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Networking Asia / Africa / Southeast Europe |
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Einreisemodalitäten, Transportsystem, Kommunikationssystem, Lebenshaltungskosten, Versorgung, Medizinische Versorgung, Diskriminierte Gruppen, Ausbildungssystem, Erwachsenen- und Weiterbildung
Am internationalen Flughafen von 4 de Fevereiro in Luanda wird von angolanischen Staatsangehörigen der Reisepass verlangt. Der angolanische Ausweis reicht als Nachweis nicht aus.
Außerdem werden die entsprechenden Quittungen für alle eingeführten Güter, vor allem elektronische Geräten oder Maschinen, verlangt.
Beim Transport von Gepäck in großen Mengen als Luft- oder Seefracht werden folgende Kriterien der Zollamt benutzt:
Mitnahme von Gepäck bei der Einreise: Nachweise von Kaufquittungen, Liste alle Sachen im Gepäck, keine Waffen oder gefährlichen Geräte
Verschiffung von Autos oder größere Anlagen: Autos dürfen nicht älter als 5 Jahre sein und müssen im Ausland zu einer besonderen Inspektion gestellt werden. Die Inspektionsunterlagen sowie alle Fahrzeugpapiere werden dringend benötigt. Mit diesen Unterlagen, Reisepasskopie, Steuerkarte und Verschiffungsunterlagen wird mit Hilfe des Abfertigungspersonals beim Zollamt und der Hafengesellschaft ein Antrag gestellt. Die zu leistenden Mindestkosten betragen ca. US$ 2.000.
Beim Transport von Gepäck in großen Mengen über Luftfracht müssen auch Reisepass, Liste für die Einzelheit im Gepäck, Papiere für die Güter, sowie Steuerkarte nachgewiesen werden.
Seit dem Friedensabkommen zwischen der Regierung Angolas und der UNITA im April 2002 hat sich Verkehr im Land wieder normalisiert. Es besteht keine Angriffsgefahr mehr, wenn man von einer Stadt zu einer anderen fahren möchte.
Die Straßen sind in ganz Angola in schlechtem Zustand. Viele Straßen sind durch Explosionen von Minen (besonders im Süden Angolas) beschädigt und es ist wegen fehlender Reparaturen mit Schlaglöchern zu rechnen. Einige Straßen sind wetterbedingt vor allem durch starke Regenfälle schwer beschädigt.
In der Hauptstadt Luanda ist die Situation nicht viel besser. Man kann aber sagen, dass seit dem Frieden in Angola die Hoffnung besteht, dass die beschädigten Straßen so schnell wie möglich instand gesetzt werden. Die Regierung unternimmt im ganzen Land dahingehend große Anstrengungen.
Da es nur wenige öffentliche Verkehrsmittel gibt und der große Teil der Bevölkerung kein privates Auto besitzt, ist es schwierig, eine anderen Ort des Lands innerhalb kurzer Zeit zu erreichen.
Das gleiche gilt für den Verkehr innerhalb der Hauptstadt Luanda. Die wenigen Busse der Gesellschaften MACON und TURA, die innerhalb der Hauptstadt verkehren, sind zu jeder Zeit überlastet und verkehren unregelmäßig. Die Wartezeit an den Bushaltestellen ist sehr lang, was größere Verspätungen für den Arbeitsweg zur Folge hat.
MACON ist eine angolanische Transportgesellschaft in Luanda, die am 24. Mai 2001 ins Leben gerufen wurde. Zur Zeit verkehren ca. 123 Busse auf neun verschiedenen Linien. Die meisten Busse sind von der Autotyp Mercedes-Benz. Die neun Linien fahren vor allem in die Gebieten Prenda, Kinaxixi, Rocha Pinto, Vila Estoril, Golfe I und II, Cassequel, Gamek, Viana, São Paulo und Benfica.
