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Networking Asia / Africa / Southeast Europe |
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Einreisemodalitäten, Transportsystem, Kommunikationssystem, Lebenshaltungskosten, Versorgung, Medizinische Versorgung, Diskriminierte Gruppen, Ausbildungssystem, Erwachsenen- und Weiterbildung
Bevor Sie nach Indonesien zurückkehren, müssen Sie sich bei der indonesischen Vertretung in Deutschland (Botschaft / Konsulat) folgende Unterlagen besorgen:
Diese Dokumente sind wichtig für die Ankunft im Flughafen für die Abholung der Umzugsgüter beim Zollamt. Die Legalisierung der Zeugnisse ist wichtig für die Anerkennung beim indonesischen Bildungsministerium.
Bevor das Flugzeug landet, verteilt das Flugpersonal Formulare über mitgebrachte Güter, welche ausgefüllt werden müssen. Nach Ankunft müssen Sie zur Passkontrolle und anschließend zur Gepäckabholung. Den Zollbeamten geben Sie den Gepäckschein und anschließend können Sie den Flughafen verlassen.
Das Zollamt in Indonesien kontrolliert nicht jedes Gepäckstück aller Fluggäste, sondern führt Stichprobemuntersuchungen und Kontrollen verdächtiger Personen durch.
Falls der Zollbeamte Ihr Gepäck untersucht und keine verbotenen Gegenstände findet, können Sie weitergehen. Aber wenn er von Ihnen eine bestimmte Summe Geld verlangt, lehnen Sie ab und fragen Sie ihn den Grund. Denn wenn Sie alle benötigten Papiere oder Bescheinigung haben, brauchen Sie für Ihre Sachen kein Zoll zu zahlen.
Wenn Sie Schwierigkeiten bei der Gepäckkontrolle haben, wenden Sie sich bitte an Leiter des Flughafens, des Zollamtes oder an die Immigrationsbehörde.
Generell ist es verboten, Drogen und Waffen einzuführen.
Zu den Umzugsgütern zählen Haushaltswaren, welche Ihnen im Ausland gehörten und die sie nach Indonesien zurückbringen wollen. Die in das indonesische Zollgebiet transportierten Güter gelten nur Haushaltsgeräte, wenn sie auch in Indonesien als Haushaltsgeräte genutzt werden. Ausgenommen sind Handelswaren, verbotene Güter und Fahrzeuge.
Beispiel für Haushaltsgeräte: Küchengeräte, Bücher, Klavier und andere Musikinstrumente, Sportgeräte, Fernseher, Radio, Video, LP-, CD- und DVD-Player, Computer, Klimaanlagen und andere Güter, die üblicherweise als Haushaltsgeräte gelten.
Voraussetzungen für Vergünstigungen für die Einfuhr
Zollbefreiung und andere Importsteuern
Folgende Personengruppen erhalten eine Zollbefreiung:
Weitere Information
Quelle: Direktorat Jenderal Bea & Cukai
Wenn Sie Ihre Umzugsgüter im Hafen / Flughafen abholen wollen, wenden Sie sich zuerst an die Importabteilung der örtlichen Zollbehörde (Kantor Dirjen Bea & Cukai). Dort bekommen Sie Informationen über die Voraussetzungen für die Abholung der Umzugsgüter oder Informationen über Zollbefreiung usw.
benötigte Dokumente
Der Inhaber der Umzugsgüter muss eine Mitteilung über die für den Import bestimmten Waren (Pemberitahuan Impor Barang Tertentu – PIBT) dem Leiter des Zollamtes einreichen und folgende Sachen hinzufügen:
Wenn Sie schon in Indonesien sind, beantragen oder verlängern Sie Ihrer Personalausweis. Wenn Sie Ihre Angelegenheiten (z.B. Führerschein, Steuer usw.) bei der Behörde erledigen wollen, müssen Sie Ihren Personalausweis zeigen.
Sie können Ihrer Personalausweis bei untersten Verwaltungsbezirk (Kelurahan) beantragen oder verlängern. Bringen Sie Ihre Familienkarte (Kartu Keluarga), Nachbarschaftverband (RT) und Vereinigung mehrere Nachbarschaftsverbände (RW) mit.
Die Eisenbahn gibt es in Indonesien nur auf Java und Sumatra. Das Eisenbahnnetz in Java ist nicht nur für die Verbindung zwischen den Städten ausgebaut, sondern wird auch für den Nahverkehr in Jakarta genutzt. Da die Eisenbahn zu Zeiten der holländischen Kolonialherrschaft gebaut wurde, sind große Teile des Eisenbahnnetzes bereits veraltet und es gibt oft Unfälle. In letzter Zeit werden von der Regierung Anstrengungen unternommen, die Eisenbahnwagen zu modernisieren.
Im Jahr 2000 fuhren insgesamt 191,9 Millionen Fahrgäste mit der Eisenbahn. Davon nutzten 188 Millionen Fahrgäste in Java und etwa 3,9 Millionen in Sumatra die Eisenbahn. In Java lag im Jahr 1999 die durchschnittlich zurückgelegte Strecke bei 97 km und in Sumatra bei 238 km.
Quelle: Statistical Yearbook of Indonesia 2000
Wenn Sie mit dem Zug fahren, können Sie zwischen verschiedenen Wagenklassen wählen. Die Executive Klass und Special Klass sind mit Klimaanlage, Restaurant, Decke und Platz für den Computer ausgerüstet. Für Fernverkehr bekommen die Fahrgäste einmal Abendessen und Getränke. Die meistens gut verdienende Fahrgäste fahren mit diesen Zügen. Die Wagen der Bussines Class Zug sind nur mit Ventilatoren ausgerüstet.
Von insgesamt 395 Zügen gibt es 97 der Executive utif Class und 298 der economy class. 70 % der 400.000 Fahrgäste fahren täglich mit economy class und nur 30 % nutzen die executive class. Das Fahrticket für economy class kostet nur Rp. 2.500,- und für executive class etwa Rp. 8.000.
Quelle: Jakarta Post 23. September 2002
Der Züge fahren meistens mit nur kurzen Verspätungen, wenn es keine besonderen Probleme wie Unfälle, Überschwemmung oder Stromausfälle gibt.
Die Jakarta Post vom 23. September 2002 schreibt dazu, dass die staatliche indonesische Eisenbahngesellschaft PT KAI ( Kereta Api Indonesia) von der Konsumentenorganisation und von Fahrgästen aufgrund ihres schlechten Service kritisiert wurde. Nach einer Survey von Konsumentenorganisation sind 57 % der Abreisen und 89 % der Ankünfte die Züge im Großraum Jakarta durchschnittlich 20 Minuten verspätet.
Sie können das Zugticket entweder direkt im Bahnhof oder bei einer bestimmten Reisebüro kaufen. Wenn Sie nicht auf Schlage stehen wollen, dann kaufen Sie die Tickets im Reisebüro. Im Bahnhöfe operieren auch Schieber, die Ihre Dienstleistung anbieten und Tickets zu teuerem Preis weiterverkaufen.
Während der Feiertage, besonders an moslemischen Feiertagen (Idhul Fitri/Lebaran) werden Bus- und Zugtickets offiziell 25 % teuerer (von der Regierung genehmigte Preiserhöhung) und gelten sieben Tage vor und sieben Tage nach dem Feiertag. Es ist sehr schwierig zu dieser Zeit Tickets zu erwerben.
