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Networking Asia / Africa / Southeast Europe |
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Verwaltung, Bevölkerung, Wirtschaft, Gesundheit, Bildung / Kultur / Kommunikation, Zivile Sicherheit
Quellen:
www.erdkunde-online.de
(aufgerufen am 12.01.04)
http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?type_id=14&land_id=2
(aufgerufen am 12.01.04)
Quellen:
www.erdkunde-online.de
(aufgerufen am 12.01.04)
http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?type_id=14&land_id=2
(aufgerufen am 12.01.04)
Die ägyptische Außenpolitik sieht sich traditionell in drei Dimensionen, einer arabischen, einer islamischen und einer afrikanischen. Sadat und Mubarak ergänzten das Spektrum um die Hinwendung zu den USA, den Ausgleich mit Israel und das Vorantreiben des Friedensprozesses im Nahen Osten. Die ägyptische Diplomatie ist weltweit in allen Gremien der Dritten Welt, der Vereinten Nationen und der Zusammenarbeit mit Europa aktiv beteiligt, um die eigenen Interessen gemeinsam mit seinen Partnern zu fördern.
Beziehungen zu den arabischen Nachbarstaaten
Seit der Rückkehr Ägyptens in die Arabische Liga 1990 ist Kairo wieder Hauptsitz der panarabischen Organisation. Der langjährige ägyptische Außenminister Amr Moussa wurde im März 2001 neuer Generalsekretär der Arabischen Liga. Seit der Überwindung seiner Isolierung im arabischen Lager ist es Ägypten unter Präsident Mubarak gelungen, eine Führungsposition in der arabischen Welt zurückzugewinnen. Innerhalb der Arabischen Liga unterstützt Ägypten die von Amr Moussa initiierten Reformbemühungen, die die Organisation effektiver und handlungsfähiger machen sollen.
Beziehungen zu Israel und den USA
Ägypten hat seit 1979 mit dem Nachbarstaat Israel einen Friedensvertrag. Seit Beginn des Prozesses setzte Ägypten sein volles politisches Gewicht für die Schaffung einer dauerhaften Friedensordnung ein und nutzte sein Vertrauenskapital bei Israelis und Palästinensern für die Überwindung von Hindernissen. Die politischen Beziehungen zu Israel werden jedoch durch die Entwicklungen im Nahost-Friedensprozess bestimmt. Seit Ausbruch der zweiten Intifada im September 2000 sind die Beziehungen zu Israel belastet. Die ägyptische Regierung hatte ihren Botschafter bereits im November 2000 aus Tel Aviv abberufen, der Posten ist seither vakant.
Mit den USA verbindet Ägypten eine strategische Partnerschaft. Diese schließt Meinungsverschiedenheiten in wichtigen außenpolitischen Fragen, wie z.B. im Falle des Irak, nicht aus. Amerika weiß vor allem die Unterstützung Ägyptens im Kampf gegen den internationalen Terrorismus zu schätzen, und zwar nicht erst seit dem 11.09.2001.
Im Kontext des Nahost-Friedensprozesses und der Irak-Politik der USA bemüht sich Ägypten, arabische Solidarität und Rücksichtnahme auf eine US-kritische Öffentlichkeit einerseits und Loyalität zu seinem strategischen Hauptverbündeten andererseits miteinander in Einklang zu bringen.
Beziehungen zur EU
Kairo strebt den Ausbau der Beziehungen zur Europäischen Union an. Die Mitwirkung der EU an der Förderung des Nahost-Friedensprozesses - komplementär zu Bemühungen der USA im Rahmen des so genannten Quartetts - wird begrüßt, wenngleich Ägypten die Erfolgsaussichten der Umsetzung der "Roadmap" – des gemeinsamen Friedensfahrplanes von VN, EU, USA und Russland - mit Skepsis betrachtet. Durch die jüngsten Entwicklungen sieht sich die ägyptische Führung in ihrem Pessimismus bestätigt.
Von der Entwicklung der Partnerschaft zur EU und der Mittelmeer-Zusammenarbeit im Barcelona-Prozess erwartet Ägypten wirtschaftliche und politische Impulse für sich und die Region. Als nächster konkreter Schritt wird die noch ausstehende Ratifizierung des Assoziationsabkommen im Rahmen der Europa-Mittelmeer-Partnerschaft in den Parlamenten einiger EU-Mitgliedsstaaten erwartet; die Ratifizierung durch das ägyptische Parlament und den Deutschen Bundestag ist bereits erfolgt.