Das Busunternehmen MACON hat ca. 800 Mitarbeiter. MACON-Busse verkehren auf den folgenden Strecken:
Es gibt kaum staatliche Taxis oder große Taxiunternehmen. Es gibt auch keinen festen Taxi-Service vom Flughafen zur Stadt. Die Passagiere werden meist von Familienangehörigen abgeholt oder können den Transportservice des Hotels Meridien auf Vorbestellung nutzen. Eine andere Möglichkeit besteht in der Nutzung von privaten Taxis, die aber keinen festen Standort am Flughafen haben. Private Taxis (kleine Pkw oder kleine Busse und Transporter) nutzen oftmals die Situation aus, indem Sie eine Fahrstrecke verkürzen, um mehr Geld verdienen zu können. Eine Strecke von ca. 20 km wird normalerweise 4 mal bezahlt, das heißt alle 5 km ist eine Fahrstrecke zu berechnen.
In Luanda gibt es drei Büros der Autovermietung AVIS. Eine befindet sich am Flughafen (kein Telefon), die zweite im Hotel Tropico (Tel.: 39-16-98 oder 33-17-55) und die dritte im Zentrum der Stadt (Tel.: 32-65-28 oder 32-15-51).
Weitere Autovermietungen finden Sie unter folgendem Kontakt:
TAAG (Linhas Aereas de Angola) verbindet verschiedene Städte im Inland und im Ausland. Es ist nicht mehr notwendig ein Erlaubnis (guia de marcha) zu haben um von eine Stadt zu andere zu fliegen.
Der Transport mit dem Flugzeug ist sehr teuer, so dass für viele Menschen diese Transportart nicht im Rahmen des Möglichen liegt.
Kontakt zur TAAG-Airline erhalten Sie in den folgenden Reisebüros in Luanda:
TAAG Angola Airlines hat eine Direktverbindung von Luanda nach Paris mit der Boeing 747-300. Diese Boing transportiert mehr als 270 Passagiere.
TAAG hat Reisebüros in Kongo, Zaire, Namibia, Südafrika, Zimbabwe und Gabun. In Berlin gibt es auch eine kleines Büro am Flughafen Schönefeld.
Die folgenden internationalen Fluggesellschaften sind in Angola vertreten: Aeroflot, Air France, Air Gabon, Air Namibia, Ethiopian Airlines, Lina Congo, Sabena Belgian World Airlines, South African Airways, TAP-Air Portugal. Um diese Airlines zu kontaktieren, wählen Sie bitte die entsprechende Telefonnummer:
Der Verkehr mit dem Zug ist zur Zeit in Angola kaum möglich, da alle Eisenbahnlinien fast vollständig zerstört sind. Die Züge selbst sind nicht komfortabel. Seit Anfang Oktober 2002 wurde der Zugverkehr zwischen Luanda und Dondo wieder in Betrieb genommen. Der Zug wird in der ersten Phase zwei Mal pro Woche nach Dondo fahren. Dondo ist eine Stadt in der Provinz Kwanza-Norte.
Für viele Menschen in Angola ist die Kommunikation sehr schwer und es ist nicht leicht, jemanden in kurzer Zeit über Telefon oder E-Mail zu erreichen.
Die Post funktioniert nur fehlerhaft und gibt es nicht genügend Transparenz. Einige Sendungen, vor allem aus dem Ausland, gehen verloren oder treffen erst verspätet ein. Es gibt keine Briefträger zu den Wohnungen, man muss eine Briefkasse bei der Post beantragen und dafür jährlich eine Gebühren entrichten.
Der Telefonmarkt von Angola wird vom Unternehmen Angola Telecom beherrscht.
Angola Telecom
Rua Guilherme P.Inglês nº 43 6º andar
Andar, C. P. 625 Luanda
Tel.: + 244 2 331032 / + 244 2 333474
E-Mail: info@angolatelecom.com
http://www.angolatelecom.com
Der größte Teil der Bevölkerung hat keinen Festnetzanschluss zu Hause, da die meisten Wohnungen und Häuser (vor allem außerhalb der Städte) keine Telefoninstallation haben. Die Menschen, die einen Festnetzanschluss besitzen, müssen monatlich zwischen 1200,00 KZ und 1600,00 KZ zahlen.
Ein Mobiltelefon mit Nummer kostet 800 US$, das Aufladen von neuen Einheiten kostet zwischen 100 US$, 50 US$ und 30 US$.