Abfahrtszeiten ausgewählter Züge ab Jakarta
| Zug von Jakarta nach | Abfahrt | Ankunft |
| Surabaya | 09.20 21.25 20.00 07.40 17.40 17.30 18.25 |
18.29 06.27 05.05 16.51 07.00 04.21 06.40 |
| Solo | 20.55 08.00 | 04.30 16.00 |
| Semarang | 16.55 06.30 | 22.30 12.00 |
| Bandung | 10.00 12.30 18.05 20.35 14.10 |
12.52 15.27 20.48 23.20 17.26 |
| Yogyakarta | 07.03 20.20 | 14.54 04.34 |
| Cirebon | 05.40 09.40 13.35 18.15 |
08.57 12.50 16.52 21.24 |
Preise für ausgewählte Fahrten von Jakarta
Gültig ab 1. August 2002
| Ab Jakarta nach | Klasse | Erwachsene | Kinder | Ab 60 Jahren | Veteranen |
| Gambir – Surabaya Ps. Turi | KZ Eksekutif |
285.000 250.000 | 234.000 206.000 | 208.000 184.000 | |
| Gambir – Surabaya Ps. Turi | Special Eksekutif |
260.000 250.000 | 213.000 206.000 | 190.000 184.000 | |
| Gambir – Solo Balapan | Eksekutif Special |
185.000 230.000 | 153.000 193.000 | 137.000 172.000 | |
| Gambir – Semarang Tawang | Eksekutif | 170.000 | 141.000 | 126.000 | |
| Gambir – Semarang Tawang | Eksekutif | 70.000 | 58.000 | 52.000 | |
| Gambir – Bandung | Eksekutif | 200.000 | 164.000 | 146.000 | |
| Gambir – Bandung | Eksekutif | 185.000 | 152.000 | 136.000 | |
| Gambir – Bandung | Eksekutif | 150.000 | 124.000 | 110.000 | |
| Gambir – Bandung | Eksekutif | 70.000 | 58.000 | 52.000 | |
| Gambir – Bandung | Eksekutif | 45.000 | 45.000 | 37.000 | 33.000 |
| Gambir – Bandung | Bisnis | 30.000 | 20.000 | 25.000 | 22.000 |
| Jakarta – Cirebon | Eksekutif | 45.000 | 45.000 | 37.000 | 33.000 |
| Jakarta – Cirebon | Bisnis | 25.000 | 20.000 | 21.000 | 18.000 |
| Ps. Senen – Solo Balapan | Bisnis | 60.000 | 45.000 | 49.000 | 43.000 |
| Ps. Senen – Yogyakarta | Bisnis | 50.000 | 40.000 | 41.000 | 36.000 |
Quelle: PT Kereta Api (Pesero), Kadaop I Jakarta
Busse sind sowohl für den Nahverkehr als auch für Fernverkehr wichtig. In großen Städte gelten nicht nur große und kleinere Busse, sondern auch Autos mit Sitzplätzen für 9 Fahrgäste als öffentliche Verkehrsmittel.
Der Bus als öffentliches Verkehrsmittel hat sich im Vergleich zu den siebziger Jahre weit entwickelt und die Zahl der Busse und Autos hat stark zugenommen. Die Zahl der Busse in Indonesien im Jahr 2000 beläuft sich auf insgesamt 666.280 Busse und die Zahl des Autos im gleichen Jahr auf 3.038.913 Autos. Sie verursachten in vielen Städten Verkehrstaus und Abgase.
In Jakarta gibt es Busse sowohl staatlicher, als auch privater Unternehmen. Von den neun Busunternehmen in Jakarta ist eines ein staatliches Unternehmen, fünf gehören zum privaten Unternehmen, eins gehört der Genossenschaft und zwei gehören zum Verband.
Es gibt drei verschiedene Typen von Bussen:
In Jakarta gibt es ca. 22.000 Busse. Im täglichen Einsatz sind davon etwas weniger als 75 %. Von den eingesetzten Bussen entfallen 23 % auf die große Busse, 29 % auf Minibusse und 48 % auf Mikrolet.
Quelle: Indocommercial
Es gibt Busse mit Klimaanlagen, aber ihr Zahl sind begrenzt. Nur im Stadbus Patas AC, Steady Safe (ca. 450 Busse) sowie staatlichen Unternehmen PPD (17 % von ihrer Kapazität) haben Bus gibt es Klimaanlagen
In Jakarta gibt es insgesamt 14 Busterminals, 11 sind für Innenstadt und 3 sind für außerhalb der Stadt.
Es gibt verschiedene Tickets für öffentliche Verkehrsmittel in Jakarta:
Man kann sein Busticket entweder direkt in der Busstation erwerben der im Bus während der Fahrt bezahlen. Es gibt auch Busse, die nicht von der Busstation fahren, sie fahren direkt ab Unternehmensgelände.
Bustickets können einen Tag vor der Fahrt zurückgegeben werden, jedoch werden nur 75 % des Fahrpreises erstattet. Man kann auch seine Abfahrt auf den nächsten Tagen verschieben und braucht kein Zuschlag zu bezahlen.
Wie auch die Zugtickets werden die Bustickets an Feiertagen um 25 % erhöht.
Busse fahren erst von der Busstation ab, wenn der Bus voll mit der Fahrgäste ist. Busse, die von der Unternehmengelände fahren, fahren mit Fahrplan. Der Fernverkehr fährt meistens ab 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr. Während Fernreisen hält der Bus ein bis zweimal in bestimmten Orten mit Restaurants, wo die Fahrgäste Essen und Getränke kostenlos erhalten.
Der Fernbus fährt oft abends ab und kommt frühmorgens an. Die Straßen in Nord Java sind in der letzten Zeit von der Überschwemmung stark beschädigt. Die Regierung fängt jetzt an, die Straßen wieder zu verbessern. In bestimmte Zeiten, wie bei religiös Feiertage staut sich der Verkehr, so dass mit mehreren Stunden Verspätung gerechnet werden muss.
Fahrpreise von Jakarta in andere Städte
| Ab Jakarta nach | Tarif |
| Bogor | Rp. 6.000 |
| Cikampek | Rp. 8.000 |
| Subang | Rp. 15.000 |
| Purwakarta | Rp. 10.000 |
| Serang | Rp. 12.000 |
| Merak | Rp. 13.000 |
| Pandeglang | Rp. 12.000 |
| Sukabumi | Rp. 10.000 |
| Bandung | Rp. 17.000 |
| Garut | Rp. 23.000 |
| Tasikmalaya | Rp. 28.000 |
| Ciamis | Rp. 32.000 |
| Cirebon | Rp. 25.000 |
| Kuningan | Rp. 28.000 |
| Tegal | Rp. 33.000 |
| Purwokerto | Rp. 42.000 |
| Semarang | Rp. 49.000 |
| Pekalongan | Rp. 38.000 |
| Magelang | Rp. 54.000 |
| Yogyakarta | Rp. 68.000 |
| Madiun | Rp. 108.000 (Bus Lorena) |
| Malang | Rp. 138.000 (Bus Lorena) |
| Blitar | Rp. 131.000 (Bus Lorena) |
| Ponorogo | Rp. 112.000 (Bus Lorena) |
| Surabaya | Rp. 124.000 (Bus Lorena) |
| Palembang | Rp. 138.000 (Bus Lorena) |
| Lampung | Rp. 23.000 |
| Medan | Rp. 214.000 |
| Solo | Rp. 90.000 (Bus Lorena) |
| Kediri | Rp. 121.000 (Bus Lorena) |
| Sumenep | Rp. 15.000 (Bus Lorena) |
| Pamekasan | Rp. 142.000 (Bus Lorena) |
| Sampang | Rp. 137.000 (Bus Lorena) |
| Bangkalan | Rp. 125.000 (Bus Lorena) |
| Probolinggo | Rp. 139.000 (Bus Lorena) |
| Jember | Rp. 154.000 (Bus Lorena) |
| Banyuwangi | Rp. 174.000 (Bus Lorena) |
| Denpasar | Rp. 200.000 (Bus Lorena) |
| Jambi | Rp. 181.000 (Bus Lorena) |
| Pekanbaru | Rp. 266.000 (Bus Lorena) |
| Padang | Rp. 229.000 (Bus Lorena) |
In Jakarta gibt es zur Zeit 32 Taxiunternehmen, die 24.048 Taxis haben. Während der Wirtschaftskrise ist der Zahl der Taxi um ca. 4,4 % gesunken.
