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Networking Asia / Africa / Southeast Europe |
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Einreisemodalitäten, Transportsystem, Kommunikationssystem, Lebenshaltungskosten, Versorgung, Medizinische Versorgung, Diskriminierte Gruppen, Ausbildungssystem, Erwachsenen- und Weiterbildung
Auf den Flughäfen in Laos sind Polizisten der Immigrationsbehörde, Zollbeamte und die Angestellten der Fluggesellschaften vertreten, vor allem auf den internationalen Flughäfen.
Wenn man auf dem internationalen Flughafen landet, muss man eine Einreisekarte (Arrival card) ausfüllen und die folgenden Informationen angeben: Vor- und Nachname, Geburtsdatum, Nationalität, Nummer des Passes, Gültigkeit des Passes, Nummer des Visums, Grund und Ziel der Reise, Unterkünfte (Hotels, Gästehäuser), Ort und Datum der Ausreise. Diese Karte wird von den Beamten der Immigrationsbehörde geprüft und auf einer Seite im Pass die Gültigkeit des Visums eingetragen (Stempel). Die Gepäckstücke und Handtaschen werden aus Sicherheitsgründen durchleuchtet.
Auch für die Inlandsflüge muss man den Pass vorzeigen.
Die Flughafengebühr liegt bei 10 US$ für internationale Flüge und 5.000 Kips bei Inlandsflügen.
Es ist nicht mehr nötig, mitgebrachte Devisen bei der Einreise zu deklarieren. Aber es ist trotzdem empfehlenswert, die Wertgegenstände wie Schmuck, Foto- oder Videoausrüstung, Computer oder andere elektronische Geräte zu deklarieren. Dann gibt es bei der Ausreise keine Probleme, und wenn sie während des Aufenthaltes verlorengehen sollten, hat man einen Nachweis, dass der Gegenstand wirklich existierte.
Die Einfuhrbestimmungen sind gründlich geregelt. Im Prinzip kann man fast alle Waren außer Drogen und ungesetzliche Güter nach Laos einführen. Für verschiedene Waren gibt es bestimmte Regeln, wieviel und in welcher Menge man diese zollfrei einführen darf, und für welche man Zoll bezahlen muss, damit man sie einführen darf.
Geräte, die für die ländliche Entwicklung gedacht sind, können günstig eingeführt werden, z. B. Geräte für Landwirtschaft oder Forstwirtschaft.
Für die Einfuhr von Autos bezahlt man 180 % des Kaufpreises, für Geländewagen 111 %, für Busse 84 %, Lkws und Trucks 64 % des Kaufpreises.
Für Computer, Telefone, Faxgeräte bezahlt man um die 35 % der Kaufpreise für den Zoll. Als Student kann man von jedem Bürogeräte ein Stück mit der Bestätigung von der laotischen Botschaften des Studienlandes oder mit der Bestätigung vom Bildungsministerium einführen, ohne dass man dafür etwas bezahlen muss. Wenn man zwei Geräte davon einführt, muss für das zweite Stück Zoll bezahlt werden.
Auch für die Inlandsflüge muss man den Pass vorzeigen. Wenn man noch kein Visum hat, kann man es auch auf den internationalen Flughäfen in Vientiane, Luang Prabang, Pakse und an der Freundschaftsbrücke in Vientiane bekommen. Es kostet 30 US$. Dazu braucht man zwei Fotos und muss ein vorgegebenes Formular auszufüllen.
Auch für die Inlandsflüge muss man den Pass vorzeigen. Für die anderen Grenzübergänge muss man sich ein Visum beschaffen, denn es besteht keine Möglichkeit, dort ein Visum zu bekommen. In der Umgebung von Laos kann man das Visum bei der Laotischen Botschaft in Hanoi (Vietnam), Bangkok (Thailand), Phnom Penh (Kambodscha), Peking oder Kun Ming (China) erhalten. Die internationalen Grenzübergänge, wo man vor Ort kein Visum bekommen kann, sind folgende:
Da Laos ein Binnenland ist, geht der Transport von Gepäck in großen Mengen als Seefracht entweder über Thailand oder Vietnam vonstatten. Die meisten Importgüter kommen über Thailand. Dann werden sie mit Lkw oder mit dem Zug von Bangkok über Freundschaftsbrücke nach Vientiane transportiert. Der anderer Weg für Seefracht ist über Danang inVietnam. Von dort aus werden die Güter auch mit dem Lkw über den Grenzübergang "Lao Bao" nach Savannakheth (Mitte Laos) gebracht.
Die Luftfracht kommt dann direkt nach Laos. Das kann aber durch verschiedene internationale Flüge passieren, wie aus Bangkok, Chiang Mai, Hanoi, Saigon, Kun Ming, Phnom Penh und Siem Reap.