Beziehungen zu den afrikanischen Staaten
Neben Bemühungen um Stärkung gesamt-afrikanischer Strukturen gilt die besondere Aufmerksamkeit der Entwicklung am Horn von Afrika. Die Beziehungen zu Sudan normalisieren sich in jüngster Zeit. Dies fand seinen Ausdruck im Besuch Staatspräsident Mubaraks in Khartum im Juni 2003 und der Tagung der Bilateralen Hohen Kommission im August 2003 unter Leitung von Premierminister Ebeid. Die Friedensbemühungen der Regionalorganisation IGAD (Intergouvernmental Authority on Development) sowie das Rahmenabkommen von Machakos vom Juli 2002 unterstützt Ägypten nach anfänglichem Widerstand mittlerweile und hat sogar das Referendum akzeptiert, das sechseinhalb Jahre nach Abschluss des Friedensabkommens stattfinden und dem südsudanesischen Volk die Option der Sezession einräumen soll. Gemeinsam mit der Arabischen Liga plant Ägypten Wiederaufbaumaßnahmen für den vom Bürgerkrieg schwer getroffenen Südsudan.
Die politische Lage ist durch eine lange Kontinuität in der politischen Führung des Landes gekennzeichnet. Präsident Mohamed Hosni Mubarak hat am 13. Oktober 2001 sein zwanzigjähriges Dienstjubiläum als ägyptischer Staatschef gefeiert. Er hält unbeirrbar trotz aller Rückschläge grundsätzlich am Nahost-Friedensprozess fest, setzt einen deutlichen Schwerpunkt auf die Stabilisierung der inneren Sicherheit durch Zurückdrängung islamistischer Tendenzen. Er spricht sich für eine wirtschaftliche Öffnung und Privatisierung sowie eine vorsichtige Demokratisierung aus – all dies aber, ohne Risiken für die politische und soziale Stabilität einzugehen. Zuletzt wurde Präsident Mubarak am 26.09.1999 durch ein Referendum für eine vierte, sechsjährige Amtsperiode bestätigt.
Regierung
Premierminister Atef Ebeid ist seit seiner Ernennung durch Präsident Mubarak im Oktober 1999 im Amt. In der Praxis sind die Kompetenzen der Regierung eingegrenzt auf die Bereiche Wirtschaftsreformen und Sozialpolitik; insbesondere die Außen- und Sicherheitspolitik des Landes werden de facto vom Staatspräsidenten bestimmt.
Parlament
Das ägyptische Parlament besteht aus zwei Kammern, der Volksversammlung mit 454 Abgeordneten (davon 444 gewählt, 10 vom Präsidenten ernannt) als Gesetzgebungsorgan und der "Schura" mit beratender Funktion. In beiden Kammern dominiert die regierende National-Demokratische Partei, deren Vorsitzender Präsident Mubarak ist, deutlich.
Die letzten Wahlen zur Volksversammlung fanden im November/Dezember 2000 statt. Erneut kam eine große Mehrheit für die National Democratic Party zustande. Die Oppositionsparteien konnten nur vereinzelte Sitze erringen. Die Muslimbrüder, die unter das Verbot religiöser Parteibildung fallen und keinen offiziellen Wahlkampf führen konnten, errangen dennoch 17 Sitze im neuen Parlament. Die entsprechenden Abgeordneten gehörten formal zur Gruppe der Unabhängigen. Die Wahlen fanden erstmals unter direkter richterlicher Aufsicht statt. Dennoch gab es Klagen über Wahlmanipulation durch Einschüchterungen und Behinderungen außerhalb der Wahllokale.
Militanter Islamismus und Terrorismus
Die Regierung scheint den Kampf gegen militante Islamisten bisher weitgehend erfolgreich bestanden zu haben. Starke Sicherheitsvorkehrungen und hartes Durchgreifen der Regierung gegenüber Extremisten haben terroristische Aktivitäten weitgehend zum Erliegen gebracht. Der politische Islam als gesellschaftliche Kraft ist aber nach wie vor präsent. Das öffentliche Leben in Ägypten und die dazu gehörigen Wertvorstellungen werden traditionell erheblich von der islamischen Religion geprägt, wobei die gemäßigt-sunnitische Ausrichtung der Azhar Universität dominiert.