Quelle: Indocommercial
Die besten und zuverlässigsten Taxiunternehmen in Jakarta sind "Blue Bird" und "Silver Bird".
Beim Einsteigen zahlt man Rp. 3.000 und für jede weiteren 100 Meter Rp. 130. In Jakarta, Surabaya und Denpasar wird der Fahrpreis für Taxi nicht gehandelt. In Medan und Bandung wird der Fahrpreis gehandelt.
Es ist nicht üblich, dem Taxifahrer Trinkgeld zu geben. Es hängt von dem Fahrgast ab, ob er/sie dem Fahrer Trinkgeld geben möchte.
In der letzten Zeit gab es in Jakarta kriminelle Handlungen vom Taxifahrer gegenüber weiblichen Fahrgästen, besonders in der Nacht.
Ab dem Jahr 2002 hat die Regierung entschieden, dass sich der Kraftstoffpreis im Inland am Weltmarktpreis orientieren soll und die Subvention für diese Rohstoffe wurde abgeschafft. Für die Vermarktung der Brennmaterial hat staatliche Ölgesellschaft Pertamina ein Monopolrecht.
Benzin: Rp. 1.750/Liter
Dieselöl: Rp. 1.350/Liter
Schweröl: Rp. 1.320/Liter
Heizöl: Rp. 1.110,/Liter
Das Postamt ist von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr von Montag bis Sonnabend geöffnet, Sonntags ist die Post geschlossen.
Die meistens Briefe werden vom Briefträger direkt zum Empfänger gebracht. Postboten fahren meist mit dem Motorrad. Kleinere Paket werden auch direkt zum Empfänger gegeben. Größere Paket muss man selber beim Postamt abholen, nachdem man die Mitteilung von der Brieftrager bekommt.
Seit Jahren operieren auch internationale Firmen, wie DHL , UPS und TNT und lokale Firmen wie Titipan Kilat für die Paketsendung nach Ausland wie im Inland.
Wenn man in Indonesien Brief schreibt, gilt der internationaler Standard. Das heißt, man muss Name, genaue Adresse, für entlegene Orten oder Dörfern noch dazu RT (Nachbarschaftsverband) und RW (Vereinigung mehrere Nachbarschaftsverband), Postleitzahl , der Name der Stadt und Provinz schreiben. Der Brief kommt also sicher zum Empfänger.
Beispiele
Kepada Yth.
Vorname Nachname
Jl. Karang Tengah I/10 RT. 05 RW 10
Semarang 16720
Jawa Tengah, Indonesia
Wenn der Empfänger in einer Wohnsiedlung wohnt, schreibt man auch der Name der Wohnsiedlung:
Kepada Yth.
Vorname Nachname
Perumahan Bumi Serpong Damai
Jl. Artaloka II/ 25
Tangerang 10245
Banten, Indonesia
Wenn der Empfänger nur eine Post-Box-Adresse hat, schreibt man:
Kepada Yth.
Vorname Nachname
P.O. Box. 11380
Jakarta Selatan, Indonesia
Die Liberalisierung der Telekommunikationssektor in Indonesien seit 1999 beeinflusste die Telekommunikationsindustrie und die Nutzung der Telefon im Haushalt. Im Jahr 1996 gab es 6.343.695 Telefonanschlüsse und im Jahr 1998 gab schon 8.152.017 Telefonanschlüsse. Im Jahr 1996 gab es im Durchschnitt 1,86 pro 100 Einwohner, im Jahr 1998 bereits 2,73 pro 100.
Die Installation eines neuen Telefonschlusses muss man Rp 290.000 für Haushalte und Rp. 450.000 für Unternehmen zahlen. Die monatliche Grundgebühr beträgt Rp. 26.100 für Haushalte und Rp. 46.100 für Unternehmen.
Die Telefongebühr für eine Minute zwischen 9.00 Uhr und 17 Uhr beträgt Rp. 195. Außerhalb dieser Zeiten kosten 3 Minuten Rp. 195. Ein Telefonat von Indonesien nach Deutschland kostet pro Minute Rp. 3.800.
Die Zahl der Internet-Anwender in Indonesien steigt von Jahr zu Jahr. Im Jahr 1998 waren 420.000 Anwender und im Jahr 2002 bereits 2 Millionen. Im Jahr 2002 gab es insgesamt ca. 500.000 Kunden.
Die zunehmende Zahl der Internet-Anwender und Internet-Kunden in den letzten Jahr erklärt sich aus der wichtigen Rolle des Mediums als einem Mittel der globalen Information. Außerdem ist Internet zu einer Brücke zwischen den Computern in der Welt geworden, weil das Internet mit seinem Netz in der Lage ist, mehr als eine Milliarde Computer in einem globalen Computernetz zu verbindet.
Zahl der Internet-Kunden und Internet-Anwender in Indonesien
| 1996 | 1997 | 1998 | 2002 | |
| Einwohner (Millionen) | 198,32 | 201,35 | 204,39 | 220 |
| Internet-Anwender | 74.760 | 300.000 | 420.000 | 2.000.000 |
| Internet-Kunden | 35.600 | 90.200 | 134.800 | 500.000 |
| PC-Verkauf (Stück) | 390.000 | 430.000 | 92.380 | - |
Quelle: Indocommercial
Niedriger Standard: Rp. 40.000 bis Rp. 70.000 pro Nacht
Drei-Sterne-Hotels: z. B. Hotel Atlet Century Park, Jakarta, Rp. 394.000 ++ pro Nacht
für indonesische Gäste, US$ 40 für ausländische Gäste
Fünf-Sterne-Hotels: z. B. Hotel Mandarin, Jakarta, Rp. 695.000 ++ pro Nacht für
indonesische Gäste, US$ 109 für ausländische Gäste
Haus in Umgebung von Bogor.
Gebäudefläche 39 Quadratmeter und Gesamtareal 72 Quadratmeter
Barzahlung: Rp. 129.000.000
Kredit (KPR) Anzahlung: Rp. 39.000.000
Restbetrag:
5 Jahre Laufzeit: Rp. 2.334.690/Monat
10 Jahre Laufzeit: Rp. 1.680.030/Monat
15 Jahre Laufzeit: Rp. 1.514.610/Monat
Gebäudefläche 70 Quadratmeter und Gesamtareal 144 Quadratmeter
Barzahlung: Rp. 239.000.000
Kredit (KPR)Anzahlung: Rp. 72.000.000
Restbetrag:
5 Jahre Laufzeit: Rp. 4.332.147/Monat
10 Jahre Laufzeit: Rp. 3.117.389/Monat
15 Jahre Laufzeit: Rp. 2..810.443/Monat
Pro Jahr Rp. 23.000.000 bis 25.000.000
| Lebensmittel | Menge | Preis |
| Reis (Cianjur Kepala Pandan Wangi) | 1 kg | Rp. 6.500 |
| Speiseöl | 1 Flasche (2 Liter) | Rp. 12.525 |
| Wurst | 225 g | Rp. 10.900 |
| Brathähnchen | 1 kg | Rp. 13.900 |
| Rindfleisch-Filet | 1 kg | Rp. 62.500 |
| Hühnereier | 10 Stück | Rp. 9.000 |
| Corned Beef | 340 g | Rp. 15.625 |
| Sardinen Delmonte | 215 g | Rp. 19.625 |
| Toastbrot | 410 g | Rp. 4.100 |
| Milch | 1 Liter | Rp. 7.600 |
| Butter | 1 Stück | Rp. 12.250 |
| Käse Edamer | 1 kg | Rp. 85.600 |
| Mehl | 1 kg | Rp. 4.275 |
| Zucker | 1 kg | Rp. 4.525 |
| Lipton Tea | 100 Teebeutel | Rp. 28.950 |
| Nescafe | 100 g | Rp. 61.600 |
| Cofee mat | 400 g | Rp. 18.250 |
| Äpfel | 1 kg | Rp. 15.950 |
| Trauben (rote) | 1 kg | Rp. 22.900 |
| Apfelsinen | 1 kg | Rp. 6.950 |
| Tomaten | 1 kg | Rp. 5.950 |
| Karotten | 1 kg | Rp. 3.950 |
| Knoblauch | 1 kg | Rp. 5.950 |
| Mais | 1 kg | Rp. 6.500 |
| Gurken | 1 kg | Rp. 4.900 |
| Banane | 1 kg | Rp. 3.800 |
Neuwagen (koreanische und japanische Hersteller): Rp. 125.000.000 bis Rp. 135.000.000
Gebrauchtwagen: Rp. 70.000.000 bis Rp. 80.000.000
Motorräder: Rp. 4.3 Mio
Fernseher: Rp. 1.500.000
CD Player: Rp. 500.000
Computer: 2,8 Mio
In Bogor:
Ohne Kinder Rp. 1.000.000
Mit 2 Kindern Rp. 1.500.000
In Jakarta:
Ohne Kinder Rp. 1.500.000
Mit 2 Kindern Rp. 2.000.000
Nach Angaben der Susenas (Survey Sosial Ekonomi Nasional – Nationale Umfrage zu wirtschaftlichen und sozialen Daten) vom Jahr 2000 liegen die monatlichen Ausgaben im städtischen Raum bei Rp. 163.784 und im ländlichen Raum bei Rp. 102.900.