Das Internet ist für viele Menschen nicht zugänglich. Das Internet kann nur in sogenannten Internetcafés genutzt werden, es sei denn, dass man am Arbeitsplatz Internetzugang hat. In den Internetcafés kostet die Benutzung 230,00 KZ pro Stunde und 115,00 KZ pro halbe Stunden.
Seitdem in Angola Frieden herrscht, gibt es viele positive Veränderungen in allen Bereichen.
Wohnungen gibt es in Luanda oder in Angola im allgemeinen sehr wenige. In Hauptstadt ist die Situation noch schlimmer. Viele Menschen müssen sich mit vielen Familienangehörigen ein sehr enges Zimmer teilen.
Die Miete für eine 2- bis 3-Zimmer-Wohnung in Zentrum der Stadt Luanda beträgt ca. 400 bis 600 US$ im Monat. Es ist üblich, dass die Vermieter als Sicherheit eine Vorauszahlung im Werte von 6 bis 12 Monatsmieten verlangen. Dieses Geld gilt also für diese Zeit als bezahlte Miete oder Vorauszahlung.
In der Umgebung der Stadt die Miete beträgt ab 100 bis 200 US$ im Monat. Obwohl es in der Umgebung fast nur schlecht gebaute Häuser gibt, wird ab einer Mietdauer von 6 Monaten meist trotzdem eine Vorauszahlungen verlangt.
Ein Grundstück ist sehr teuer. Der Bau eines Hauses ist meisten schwierig, da das Material zu teuer ist. Hierfür ist zu notieren, dass ein Sack Zement (50 kg) etwa 700,00 KZ kostet, was etwa 15 US$ entspricht. Eine Wagenladung mit Sand kostet 150 US$ und eine Wagenladung mit Kies kostet 600 US$.
Ein Nacht in dem Hotel kostet zwischen 50 US$ und 220 US$.
Das durchschnittliche Einkommen einen Reinigungsarbeiters ohne Ausbildung beträgt 2000,00 KZ und entspricht 40 US$ pro Monat. Ein Facharbeiter verdient ab 6500,00 KZ, was 130,00 US$ pro Monat entspricht. Ein Hochschulabsolvent verdient 11200,00 KZ (224,00 US$).
Die Lebensmittel sind immer noch teuer, obwohl die meisten in dem eigenen Land produziert werden. Sie sind deshalb so teuer, weil viele Bauern noch nicht in ihre eigenen Dörfern und Feldern zurückgekehrt sind. Die Landwirtschaft in allgemeinen ist immer noch unter dem Durchschnitt, da viele Orte noch immer von Landminen gefährdet sind.
Hier finden Sie eine Preistabelle von bestimmten Lebensmitteln:
| Art | Menge | Preis |
| Weiße Bohnen | 1 kg | 60,00 KZ (1,19 US$) |
| Maniok | 1 kg | 15,00 KZ (0,29 US$) |
| Kartoffeln | 1 kg | 50,00 KZ (0,99 US$) |
| Reis | 1 kg | 15,00 KZ (0,29 US$) |
| Fisch | 1 kg | 150,00 KZ (2,99 US$) |
| Fleisch | 1 kg | 300,00 KZ (5,98 US$) |
| Hähnchen | 1 kg | 150,00 KZ (2,99 US$) |
| Erdnüsse | 1 kg | 100,00 KZ (1,99 US$) |
| Spaghetti | 500 g | 50,00 KZ (0,99 US$) |
| Brötchen | 1 Stück | 6,00 KZ (0,11 US$) |
| Pflanzenöl | 1 Dose | 50,00 KZ (0,99 US$) |
| Olivenöl | 1 Liter | 250,00 KZ (4,98 US$) |
| Margarine | 1 Dose | 100,00 KZ (1,99 US$) |
| Mayonnaise | 1 Dose | 100,00 KZ (1,99 US$) |
| Zucker | 1 kg | 40,00 KZ (0,79 US$) |
| Milch | 1 Dose (5 l) | 550,00 KZ (10,97 US$) |
| Orangensaft | 1 Liter | 80,00 KZ (1,59 US$) |
| Fanta | 1 Dose | 25,00 KZ (0,49 US$) |
| Wein | 1 Liter | 200,00 KZ (4,12 US$) |
| Bier | 1 Dose | 30,00 KZ (0,59 US$) |
| Benzin | 1 Liter | 50,00 KZ (0,99 US$) |
| Diesel | 1 Liter | 40,00 KZ (0,79 US$) |
Quellen:
Jornal de Angola, http://www.Jornaldeangola.com
Folha 8, http://www.folha8.com
Die Versorgung mit Lebensmitteln ist nicht sicher. Wegen der Unproduktivität der Landwirtschaft aus verschiedenen Gründen gibt es wenig Essen (Gemüse, Getreide u. a.). Die meisten Lebensmittel werden importiert. Der Flüchtlingsdruck auf die Städte hat die Preise für Lebensmittel in gigantische Höhen getrieben. Die meisten Läden sind teuer und viele, die wenig verdienen, sind kaum in der Lage, dort ihre Einkäufe zu erledigen.