Quellen:
http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?type_id=10&land_id=2
(aufgerufen am 12.01.04)
12 Bezirke: 26 Gouvernate (Ad Daqahliyah, Al Bahr al Ahmar, Al Buhayrah, Al Fayyum, Al Gharbiyah, Al Iskandariyah, Al Isma'iliyah, Al Jizah, Al Minufiyah, Al Minya, Al Qahirah, Al Qalyubiyah, Al Wadi al Jadid, Ash Sharqiyah, As Suways, Aswan, Asyut, Bani Suwayf, Bur Sa'id, Dumyat, Janub Sina', Kafr ash Shaykh, Matruh, Qina, Shamal Sina', Suhaj)
Quellen für Bevölkerung und
Wirtschaft:
http://www.spiegel.de/jahrbuch
(aufgerufen
am 12 .01.04)
Anteil am BIP in %:
Die Anfang des Jahres geäußerten pessimistischen Prognosen über eine wirtschaftliche Talfahrt wegen des Irak-Krieges haben sich nicht bewahrheitet. Die Einnahmen aus dem Suez-Kanal entwickeln sich derzeit überdurchschnittlich positiv. Auch der Tourismus verzeichnet einen Anstieg hinsichtlich der Besucherzahlen. Deutschland war 2002 mit über 730.000 Touristen wieder stärkste Besuchernation. Dieser Trend dürfte sich auch 2003 bestätigen. Die ägyptische Wirtschaft bleibt aber anfällig für exogene Faktoren, da Deviseneinnahmen zu über 50% aus dem Tourismus, Suez-Kanal-Einnahmen, Öl und Gastarbeiterüberweisungen stammen.
Soziale und politische Stabilität haben für die ägyptische Regierung höchste Priorität. Wirtschaftliche Reformen kommen nur langsam voran. Potentiell unpopuläre Entscheidungen wie Privatisierungen werden auch wegen ihrer negativen Auswirkungen auf die Arbeitslosenquote nicht forciert. Es gibt kein umfassendes Wirtschaftsprogramm zur weiteren Ankurbelung der Wirtschaft. Der World Competitiveness Report 2001/02 des Weltwirtschaftsforums gibt deutliche Hinweise auf ägyptische Defizite im Vergleich zu anderen Staaten der Region. Dringender Nachholbedarf besteht u.a. bei der Förderung neuer Technologien, Deregulierung des Arbeitsmarktes, Verbreitung und Nutzung des Internets, Investitionsförderung bei Forschung und Entwicklung. Dringend reformbedürftig sind Banken- und Versicherungssektor, Zoll, die überbordende Bürokratie, die Beteiligung von Frauen im Wirtschaftsprozess (viermal größere Arbeitslosigkeit bei Frauen als bei Männern), das Management, besonders auch bei den Ausbildungsinhalten (die Lehrpläne sind zum großen Teil noch auf dem Stand der 60iger Jahre).
Die größte Herausforderung für die ägyptische Regierung wird in den kommenden Jahren die Schaffung neuer Arbeitsplätze sein, vor allem auch unter jungen Akademikern. Schon heute sind über 3 Mio. Akademiker arbeitslos. Jedes Jahr kommen fast 900.000 Schulabgänger neu auf den Markt, aber nur ca. 250.000 Jobs werden jährlich geschaffen.
Ägypten braucht, wie andere Staaten der Region auch, mehr Handel und Investitionen zur Stimulierung von Wachstum und größerer wirtschaftlicher Dynamik. Mehr Handel, vor allem aber eine weitere Liberalisierung des Handels und Investitionen sind essentielle Voraussetzung auch zur Reduzierung von Armut, Anhebung des niedrigen Lebensstandards der Mehrheit der ägyptischen Bevölkerung, zur Schaffung neuer Arbeitsplätze und zur Verbesserung von Wissen, Fähigkeiten und Produktivität des enormen ägyptischen Arbeitskräftepotentials.
Das Gesetz zum Europa-Mittelmeer-Assoziierungabkommen vom 25.06.01 wurde von Ägypten am 07.04.03 ratifiziert. Die Verhandlungen über ein EU-Ägypten-Interimsabkommen stehen derzeit kurz vor dem Abschluss. Als "Block" ist die EU mit Abstand der grösste Handelspartner Ägyptens.
Export: EU-Länder, östl. Europa, USA,
Japan
Import: EU-Länder, USA, östl.