In Indonesien liegen die durchschnittliche monatliche Ausgaben der Bevölkerung bei Rp. 128.659, wobei 65 % auf Nahrungsmittel entfallen.
Arbeiter: Rp. 600.000Mindestlohn
Staatliche Angestellte: Rp. 1.000.000 für Absolventen
Angestellte beim ausländischen Unternehmen: Rp. 2.500.000 bis Rp. 3.500.000
Einstiegsgehalt
75 % der indonesischen Bevölkerung bekommt sauberes Wasser aus öffentlichen Wasserleitungen, durch Pumpen von Grundwasser, durch geschützte Brunnen oder durch den Kauf von Trinkwasser in Verpackung/Flasche. 25 % der Bevölkerung nutzen Wasser aus Flüssen, ungeschützten Brunnen und Regenwasser.
Der Preis des Wasser aus der öffentlichen Wasserleitung beträgt Rp. 700 pro Kubikmeter.
83,7 % der Bevölkerung werden mit Strom durch die staatliche Elektrizitätgesellschaft (Perusahaan Listrik negara – PLN) versorgt und 2,4 % mit Strom von privaten Unternehmen. Ca. 14 % der Bevölkerung haben zu Hause noch keinen Zugang zu Strom.
55 % der Bevölkerung haben eine eigene Toilette zu Hause. 45 % benutzen Außentoiletten, Gemeinschaftstoilette und Flüsse.
Die Qualität der Gesundheitsdienste ist sicherlich noch recht schwach, vor allem in staatlichen Krankenhäusern. Ein Grund dafür ist, dass die Bevölkerung oft nicht im Krankenhaus behandelt werden will, sondern eine Überweisung in ein anderes Krankenhaus verlangt. So wird der Patient nicht sofort behandelt und das Krankenhaus wird zunehmend zu einer Art riesigem PUSKESMAS (Bevölkerungs-Gesundheits-Zentrum). Dieser Zustand erschwert es den staatlichen Krankenhäusern, eine Weiterentwicklung zu planen. Die Bettenbelegung in staatlichen Krankenhäuser lag im Jahr 1996 bei über 60 % und in anderen Krankenhäusern bei unter 60 %.
Ein großes Problem besteht darin, dass viele Patienten die Behandlung im Krankenhaus nicht bezahlen können. Die Krankenhäuser können die Tarife nicht ohne Einverständnis der Regierung festlegen. Die Regeln zur Anschaffung von Gütern und Leistungen sind schon unveränderlich festgelegt, so dass der Preis dieser Waren für das Krankenhaus recht teuer ist, da nicht der billigste Anbieter gewählt werden darf. Die Einstellung der Staatsangestellten erschwert die Verbesserung von Leistung und Produktivität der Angestellten, und die Haushaltsplanung für die Krankenhäuser wird von der Regierung aufgestellt und ist daher begrenzt und nicht den Notwendigkeiten angepasst. Folge davon ist, dass die Entwicklung der Wissenschaft und Methoden sowie Technologien im Krankenhaus die Entwicklung nicht mehr aufholen können und schließlich auch nicht mehr von den Patienten beachtet werden.
Um die Konkurrenzfähigkeit lokaler Krankenhäuser stufenweise zu verbessern, hat die Regierung ihre Strategie im Gesundheitsbereich verändert. Die Bürokratie, die Regulierungen, sollen abnehmen, gleichzeitig soll es Investoren, auch aus dem Ausland, erleichtert werden, Krankenhäuser zu bauen. Weiterhin soll die Dezentralisierung fortschreiten, damit die staatlichen Krankenhäuser zu quasi privaten Unternehmen werden.
Das Gesundheitswesen hat während des ersten Fünfjahrplanes bis zum sechsten Fünfjahrplan Erfolge in der Verbesserung des Gesundheitsstandards der Bevölkerung erzielen können, wie einige nachfolgend genannte Indikatoren zeigen:
Die Lebenserwartung stieg auf 62,7 Jahre, die Säuglingssterblichkeit fiel auf 51 pro 1.000 Lebendgeburten, die Müttersterberate nach der Geburt liegt bei 390 pro 100.000 Lebendgeburten. Die Zahl der Kleinkinder unter fünf Jahren, die an Nährstoff- und Proteinmangel litten, fiel auf 11,8 %, Anämie und Eisenarmut bei schwangeren Frauen auf 63,5 %, bei Vorschulkindern auf 55,5 % und bei der Arbeitsbevölkerung auf 30 %. Störungen in Folge von Jodmangel (GAKY) fiel auf 27,7 %. Erblindung in Folge von Vitamin A-Mangel ist kein großes Gesundheitsproblem mehr. Aber die Erblindung durch grauen Star stieg auf 0,76 % der Gesamtbevölkerung.
Einige ansteckende Krankheiten, wie Filariasis, Frambösie, Lepra, Tetanus Neonatorum, Schistomiasis und Malaria konnten schon erfolgreich unterdrückt werden, so dass die Häufigkeit solcher Erkrankungen stark gesunken ist. Auf der anderen Seite jedoch scheint sich das Denguefieber weiter auszubreiten, mit einer gestiegenen Häufigkeitsrate von 12,7 pro 100.000 Einwohnern im Jahr 1990 verglichen mit 18,5 pro 100.000 Einwohnern im Jahr 1995. Lungentuberkulose ist eine Krankheit, der man weiterhin hohe Aufmerksamkeit schenken sollte. Hepatitis B herrscht in unterschiedlichen Verbreitungen vor, von 2 % bis 20 %. Die Summe der HIV-Infizierten und an AIDS-Erkrankten steigt. Bedingt durch die steigende Öffnung Indonesiens gegenüber dem Ausland, gerade durch die Erleichterung von Transportmöglichkeiten, muss man auf der Hut sein, was die Verbreitung von ansteckenden Krankheiten wie Meningitis, Ebola, Gelbfieber betrifft.
Mit der steigenden Verbreitung von Gesundheitseinrichtungen sowohl durch staatliche wie auch private Träger, änderte sich auch das Verhalten der Bevölkerung was die Einnahme von Medizin betrifft, wie laut Susenas 1987 und 1995 aus der untenstehenden Tabelle entnommen werden kann:
| SUSENAS 1987 | SUSENAS 1995 | ||
| Moderne Einrichtungen | 64 % | 53 % | Sinkt |
| Selbst behandelt | 27,4 % | 32 % | Steigt |
| Nicht medikamentös behandelt | 4,4 % | 9 % | Steigt |
| Traditionelle Medikamente | 4,2 % | 3 % | Sinkt |
Die Reichweite der Vorsorge während der Schwangerschaft (ante natal care) ist wie folgt:
Erste Untersuchung ( K1) 1994 – 1996, 81,9 – 87,6 %
Vierte Untersuchung ( K4) 1994 – 1996, 56,6 – 68,6 %
Die Reichweite der Dienste von selbständigen Ärzten ist wie folgt: Von der armen Bevölkerung, die etwa 10 % der Gesamtbevölkerung ausmacht, werden knapp 3 % von selbständigen Ärzten behandelt, wohingegen die reiche Bevölkerung, die genauso 10 % der Gesamtbevölkerung darstellt, zu 29 % von selbständigen Ärzten behandelt werden kann (Susenas 1995).