Viele kaufen das Essen an Straßenmärkten oder in größeren unkontrollierten Märkteketten. Die hygienischen Bedingungen in solchen Märkten sind so schlecht, dass viele Menschen allein durch das Essen krank werden.
Es gibt wenige Häuser mit Wasserkanalisation. In den meisten Wohnungen mit kanalisiertes Wasser läuft das Wasser nicht täglich sondern nur aller 2 bis 3 Tagen. In kleinen Städten und in Dörfern gibt es kaum Wasserkanalisation. Die Bevölkerung muss das Wasser von sehr weit entfernten kleinen Flüssen holen. Die meisten Leuten in Luanda bauen Wassertanks vor die Häuser, um dort Wasser zu lagern. Das Wasser in den Tanks wird vom Wassertransport-Lkws gekauft. Diese Lkws sind meistens Zement- oder Beton-Transporter von Baufirmen. Um einen 5.000-Liter-Wassertank zu befüllen muss man mit 1.600 Kz rechnen.
Viele Menschen haben keine festen sanitären Einrichtungen. In den Wohnungen sind die Toiletten meistens in schlechtem Zustand, weil kein Geld für Renovierungen vorhanden ist. In vielen selbst gebauten Häusern gibt es so genannten Außenlatrinen.
Aus klimatischen Gründen braucht man in Angola nicht unbedingt eine Heizung zu haben. Nötig ist aber eine Klimaanlage oder mindestens ein Ventilator. Es besitzen aber nur wenige Menschen mit solche Anlagen, weil sie sehr teuer sind. Aufgrund häufiger Stromausfälle ist deren Nutzung nicht gesichert.
In der Hauptstadt Luanda ist die Stromversorgung zeitabhängig. Während einige Bezirken tagsüber versorgt werden bleiben die Resten ohne Strom und können nur abends wieder Strom haben. Es ist also sehr schwierig für die meisten in der Stadt. Sogar in den Krankenhäusern kommt es manchmal vor, dass kein Strom fließt. Menschen mit guten finanziellen Möglichkeiten besorgen sich eine Dieselstromerzeuger.
Angola hat als eines der ärmsten Entwicklungsländer zahlreiche Krankheitsrisiken und eine unzureichende medizinische Infrastruktur. Die sanitären Verhältnisse begünstigen Krankheiten, die von kontaminiertem Trinkwasser oder Lebensmitteln übertragen werden wie Cholera, Typhus und Hepatitis A. Poliomyelitis ist noch nicht eingedämmt. Malaria kommt ganzjährig und landesweit häufig vor, auch in Luanda. Meningokokken-Meningitis tritt gehäuft von Mai bis Oktober auf.
Es gibt keine offiziellen AIDS-Statistiken, dennoch muss auch dieses Risiko sehr ernst genommen werden.
Die schlechte medizinische Versorgung sowie das massenhafte Auftreten des Überträgers (Tsetsefliege), führen zu einer Verschlechterung der Gesamtsituation, zur Ausdehnung der Erkrankung an der Schlafkrankheit und zur permanenten Infektionsgefahr für die einheimische Bevölkerung im Norden des Landes.