Europa
Rohöl und Erdölprodukte, Baumwollgarn, Baumwolle, Textilien, Metallprodukte, chemische Produkte
Maschinen und Geräte, Nahrungsmittel, Düngemittel, Holzwaren, Gebrauchsgüter, Kapitalgüter
Textilien, Nahrungsmittelverarbeitung, Tourismus, chemische Produkte, Erdöl, Bauwesen, Zement, Metalle
Erdöl, Erdgas, Eisenerz, Phosphate, Mangan, Kalkstein, Gips, Talkum, Asbest, Blei, Zink
Quellen:
www.erdkunde-online.de
(aufgerufen am 12.01.04)
http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?type_id=10&land_id=2
(aufgerufen am 12.01.04)
Homosexualität wird strafrechtlich verfolgt. Im Dezember 1997 hat die Regierung die Beschneidung junger Mädchen verboten. 1997 waren immer noch 12% der Landbevölkerung an Bilharziose erkrankt, der afrikanischen Wurmkrankheit, die - unbehandelt - tödlich ausgehen kann.
Quellen:
http://www.spiegel.de/jahrbuch/0,1518,EGY,00.html (aufgerufen am
12 .01.04)
Der Staat garantiert kostenlosen Schul- und Universitätsbesuch. Schulpflicht von 6-13 Jahren. Einschulungsquote im Primarbereich 100%, im Sekundarbereich 74%. Insgesamt 13 Hochschulen, davon 1 amerikanische Universität. Die 1000jährige Azhar-Universität in Kairo ist eine der ältesten islamischen Universitäten der Welt. Analphabetenrate: Männer 36,4%, 61,2% Frauen.
Die Jahrtausende alte ägyptische Kultur hat eine Vielzahl von Zeugnissen hinterlassen, die zu den beeindruckendsten und ältesten der Menschheitsgeschichte gehören.
Bildungs- und Kulturpolitik: Das kulturelle Profil Ägyptens ist geprägt durch:
Vitalität des sunnitischen Islams (ca. 90% der Bevölkerung);
Kairo ist seit Jahrhunderten der geistige und kulturelle Mittelpunkt der arabischen Welt. Die Stadt ist Sitz der weltweit renommierten islamischen Hochschule Al-Azhar und des Papstes der koptischen Kirche, Bildungszentrum und Sitz zahlreicher Forschungseinrichtungen,
Zentrum des arabischen Buchmarkts sowie Sitz großer Bibliotheken und Museen, Zentrum der Filmindustrie und des Fernsehens und Sitz des einzigen Opernhauses in der arabischen Welt.
Zu den wichtigsten kulturellen Großveranstaltungen zählen die Internationale Buchmesse, das Internationale Filmfestival und das Internationale Festival für Experimentelles Theater. Regelmäßige Kunstbiennalen und -triennalen unterstreichen die Rolle Kairos als Kulturhauptstadt.
Das Erbe der pharaonischen Geschichte hat im Lande eine Vielfalt von Ausgrabungsstätten, Lehr- und Forschungseinrichtungen der Ägyptologie entstehen lassen. Der 8. Weltkongress der Ägyptologen fand vom 28. bis 30. April 2000 in Kairo statt. Allein aus Deutschland nahmen über 120 Wissenschaftler an der Veranstaltung teil.
Wichtigste Aufgabe der ägyptischen Kulturpolitik ist angesichts des Bevölkerungswachstums und des Drangs nach Bildung die Finanzierung der Schul- und Hochschulbildung. Verbesserungen verspricht das gemeinsam von der Weltbank, der Europäischen Union und der ägyptischen Regierung finanzierte Programm zur Stärkung des Erziehungswesens. Bis zum Jahr 2002 sollen 835 Millionen USD im Rahmen des Programms ausgegeben werden. Deutschland hilft im Rahmen eines Entwicklungshilfe-Projekts der finanziellen Zusammenarbeit mit knapp 50 Mio. Euro beim Bau von Grundschulen. Einen Beitrag zur Ausbildung der jungen Generation soll auch das "Kohl-Mubarak-Projekt" bieten, das den Anstoß für ein duales Ausbildungssystem für handwerkliche und Facharbeiterberufe in Ägypten geben soll.
Kairo ist das wichtigste Medienzentrum im Nahen Osten und Nordafrika. Dies gilt für die Bereiche elektronische und Printmedien, das Agenturwesens, aber auch für die Filmindustrie. Für viele ausländische Medien ist die ägyptische Hauptstadt Standort und Nachrichtenumschlagplatz für die arabischen Welt.