Indonesien erreichte das Ziel der UCI (Universal Child Immunization) im Jahr 1990 mit einer Reichweite in Höhe von 89,9 %, und erreichte UCI die Provinzen im Jahr 1991, die Landkreise und Städte im Jahr 1993, was bedeutet, dass der Großteil der Bevölkerung inzwischen immunisiert ist ( BCG, DPT, Polio und Masern). Als weiterer Schritt zum Erfolg wird die Impfung gegen Hepatitis B seit 1991 getestet. Die Weiterführung dieser Impfung wurde stufenweise in 11 Provinzen mit einer Reichweite von HB1 67 %, HB2 59 %, und HB3 50 % durchgeführt.
Um Polio/Kinderlähmung völlig auszurotten, werden zusätzliche Aktivität während der Woche zur nationalen Immunisierung (PIN) unternommen, bei der alle Kinder unter fünf Jahren, die ihren Wohnsitz in Indonesien haben, immunisiert werden.
Die Reichweite der Tetanus-Toxoid- Impfung (TT) für schwangere Frauen steigt weiter von 59,9 % im Jahr 1991/1992 auf 74,7 % im Jahr 1996/1997, mit stark schwankenden Werten zwischen 47 % in der Provinz Ost-Nusa Tenggara und 89,6 % in der Provinz Nord-Sumatra, mit einer drop-out-Rate in Höhe von 7,8 %. Im gleichen Jahr gab es 18 Provinzen, in denen die Immunisierung schwangerer Frauen mit TT2 weiterhin noch unter dem nationalen Durchschnitt lag.
Bevölkerungs-Gesundheits-Zentrum (Puskesmas)
Jedes Puskesmas versorgt zwischen 30.000 und 50.000 Einwohner oder wenigstens ein Amtsbezirk besitzt ein
Puskesmas.
Krankenhäuser
Allgemeine Krankenhäuser sind Krankenhäuser, die medizinische Versorgung für mehrere,
verschiedene Krankheiten gewährleisten.
Private Gesundheitsdienste, die durch Private und Organisationen geleitet und verwaltet werden, entsprechen den Klassifikationen und bieten Dienste an, die durch das Gesundheitsministerium aufgebaut und errichtet wurden.
Die Anzahl von Krankenhäusern in ganz Indonesien (1996), sowohl staatliche als auch private, betrug im Jahr 1996 1.074. 858 dieser Krankenhäuser waren allgemeine, 216 waren spezielle Krankenhäuser. Normale Puskesmas gab es 1996 insgesamt 7.177 Stück (davon waren 1.676 Puskesmas mit Pflegebetreuung, 5501 ohne Pflegebetreuung), weiterhin gab es 21.071 Hilfs-Puskesmas sowie 6.849 fahrende Puskesmas.
Die Finanzierung der Gesundheitsdienste in Indonesien wird aus verschiedenen Finanzquellen bestritten. Im allgemeinen kann man die Finanzquellen in zwei Gruppen einteilen, als da wären die Regierung und die Bevölkerung, eingeschlossen die Privaten.
Die Finanzierung der Regierung besteht aus Staathaushalt (Anggaran Pembangunan dan Belanja Negara) und Regionalen Haushalt.
Das Budget des Gesundheitsministeriums wurde von Jahr zu Jahr sowohl für Routine- als auch für Entwicklungsausgaben erhöht. Im Jahr 1997/1998 entsprach das Nationalbudget des Gesundheitsministeriums 4,7 % des Staatshaushalt. Dies bedeutete eine Steigerung verglichen mit dem Ende des fünften Fünfjahrplanes im Jahr 1993/1994, wo das Budget noch 3,2 % entsprach.. Außerdem wurde die Finanzierung der Gesundheitsdienste durch die Bevölkerung und Private weiter ausgebaut.
| Benachteiligte Gruppen | Summe |
| Verarmte Kleinkinder (unter 5 Jahre) | 1.140.166 Menschen |
| Verarmte Kinder | 3.235.594 Menschen |
| Straßenkinder | 59.517 Menschen |
| Kriminelle Kinder | 161.506 Menschen |
| Kinder, die Opfer von Gewalt wurden | 10.424 Menschen |
| Drogenopfer | 17.952 Menschen |
| Frauen an der Armutsgrenze | 1.360.263 Menschen |
| Frauen, die Opfer von Gewalt wurden | 10.392 Menschen |
| Prostituierte | 73.037 Menschen |
| Behinderte | 1.548.005 Menschen |
| Chronisch Kranke | 197.166 Menschen |
| Obdachlose | 49.271 Menschen |
| Bettler | 23.375 Menschen |
| Frühere Sträflinge | 94.797 Menschen |
| Verarmte Senioren | 3.401.279 Menschen |
| Senioren, die Opfer von Gewalt wurden | 9.259 Menschen |
| Familien mit psychologischen Problemen | 131.974 Familien |
| Verarmte Familien | 3.199.671 Familienvorstände |
| Unangemessene Wohnverhältnisse (Slums) | 5.165.056 Haushalte |
| Opfer von Naturkatastrophen | 1.400.084 Menschen |
| Bevölkerung, die in von Naturkatastrophenbedrohten Gebieten lebt | 1.469.475 Menschen |
| Von der Gesellschaft isolierteGemeinschaften | 3.199.671 Familienvorstände |
| Summe | 14.261.562 Menschen 3.442.185 Familienvorstände 5.165.056 Haushalte 131.974 Familien |
Quelle: Departement Sosial
Das steigende zu erwartende Lebensalter hat eine Zunahme der Bevölkerung im fortgeschrittenen Alter zur Folge. Dies verursacht in eine immer wichtiger werdenden Aufgabe des Staates, der Bevölkerung im fortgeschrittenen Alter soziale Betreuung zu geben, die gerade das Nötigste tut. Die Zunahme der älteren Bevölkerung kann gut erkannt werden, wenn man beispielsweise das Jahr 1971 mit 1990 vergleicht. 1971 waren 5.306.879 oder 4,5 % der Bevölkerung im Seniorenalter, im Jahr 1990 stieg diese Zahl auf 11.277.557 oder 6,3 %. Für das Jahr 2020 wird erwartet, dass die ältere Bevölkerung knapp 30 Millionen (29.021.128) bzw. 11,4 % der Gesamtbevölkerung ausmachen wird.
Im Gesetz Nummer 13 des Jahres 1998, das sich mit der Wohlfahrt der älteren Bevölkerung befasst, wird die Bevölkerung im fortgeschrittenen Alter als Einwohner im Alter von 60 Jahren und mehr definiert.
Die ältere Bevölkerung wird in zwei Bereiche eingeteilt: die leistungsfähige ältere Bevölkerung und die nicht leistungsfähige Bevölkerung. Die nicht leistungsfähige ältere Bevölkerung ist laut Gesetz nicht dazu fähig, ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen, so dass ihr Leben von der Hilfe und Unterstützung anderer Menschen abhängt.
Die sozialen Dienstleistungen für die Bevölkerung im fortgeschrittenen Alter im Allgemeinen oder für die, die noch arbeitsfähig sind, sind folgende:
Im Unterschied dazu erhält die ältere Bevölkerung, die nicht mehr arbeitsfähig ist, eingeschlossen die, die verarmt und verwahrlost sind, soziale Dienste über das Altersheim- und Nicht-Altersheim-System
Altersheime, in obengenanntem Kontext Panti Sosial Tresna Werdha (PSTW) stellen die durchführende Institution dar, die soziale Dienste und Wohlfahrtsdienste für die ältere Bevölkerung zur Verfügung stellt, wie z. B. Unterbringung oder Lebenshaltungskosten, Essen und Kleidung.