In öffentlichen Krankenhäusern muss der Patient selbst für Medikamente sorgen und von zu Hause mitbringen. In Apotheken gibt es kaum Medikamente, weshalb die Patienten ihre Medikamenten auf den Märkten kaufen. In besser ausgestattete privaten Kliniken z. B. Meditex oder Endiam können nur Menschen behandelt werden, die es sich finanziell leisten können. Der größere Teil der Bevölkerung geht in kleinere private Arztpraxen zur Behandlung, muss aber selbst die Medikamente auf den Märkten wie Kwanzas oder Rockey und kleineren privaten Apotheken besorgen.
Hospital Josina Machel
Rua 1 Congresso MPLA, Luanda
Tel.: 336346, 226349
Hospital Américo
Boa vida
Tel.: 383362
Maternidade central
Tel.: 323194, 343136
Centro Medico Doencas Infecto-contagiosa
Tel.: 334307
Centro Materno Infantil
Augusto Ngangula
Tel.: 343135, 343136
Centro de Medicina Desportiva
Tel.: 341694
Centro de Oncologia
Tel.: 334307
Centro de Reabilitacoes Fisica
Tel.: 351900
Hospital do Prenda
Tel.: 351300
Hospital Militar Central
Tel. 322235, 322220
Hospital Psiquiatrico
Tel.: 331427
Proclim
Tel.: 343010
Sanatorio Tel.: 331936, 334307
Ältere Menschen, Frauen, Kindern, psychische Kranken oder andere kranke Menschen finden wenig Beachtung in Angola, da die Institutionen, die für diese Menschen zuständig sind, nicht in der Lage sind, sie zu unterstützen.
Viele Frauen keine Schulausbildung und keinen Beruf. Sie sind zur Verkäuferin auf kleineren Märkten tätig, oder sie sind, um in größeren Städten zu überleben, zur Prostitution gezwungen.
Obwohl das Nationale Institut für Kinder sowie einige staatliche Kinderheime einige Kinder unterstützen können, wird die Zahl der Straßenkinder immer größer. Viele Kinder verlassen lieber ihre Eltern und gehen auf die Straßen, um dort besser überleben zu können, z. B. durch Betteln, Diebstahl, Drogen. Das gleiche gilt auch für viele Jugendliche. Viele haben kaum eine Ausbildung und keine Orientierung und Zukunftsperspektive.
Von den vielen psychisch Kranken in den Städten gibt es nur wenige, die in einer Psychiatrie behandelt werden. Die meisten laufen finden sich auf der Straße und sammeln Müll.
Körperbehinderte Menschen gibt es auch sehr viele. Für sie gibt es kaum Unterstützung, aus diesem Grund bleibt Ihnen nichts weiter übrig außer zu betteln.
Einige ältere Menschen werden durch der NGOs unterstützt, aber die meisten Alten erhalten keine Hilfe. Viele Menschen wollen kaum mit älteren Menschen zusammen leben, weil sie denken, die alten Leute seien Hexen und Böse. Viele dieser älteren Menschen werden also in schlechte Heime geschickt, wo überhaupt keine guten Lebensbedingungen vorherrschen. Aus diesem Grund sterben viele von ihnen sehr früh.
Es gibt zwei zuständige Institutionen für die Beschaffung von Sozialwohnungen für bedürftige Menschen:
Weiterhin wird in der Diözese Lubango, Provinz Huila durch die Caritas für insgesamt 300 Witwen und alleinstehenden Frauen Zugang zu Alphabetisierungskursen und Kleinkredite geboten. Ihnen wird dadurch die Einrichtung einer Kleinviehzucht oder der Erwerb von Werkmaterialien zur Seifenproduktion etc. ermöglicht.
Es gibt die Möglichkeit, über den Sender TPA im Programm "Ponto de reencontro" jeden Freitag am Ort "Praça de Independência" nach Personen suchen zu lassen. Das gleiche geschieht auch in den Provinzen über die Zentrale für Menschen-Empfang. Eine andere Möglichkeit ist über das Rotes Kreuz oder über UNHCR, durch Angaben der Verwandten und im Wohngebiet.