Die Verfassung garantiert zwar Presse- und Medienfreiheit, jedoch wird die Presse vom Obersten Presserat kontrolliert. 2 landesweite und 3 regionale TV-Kanäle. Auf 1000 Einwohner kommen 324 Radios, 122 Fernseher, 60,2 Telefone, 1,4 Handys, 0,5 Faxe, 9,1 PCs und 0,04 Internetzugänge.
Fernsehen: staatlich, zwei nationale, sechs regionale, zwei Satellitenkanäle.
Rundfunk: Radio Kairo, staatlich, lokale Sendungen in acht, Überseeprogramme in über 30 Sprachen (darunter Deutsch).
Zeitungen und Zeitschriften, die der Regierung nahestehen: Al Ahram, Abendausgabe "Al Ahram Al Masai", Al Akhbar, Al Gumhuria, Abendausgabe "Al Missa", Al Aalam Al Yom (Wirtschaftszeitung), Egyptian Gazette, Le Progrès Egyptien, Al Ahram Weekly (wöchentlich), Al Ahram Hebdo (wöchentlich) u.a.
Oppositionsblätter: Al Wafd, (Neo-Wafd-Partei), Al Shaab, (Sozialistische Partei der Arbeit), Al Ahali, Tagammu (linkssozialistisch), Al Ahrar (Liberale Partei), Al Nour (islamische Zeitschrift, wöchentlich), Watany (koptisch, wöchentlich).
Nachrichtenagentur: Middle-East News Agency (MENA), staatlich
Quellen:
www.erdkunde-online.de
(aufgerufen am 12.01.04)s
http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?type_id=10&land_id=2
(aufgerufen am 12.01.04)
Katharinenkloster, Theben und seine Totenstadt, das islamische Kairo, Memphis und seine Totenstadt mit den Pyramiden von Giseh, Abusir, Sakkarah und Dahschur; die nubischen Denkmäler von Abu Simbel bis Philae, frühchristliche Ruinen von Abu Mena
Quellen:
www.erdkunde-online.de
(aufgerufen am 12.01.04)
Die Lage in Ägypten ist ruhig. Vor dem Hintergrund der Spannungen in der Region muss die weitere Entwicklung dennoch aufmerksam verfolgt werden.
Seit den Anschlägen islamistischer Terroristen 1997 in Kairo und Luxor hat es keine Attentate auf Ausländer in Ägypten mehr gegeben. Die ägyptische Regierung bemüht sich konsequent, die Bevölkerung wie auch Touristen und andere Ausländer vor Gewaltakten zu schützen. Zu ihren Sicherheitsmaßnahmen gehören die Begleitung von Touristenbussen und –zügen sowie sonstigen touristischen Ausflugsfahrten durch Fahrzeuge der Sicherheitsbehörden. Diese vorbeugende Konvoibegleitung ist insbesondere auf den Straßenwegen entlang des Nils nach und durch Mittelägypten bis nach Oberägypten vorgeschrieben. Nil-Kreuzfahrten sind aus schiffahrtstechnischen Gründen nur auf der Strecke Luxor-Assuan sowie auf dem Nasser-Stausee bis Abu Simbel möglich.
An den Flughäfen in Kairo, Hurghada, Sharm el Sheikh, Luxor, Assuan und Marsa Alam werden erhöhte Sicherheitsmassnahmen ergriffen. Passagiere und Gepäck werden dort verstärkt kontrolliert. Hierdurch kann es zu längeren Wartezeiten bei der Abfertigung sowie zu Verspätungen im Flugverkehr kommen.
Touren außerhalb offizieller Wegstrecken (sog. Off-Road-Tourismus) sowie individuelle Einzelreisen in bestimmten Regionen sind genehmigungspflichtig. Alle Wegstrecken sind in regelmäßigen Abständen mit fest eingerichteten Kontrollposten versehen.
Wegen unzureichend gekennzeichneter Minenfelder ist besondere Vorsicht auf dem Sinai, in einigen Küstenbereichen des Roten Meeres, am Mittelmeerküstenstreifen westlich von El Alamein und in Grenzregionen zu Sudan und Libyen geboten.
Im Straßenverkehr besteht wegen des oft riskanten Fahrverhaltens der Verkehrsteilnehmer erhöhte Unfallgefahr. Von Fahrten in Privat- oder Mietfahrzeugen nach Einbruch der Dunkelheit wird dringend abgeraten.
(Stand 22.12.2003)
Quellen:
http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?type_id=10&land_id=2
(aufgerufen am 12.01.04)
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