Nicht-Altersheime oder das soziale Dienstleistungssystem außerhalb der Altersheime, das meist aus Unterstützung von Familienmitgliedern besteht, ist eine geplantes und stetig andauerndes Streben für Senioren, die weiterhin innerhalb des Familienverbandes leben. So können die lebensnotwendigen Dinge erfüllt werden. Soziale Dienstleistungen, die schon durchgeführt werden, sind unter anderem:
| Provinz | Summe | Nicht Verarmt | Armutsgrenze | Verarmt |
| Nanggroe Aceh D. | 216.300 | 109.702 | 66.287 | 40.311 |
| Nordsumatra | 687.741 | 351.339 | 204.558 | 131.844 |
| Westsumatra | 434.873 | 231.164 | 128.251 | 75.458 |
| Riau | 203.991 | 102.214 | 79.450 | 22.327 |
| Jambi | 155.850 | 61.824 | 54.585 | 39.441 |
| Südsumatra | 479.628 | 184.974 | 167.132 | 127.522 |
| Bengkulu | 89.714 | 32.576 | 31.948 | 25.190 |
| Lampung | 482.822 | 182.080 | 155.996 | 144.746 |
| Dki Jakarta | 495.819 | 322.803 | 122.553 | 50.463 |
| Westjawa | 2.803.526 | 907.025 | 1.086.712 | 809.789 |
| Zentraljawa | 3.013.794 | 1.503.530 | 1.061.550 | 448.714 |
| Di Yogyakarta | 418.336 | 206.913 | 148.757 | 62.666 |
| Ostjawa | 3.592.125 | 1.718.272 | 1.152.631 | 721.222 |
| Bali | 274.335 | 142.950 | 82.695 | 48.690 |
| Westnusa Tenggara | 237.633 | 76.833 | 83.064 | 77.736 |
| Ostnusa Tenggara | 272.384 | 46.640 | 78.036 | 147.708 |
| Westkalimantan | 208.249 | 55.161 | 71.496 | 81.592 |
| Zentralkalimantan | 60.696 | 27.684 | 18.334 | 14.678 |
| Südkalimantan | 190.974 | 90.902 | 53.543 | 46.529 |
| Ostkalimantan | 109.406 | 51.880 | 38.502 | 19.024 |
| Nordsulawesi | 209.328 | 103.686 | 70.464 | 35.178 |
| Zentralsulawesi | 125.420 | 53.196 | 40.854 | 31.370 |
| Südsulawesi | 589.364 | 256.016 | 184.898 | 148.450 |
| Sulawesi Tenggara | 98.528 | 34.492 | 46.396 | 17.640 |
| Molukken | 121.432 | 58.795 | 41.886 | 20.751 |
| Papua | 45.744 | 18.450 | 15.054 | 12.240 |
| Summe | 15.618.012 | 6.931.101 | 5.285.632 | 3.401.279 |
Quelle: Spezielle Daten für Nanggroe Aceh Darussalam und die Maluku, entnommen aus SUSENAS 1998
Menschen, die Behinderungen oder äußerliche Merkmale durch chronische Krankheiten davontragen, wie bspw. Durch Lepra, Lungen-TBC u. a., brauchen, obwohl sie im medizinischen Sinne schon als gesund betrachtet werden können, weiterhin nicht medizinische Fürsorge. Grund dafür ist, dass Gebrechen und Behinderungen, die z. B. durch Lepra ausgelöst werden, meist zur Folge haben, dass die Menschen, die daran leiden, ein niedriges Selbstwertgefühl entwickeln und sich schämen. Der Kranke wird so in eine Situation gebracht, die ihn vom gesellschaftlichen Leben und der Gesellschaft selbst entfernt und ausgrenzt.
Die Summe aller Einwohner in ganz Indonesien, die an chronischen Krankheiten wie Lepra litten, erreichte im Jahr 1999 in etwa 123.000. Die sozialen Leistungen für solche Kranke wurden in drei verschiedenen Bereichen durchgeführt:
Das Ziel von KUBE im Programm der sozialen Wohlfahrt (PROKESOS – Program Kesejahteraan Sosial) ist es, die folgenden Gesellschaftsgruppen zu unterstützen:
Palang Merah Indonesia (Indonesisches Rote Kreuz)
Jl. Jend. Gatot Subroto Kav. 96
Jakarta 12790
Tel.: (021) 799 23 30, 799 51 88, 799 23 22
Save the Children
Jl. Sumenep 7
Jakarta 10310
Tel.: (021) 331 471
Rotary Club
Jl. Taman Radio Dalam V/4
Jakarta Selatan
Tel.: (021) 713 845
Hotline AIDS
Mitra Indonesia Jl. Kebon Kacang 9 no. 28
Jakarta Pusat
Tel.: (021) 3500 855
Badan Pembinaan Kesehatan Jiwa Indonesia (Einrichtung für geistig Behinderte)
Rumah Sakit Jiwa Jakarta
Jl. Latumenten No. 1
Jakarta Barat
Tel.: (021) 568 28 41
Solidaritas Perempuan (Frauen-Organisation)
Jl. Jati Padang Raya
Gg. Wahid No. 64
Pasar Minggu – Jakarta Selatan
Tel.: (021) 780 25 29
Yayasan Kesejahteraan Anak Indonesia – The Indonesian Child Welfare Foundation
Jl. Teuku Umar 10
Jakarta 10350
Tel: (021) 327 308, 327 316
Yayasan Pembinaan Anak Cacat (Stiftung für Schwerbehinderte Kinder)
Jl. Hang Jebat II/2
Kebayoran Baru
Jakarta Selatan
Tel.: (021) 717 366
Das Bildungswesen in Indonesien sieht sich mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Besonders die zunehmende Industrialisierung, die Globalisierung und ein rascher technologischer Wandel stellen enorme Anforderungen an das Bildungssystem in Indonesien. Die Transformation von einem Agrarstaat hin zu einer konkurrenzfähigen Industrienation kann nur dann bewerkstelligt werden, wenn ein Bildungssystem vorhanden ist, das die dafür notwendigen Kompetenzen vermittelt.
Die Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt werden sich zweifelsohne verändern. Zu den hierfür erforderlichen Qualifikationen zählen unter anderem ein Verständnis für neue Technologien (insbesondere der Informations- und Kommunikationstechnologien), aber auch rationale und intellektuelle Fähigkeiten, sowie Selbständigkeit, Teamfähigkeit und Problemlösungskompetenz. Gleichzeitig ist es wichtig, sich ständig den technologischen Veränderungen anzupassen, d. h. die Möglichkeiten für Weiterqualifizierungen, aber auch die Bereitschaft dazu in der Bevölkerung zu schaffen.
Bei einer Bevölkerungsanzahl von 196,6 Mio. im Jahre 2000 machen die 3-- bis 6-jährigen 7,9 % aus, die 7-- bis 12-jährigen 12,6 %, die 13- bis 15-jährigen 6,4 %, die 16- bis 18-jährigen 6,6 % und die 19- bis 24-jährigen 10,6 %. Laut einer Statistik des staatlichen Amtes für Statistik (BPS) lassen sich folgende Angaben über die Schulbesuche finden. Von den 12,6 % der 7- bis 12-jährigen besuchen immerhin 92,0 % die Grundschule. Doch besuchen von den 13- bis 15-jährigen nur noch 59,6 % die Mittelschule und 37,9 % der 16- bis 18-jährigen die Oberschule. Mit Anstieg des Bildungsniveaus dünnt sich die Zahl der Schüler immer weiter aus, und auch von den 92 % der Grundschüler schließen diese nicht alle ab. Erkennbare Unterschiede lassen sich ebenfalls zwischen den einzelnen Provinzen Indonesiens erkennen, zwischen städtischen und ländlichen Gebieten und zwischen Jungen und Mädchen. In ländlichen Regionen sind höhere Abschlüsse seltener. Noch besuchen mehr Jungen als Mädchen höhere Schulen.