In Angola besteht Schulpflicht von 6 bis 15 Jahren. Der Schulbesuch ist kostenlos aber die Bedingungen in den Schulen sind sehr schlecht. Durch den Bürgerkrieg wurden viele Bildungseinrichtungen zerstört. Die privaten Schulen sind kostenpflichtig, die Höhe der Kosten variiert je nach Ort und Stufe.
Es gibt wenige Berufsschulen, deshalb ist schwierig, ein Platz zu bekommen. Die Ausbildung in den Berufsschulen dauert ca. 3 Jahren und die Aufnahme läuft durch Selektion in den verschieden Altersstufen.
Die Regelstudienzeit an der Universität beträgt 5 Jahre. Es gibt kaum Möglichkeiten für ein Stipendium. Die Aufnahme läuft über einen Aufnahmeprüfung je nach Studienrichtung.
IMEL - Instituto Médio de Economia de Luanda
http://www.angola.org/internet/index.htm
IMIL - Instituto Médio Industrial de Luanda
http://www.netangola.com/imil
ISPRA - Instituto Superior Privado de Angola
http://www.netangola.com/ispra
UAN - Universidade Agostinho Neto
http://www.uan.ao
UCAN - Universidade Católica de Angola
http://www.ucan.edu/
Universidade Jean Piaget de Angola
http://www.netangola.com/piaget
Centro de Formação e
Alfabetização para mulheres em Luanda
(Zentrum für Ausbildung und Einschulen zum Lesen und Schreiben
der Frauen)
Rua 8, Casa n° 8 Prenda (Sagrada Esperança)
Município da Maianga – Luanda
In diesem Zentrum werden Frauen unterschiedlicher Herkunft ausgebildet. Der Hautpschwerpunkt ist die Alphabetisierung von Frauen, die überhaupt nicht oder sehr wenig lesen und schreiben können. Die Ausbildung ist kostenlos.
Associação Angolana de Educação
Sociais Moral e Cívica (AAESMC)
(Angolanischer Verein für Sozialerziehung und
Zivilisierung)
E-Mail: aaesmc@novavisao.org
Tel.: 224-2-51 10 55 / 51 12 91 / 51 13 85
Luanda
| Institutionen | Provinzen | Kurse | Plätze |
| Centro Polivalente de Formação Profissional | Luanda Bairro Palanca Rua D |
Schweißen | 15 |
| Tischlerei | 15 | ||
| Kältetechnik | 15 | ||
| Kanalisation | 15 | ||
| Elektrizität | 15 | ||
| Informatik | 20 | ||
| Centro Formação Profissional do Cazenga | Luanda No Bairro Cazenga | Schlosserei | 15 |
| Reederei | 15 | ||
| Maurerei | 15 | ||
| Kanalisation | 15 | ||
| Elektrizität und Bauwesen | 15 | ||
| Industrie Elektrizität | 15 | ||
| Schneiderei | 15 | ||
| Centro de Aprendizagem de Electricidade de uanda | Luanda | Elektrizität | 15 |
| Elektronik | 15 | ||
| Centro I.E.F. do k. Kiaxi | Luanda | Kanalisation | 12 |
| Elektrizität | 12 | ||
| Escola de A. dos Caminhos de Ferro de Luanda | Luanda | Maurerei | 12 |
| Tischlerei | 12 | ||
| Schlosserei | 12 | ||
| Kanalisation | 12 | ||
| Centro de Formação Profissional do obito | Benguela Em Lobito | Schlosserei | 15 |
| Tischlerei | 15 | ||
| Maurerei | 15 | ||
| Elektrizität | 15 | ||
| Kanalisation | 12 | ||
| Elektronik | 12 | ||
| Malerei | 10 | ||
| Centro de Formação Profissional do Lubango | Huíla cidade de Lubango | Industrieelektrik | 12 |
| Schuhmacherei | 10 | ||
| Schlosserei | 12 | ||
| Tischlerei | 12 | ||
| Elektrizität | 12 | ||