Das Bildungsangebot in Indonesien beginnt mit dem Kindergarten für Kinder von 3 bis 5 Jahren. Danach folgen die Grundschule (Sekolah Dasar, SD), die sechs Jahre, und die Mittelschule (Sekolah Menengah Pertama, SMP), die dann für weitere drei Jahre besucht wird. Seit 1994 gibt es theoretisch die allgemeine Schulpflicht von neun Jahren bis zum Abschluss der Mittelschule, eine Erweiterung der Einführung der sechs bis jährigen Schulpflicht von 1984.
Danach besteht die Möglichkeit die Oberschule (Sekolah Menengah Atas, SMA) zu besuchen, nach deren Abschluss man an eine Hochschule wechseln kann. Diese ist aufgeteilt in eine praxisorientierte, akademische Ausbildung von einem bis zu drei Jahren, und einer längeren professionellen Ausbildung, an der Universität.
Alternativ zu den staatlichen Bildungseinrichtungen können immer auch konfessionell gebundene oder andere private Schulen besucht werden, vom Kindergarten bis zur Universität. In ländlichen Gebieten, vor allem im Osten Javas kommt den Pesantren, die meist von der traditionellen Muslimorganisation Nahdlatul Ulama geleitet werden, eine größere Bedeutung zu. Andere islamische Schulen werden von der moderneren Muslimvereinigung Muhammadyah geführt.
Zur normalen Mittel bis und Oberschule gibt es alternativ die Technische Mittelschule (Sekolah Teknik Pertama, STP) und Technische Oberschule (Sekolah Teknik Menengah, STM).
Neben dem offiziellen Unterricht gibt noch die "out-of-school-education", die außerhalb der Schulzeit informell stattfindet. Dort sollen religiöse, kulturelle und moralische Werte und Fähigkeiten vermittelt werden, und sie soll außerdem den Vorteil bieten, dass sie flexibler ist in der Zeit und dem Inhalt der Stunden, gegenüber formellen Schulen. An manchen Grundschulen zählt zu dem Programm der out-of-school-education noch der Englischunterricht, der nicht im offiziellen Curriculum vorgesehen ist, oder Computerunterricht, ebenfalls ab der Grundschule, wenn diese sich das leisten kann.
Die allgemeine Schulpflicht von 9 Jahren wird nicht von allen eingehalten und es gibt keine Kontrollinstanz, die dies überprüft. Ein anderes Problem ist, dass sich in den letzten Jahren zwar die Quantität der Schulen verbessert hat, jedoch nicht die Qualität. Die Qualifikation der Lehrer und die Ausstattung der Schulen mit Büchern und Technik sind weiterhin mangelhaft.
Zur Qualität der Lehrer und der Schulen ist zu sagen, dass diese sehr unterschiedlich sind. Lehrer von privaten, häufig katholischen, Eliteschulen, die sehr teuer sind und nur von einer geringen Prozentzahl der Bevölkerung besucht werden können, sind sehr gut ausgebildet, von daher ist die Qualität des Unterrichts dementsprechend hoch. An staatlichen, aber auch an muslimischen Schulen, ist die Qualität der Lehrer und deren Bildungsniveau sehr viel schlechter. Dabei entsprechen die formalen Abschlüsse der Lehrer nicht immer unbedingt deren tatsächlichen Qualifikationen.
Das Gehalt der Lehrer ist in allen Schulen, auf allen Bildungsebenen sehr gering, so dass die meisten Lehrer auf zusätzliche Einkommensquellen angewiesen sind. Diese reichen von zusätzlichem Unterricht an mehreren Schulen und außerschulischem Unterricht, über Taxifahrer bis hin zu Bestechungsgeldern von Seiten der Eltern. Unter diesen Umständen leidet die Qualität des Unterrichts. Verspätete Gehaltszahlungen und geringe Löhne führten unlängst zu mehreren Lehrerstreiks in Indonesien.
Die finanzielle Situation der Eltern spielt für die Ausbildung eine große Rolle. Zwar gibt es sogenannte "Adoptivprogramme", so dass nicht die Eltern selber die Schulgebühren zu tragen haben, sondern die Regierung bzw. private oder religiöse Stiftungen, trotzdem verdienen sich die Schüler teilweise schon ab der vierten Klasse ihr Geld mit schlecht bezahlten Jobs und erscheinen somit nicht mehr zum Unterricht. Dieses Phänomen tritt besonders häufig an staatlichen Schulen auf, die vorwiegend von Kindern aus sozial schwachen Familien besucht werden.
Dabei sind meist nicht die Schulgebühren selber das Problem, denn die sind an staatlichen Schulen meist sehr niedrig. Größere Probleme stellen ebenso die Zusatzkosten, wie Geld für Bücher, Transportkosten zur Schule, Schuluniform, Taschengeld etc. dar. Außerdem müssen auch die Prüfungen extra bezahlt werden und es muss bei jedem Schulwechsel "Uang Pangkal" entrichtet werden, eine Art Aufnahmegebühr, die je nach Schultyp in der Höhe variiert. Die Höhe der Gebühr richtet sich in der Regel nach der finanziellen Lage der Eltern, so dass eine gewisse Willkür nicht auszuschließen ist. Aber auch die Ausfallkosten, die dadurch entstehen, dass die Kinder nicht arbeiten gehen, können als Gründe für ein frühzeitiges Abgehen von der Schule angesehen werden.
Die Schulgebühren betragen bei der staatlichen Schule durchschnittlich ca. Rp. 6.000, bei der privaten hingegen zwischen Rp 25.000 und 105.000 monatlich. Bei der staatlichen Schule besteht ebenfalls die Möglichkeit für Eltern mit sehr geringem Einkommen, von den Schulgebühren befreit zu werden. Noch deutlichere Unterschiede als bei den Schulgebühren gibt es bei dem Uang Pangkal, wobei reichere Eltern wesentlich mehr zahlen müssen, als sozial schwächere.
Die Schulgebühren nehmen je nach Schultyp zu (in der Mittelschule durchschnittlich Rp. 40.000 bis 50.000 monatlich, in der Oberschule Rp. 50.000 bis 60.000 Rp. monatlich), wobei auch hier wieder gilt, dass wohlhabendere Eltern mehr zu zahlen haben.
Die Studiengebühren sind an den verschiedenen Universitäten sehr unterschiedlich. Sie schwanken zwischen Rp. 500.000 bis 2 Mio pro Semester, neben einer Anmeldungsgebühr von ca. Rp. 1,5 Mio. An privaten Hochschulen muss eine Grundgebühr von US$ 200 bis 250 entrichtet werden. Hinzu kommen pro Semester Rp. 2 Mio Studiengebühren.
Es besteht die Möglichkeit, einen besonderen Sozialtarif der Universität in Anspruch zu nehmen, sowie Stipendien.
Da sich die Anzahl der Schüler mit zunehmender Bildungsstufe immer weiter ausdünnt, hat sich die Zahl derjenigen, die studieren, auf 3.126.307 verringert. Das ist in einem Land mit knapp 200 Mio Einwohnern extrem wenig, nämlich 1,5 %.
Das Hochschulsystem ist untergliedert in eine akademische und eine professionelle Ausbildung, wobei man durch die akademische Ausbildung die Abschlüsse S1(Sarjana Tehnik, SK), S2 (Master) und S3 (Doktor) erwerben kann. Die professionelle Ausbildung findet ebenfalls an der Universität statt, doch erwirbt man nach Abschluss keinen Titel und man studiert ein bis höchstens drei Jahre. 70 % aller Hochschuleinrichtungen in Indonesien sind privat und 30 % sind staatlich. Von den Dozenten an den Hochschulen haben weniger als 40 % den Abschluss eines Masters (30,3 %), oder einen Doktortitel (6,2 %). Die überwiegende Mehrheit hat nur den Abschluss S1 (63,5 %).