| Schneiderei | 12 | ||
| Centro de Formação Profissional do Ndalatando | K. Norte Na cidade de Ndalatando | Schneiderei | 15 |
| Elektrizität | 12 | ||
| Maurei | 12 | ||
| Centro de Formação Profissional de Construção Civil | Cidade do Namibe | Elektrizität | 10 |
| Mauerei | 15 | ||
| Tischlerei | 15 | ||
| Centro Social e P. do Kuito | Bié na cidade do Kuito | Schneiderei | 15 |
| Tischlerei | 12 | ||
| Elektrizität | 15 | ||
| Mechanik | 10 | ||
| Schlosserei | 10 | ||
| Centro de Formação Profissional 27 de Março | Huíla | Elektrizität | 12 |
| Tischlerei | 12 | ||
| Schlosserei | 10 | ||
| Maurerei | 10 | ||
| Centro de Formação Profissional da Ondjiva | Cunene | Maurerei | 15 |
| Elektrizität | 15 | ||
| Tischlerei | 15 | ||
| Schlosserei | 15 | ||
| Centro de Formação Profissional do Cuacra | K .Sul | Landwirtschaft | 20 |
| Tischlerei | 15 | ||
| Schlosserei | 15 | ||
| Industriemechanik | 15 | ||
| Elektrizität | 15 | ||
| Maurerei | 15 | ||
| Kanalisation | 15 | ||
| Mechaniker für Landwirtschaft | 15 | ||
| Centro Reabilitação de Viana | Luanda | Tischlerei | 15 |
| Schuhmacher | 15 | ||
| Schneiderei | 15 | ||
| Buchhaltung | 15 | ||
| Centro Ortopédico de Viana | Luanda | Schlosserei | 15 |
| Schlosserei | 15 | ||
| Elektrische Hochspannung | 15 | ||
| Radio- und Fernsehreparatur | 15 | ||
| Spule | 15 | ||
| Schneiderei | 15 | ||
| Kanalisation | 15 | ||
| Malerei | 15 | ||
| Centro de Reabilitação Profissional | Luanda | Tischlerei | 15 |
| Schuhmacher | 15 | ||
| Mode und Schneiderei | 15 | ||
| Buchhaltung | 15 | ||
| Centro de Formação Profissional do Uíge | Uíge Na cidade do Uige | Schlosserei | 15 |
| Tischlerei | 15 | ||
| Buchhaltung | 15 |
Informationen erhält man beim Ministerium für
Erziehung, Soziales und Kultur sowie bei der Industrie- und
Handelskammer:
http://mineduc.snet.co.ao
In vielen Sekundarschulen von Luanda und in einigen Provinzen werden Abendkurse von dem Erziehungsministerium angeboten. Diese Abendkurse sind kostenlos.
Kursangebote von der Industrie- und Handelskammer in
Luanda
Largo do Kinaxixi n°14, 3° andar
Tel: 44 45 41 / 092-50 32 63
| Kurse | Zeit |
| Buchhaltung | 14 bis 16 Uhr 16 bis 18 Uhr 18 bis 20 Uhr |
| Englisch | Anfänger: 08.30 bis 10.30 Uhr Anfänger: 10.30 bis 12.30 Uhr Anfänger: 12.30 bis 14.30 Uhr Fortgeschrittene: 14.30 bis 16.30 Uhr |
| Informatik | 08.30 bis 10.30 Uhr 10.30 bis 12.30 Uhr 12.30 bis 14.30 Uhr 14.30 bis 16.30 Uhr 16.30 bis 18.30 Uhr 18.30 bis 20.30 Uhr |
Centro From Profissional de Cazenga
Centro Básico Palanca
Die Kurse kosten 50 bis 150 USD im Monat.
Einige große Betriebe bieten Weiterbildungen an. Diese Kurse werden von den Betrieben finanziert.
| website sponsored by: Bundesamt für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge (BAFl) through European Refugee Fund (ERF), and Zentralstelle für Arbeitsvermittlung (ZAV) through Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) |
| website administered by: AGEF gGmbH, Berlin, info@agef.de , www.reintegration.net, www.agef.net |