Die Bibliotheken an den Universitäten stellen ein Problem dar, da diese von den Studenten kaum in Anspruch genommen werden. Dies liegt zum Teil auch daran, dass die Studenten nicht über ausreichende Sprachkenntnisse verfügen, um fremdsprachige Bücher zu verstehen, und die indonesischen Exemplare so schlecht übersetzt sind, dass sie eher verwirren, als Informationen bereit stellen. Die Konsequenz daraus ist, dass die Studenten nicht lernen selbständig zu arbeiten und analytisch zu denken.
Auch hier muss wieder das finanzielle Problem an erster Stelle genannt werden. In einem Semester müssen die Studenten durchschnittlich Rp. 1,3 Mio. an Studiengebühren bezahlen, wobei dieser Betrag wieder stark variieren kann zwischen privaten und staatlichen Einrichtungen. Doch gibt es wieder die Möglichkeit Stipendien in Anspruch zu nehmen, die von privaten, religiösen oder staatlichen Institutionen zur Verfügung gestellt werden. Doch haben diesen Vorteil nur 5,8 % aller Studenten.
Trotz aller beschriebener Probleme muss festgehalten werden, dass sich das Bildungssystem in Indonesien innerhalb eines größeren Zeitraums deutlich verbessert hat. Diese Entwicklung muss sicher auch mitverantwortlich gemacht werden für die positive wirtschaftliche Entwicklung Indonesiens in den letzten drei Jahrzehnten. Deutliche Verbesserungen sind in vielerlei Hinsicht feststellbar. Auf allen Bildungsebenen nahmen die Anzahl der Abschlüsse seit den 70er Jahren, sowie die Schulbesuche deutlich zu. Erfolge können u. a. bei der Reduzierung der Analphatenrate ausgemacht werden. Gab es 1971 in Indonesien noch über 31 % Analphabeten unter den 10- bis 40-jährigen, so waren es 1997 nur noch lediglich knapp 5 %.
Trotz eines knapp gehaltenen Haushalts für das Jahr 2002 sollen die Ausgaben für das Bildungssystem steigen. Ein besonderer Schwerpunkt soll dabei dem primären Bildungsbereich zukommen, während vor allem Universitäten Einkommensausfälle von staatlicher Seite befürchten.
Quelle: Angela Deussen & Jens Dierlof, 2001: WUSKI Praktikumsbericht
Departemen Pendidikan Nasional
Direktorat Jendral Pendidikan Luar Sekolah dan Pemuda
Direktorat Pendidikan Masyarakat
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Senayan-Jakarta 10270
Tel.: 021 – 572 55 01 / 572 50 61
Fax: 021 – 572 50 39
Internetadresse der staatlichen und privaten Hochschule in Indonesien: http://www.dikti.org/linkPT.html
PPSW
Anik Dwi Martuti
Koordiantor Program Pendidikan Politik
PPSW, Duren Sawit Asri Kav. 1 No. 1A
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BINA SWADAYA
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Jakarta Pusat 10610
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Fax: 021 – 420 84 12
Training
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YIS
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SATU NAMA/USCF
P. Hardono Hadi
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Jl. Sambi Sari N0. 99 Desa Duwet RT 07 / 34 Sendangadi
Mlati, Sleman Yogyakarta 55285
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LEMBAGA STUDI PENGEMBANGAN PEREMPUAN DAN ANAK
Lusi Margiyani
Direktur Eksekutif
Jl. Mangkunegaran Kidul No.21
Yogyakarta 55131
Tel.: 0274 – 37 48 13
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PERSEPSI
Galuh Adjeng
Jl Klaten Jatinom Km 3, Kwaren, Ngawen jawa Tengah
P.O. Box 196
Tel.: 0272 – 32 22 11
Fax: 0272 – 32 28 65
E-Mail:
persepsi@eudoramail.com
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Landwirtschaftsinstitut Bogor
Campus IPB, Jl. Pajajaran Bogor
Tel.: 0251 – 32 34 96
Fachbereich: Management Agribusiness
Fakultät für Mathematik & Naturwissenschaft
Technische Fakultät
Rechtswissenschaften
Wirtschaftswissenschaften
Psychologie
Sozial- und Politikwissenschaften
Fakultät für Volksgesundheit
Fakultät für Krankenpflege
Voraussetzungen
Gebühren
Lembaga Manajemen PPM
Jalan Menteng Raya 9, Jakarta 10340
P.O. Box 3027/JKP, Jakarta 10030
Tel.: 021 – 230 03 13
Fax: 021 – 230 20 51
E-Mail: pmjj@lppm.ac.id
Das Fernstudium für Management von PPM (PMJJ – PPM) ist eine Art Managementstudium, das durch Printmedia durchgeführt wird, die durch Informationstechnologien wie E-Mail, Fax, Telefon und Radiokassette unterstützt sind.
PMJJ – PPM ist ein Teil der Managementinstitution PPM, di in Menteng Raya 9, Jakarta. Dieses Programm existiert seit 1979 mit mehr als 90.000 Teilnehmer. Dieses Programm wurde speziell für die Teilnehmer entwickelt, die ihre Managementkenntnis vertiefen möchten, aber keine Zeit haben, ihren Arbeitsplatz oder ihre Wohnung zu verlassen.
Vorlesungsprozess
Anmeldung
Beispiel Buchführung
Kursgebühr für das Jahr 2003 = Rp 225.000 per Modul
Nicht jedes Unternehmen bietet eine Weiterbildung für die Mitarbeiter an. Die meistens indonesischen klein- und mittelständischen Unternehmen haben keine finanzielle Unterstützung für die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter. Wenn sich die Mitarbeiter weiterbilden wollen, müssen sie sich ihre Bildung selbst finanzieren.
Im Unterschied zu KMU haben große indonesische und ausländische Unternehmen Weiterbildungsprogramme für ihre Mitarbeiter.
DaimlerChryser Indonesia zum Beispiel hat ein Programm zur Weiterbildung der Mitarbeiter. Die Mitarbeiter mit akademische Ausbildung haben die Möglichkeit, sich bis zum Masterdegree weiterzubilden. Außerdem können die Mitarbeiter verschiedene Abendkurse besuchen, die für ihre Aufgaben relevant sind. Innerhalb der Betriebe gibt es auch verschiedene Trainingsangebote. Die Firma finanziert diese angebotene Weiterbildung.
Die Deutsch-Indonesische Industrie- und Handelskammer (EKONID) in Jakarta hat auch ein Weiterbildungsprogramm für die Mitarbeiter. Jeder Mitarbeiter hat das Recht, verschiedene Abendkurse zu besuchen, die für ihre Aufgaben relevant sind, zum Beispiel Computerkurs, Buchführung, Deutsch, Englisch usw. Sie müssen aber zuerst beim Leiter der Personalabteilung ihr Vorhaben beantragen. Wenn der Hauptgeschäftsführer den Antrag genehmigt, können sie im nächsten Jahr die Kurse besuchen. Die Kursgebühren werden von Ekonid finanziert.
Ein Textilunternehmen in Bogor hat auch solche Programme für begabte Mitarbeiter in der Managementebene. Einige werden sogar nach Japan geschickt, um sich dort weiterzubilden. Meistens sind dies die Bereiche der Technik, des Managements oder des Finanzwesens. Die Aufgaben der Mitarbeiter, die Weiterbildung erhalten, ist, ihre Kenntnisse und Erfahrung weiterzugeben. Die Firma finanziert alle entstehende Kosten für Weiterbildung.
Internetadresse für verschiedene Kurse in Indonesien: http://www.depdiknas.go.id/balitbang/kursuslist2.php
| website sponsored by: Bundesamt für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge (BAFl) through European Refugee Fund (ERF), and Zentralstelle für Arbeitsvermittlung (ZAV) through Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) |
| website administered by: AGEF gGmbH, Berlin, info@agef.de , www.reintegration.net, www.agef.net |