Schwierigkeiten können beim Transport entstehen, denn die Busse oder Taxis fahren nicht regelmäßig, sondern abhängig von der Zahl der Passagiere. Wenn genügend Fahrgäste da sind, fahren die Busse ab. Man kann zwar auch ein Fahrzeug mieten, was aber etwa zehnmal so teuer ist. Außerdem sind die Straßen auf dem Lande nicht so gut. Besonders in der Regenzeit sind manche Strecke durch den Erdrutsch und schweren Regen nicht mehr befahrbar.
In Laos hat man verschiedene Möglichkeiten, unterwegs zu sein: an Land mit Bus, Taxi oder Auto, auf dem Wasser mit dem Boot oder per Flugzeug. Die meisten Menschen nutzen den Bus als Verkehrs- und Transportmittel.
In den folgenden Kapiteln werden die verschiedenen Transportmöglichkeiten und lokalen Besonderheiten der Nutzung von Verkehrsmitteln in Laos aufgezeigt.
Man kann nach Laos durch autorisierte Grenzpunkte einreisen. Diese sind täglich von 6 bis 20 Uhr geöffnet. Einige dieser Grenzpunkte sind die folgenden:
Laos ist sehr gebirgig. Daraus ergeben sich Probleme bei der Instandhaltung des Straßennetzes. Laos verfügt über 18.153 km nationale Straßen, wovon nur rund 2.500 km befestigt sind.
Die wichtigste Route 13 verbindet China im Norden mit Kambodscha im Süden. Die Stadt Pak Mong im Norden wird durch sie mit der Stadt Khong im Süden verbunden und führt durch die ländlichen Gegenden im Luangprabang und Champassack. Weiterhin verbindet die Route 1 Thailand mit China und die Routen 8 und 9 Thailand mit Vietnam.
Busfahren ist in Laos einfach und beliebt. Es gibt staatliche und private Busgesellschaften. Das Serviceniveau ist bei beiden Organisationen gleich. Fast alle öffentlichen Busse haben keine Klimaanlage, TV oder Toilette.
Bustickets
Bustickets für weite Entfernungen erhält man bei der Hauptstation zum regulären Fahrpreis. Weiterhin kann man sein Ticket bei der Tourismusgesellschaft kaufen, wobei jedoch durch Servicegebühren das Ticket etwas teurer wird. Außerdem besteht noch die Möglichkeit, den Fahrschein telefonisch bei der Busgesellschaft zu bestellen. Die Telefonnummern der Busgesellschaften findet man im Telefonbuch oder erhält man im Hotel.
Man kann auch unterwegs dem Bus zusteigen. Dann kann das Ticket je nach Distanz direkt beim Busfahrer gekauft werden.
Die Rückgabe oder der Umtausch eines bereits gekauften Bustickets ist ohne Probleme vor Abfahrt an der Busstation möglich.
Telefonnummern von ausgewählten Busstationen in VientianeAusgewählte Abfahrtszeiten ab Vientiane
In großen Städten fahren Busse regelmäßig alle 15 Minuten bis 1 Stunde. Große Entfernungen werden wenigstens einmal täglich bedient.
Busse fahren in der Regel pünktlich ab. Häufig kommen sie jedoch nicht pünktlich an, da das schnelle Vorankommen von verschiedenen Faktoren abhängt. Die Straßen – vor allem im Norden – sind oft wegen Überschwemmungen während der Regenzeit schlecht passierbar. Außerdem hält der Bus auf Wunsch der Kunden zum Zu- und Aussteigen. Damit kommt es häufig zu Zeitverzögerungen.
Richtung Norden
| Von | Nach | Abfahrt | Preis (KIP) |
| NONGDUANG STATION | LUANGPRABANG | 7.00, 9.30, 11.30, 14.00, 17.00 Uhr | 50.000 |
| LUANGNAMNTHA | 8.00 Uhr | 75.000 | |
| SAMNEUA | 7.00, 9.00 Uhr | 90.000 | |
| THATLUANG STATION | THAKHEK | 7.00 Uhr | 15.000 |
| SAVANNAKHET | 7.00 Uhr | 25.000 | |
| PAKSE | 7.00 Uhr | 30.000 |
Richtung Süden
| Von | Nach | Abfahrt |
| MORNING MARKET STATION | KONG ISLAND | 10.00 Uhr |
| NAMTHONE | 6.00, 9.00, 14.00 Uhr | |
| THABOK | 11.00, 17.00 Uhr |
in das Umland von Vientiane
| Von | Nach | Abfahrt |
| MORNING MARKET STATION | PAKSAP | 6.30, 9.30, 11.30, 13.30, 15.30, 17.30 Uhr |
| DONGKHAMXANG | 6.30, 7.00, 8.30, 9.30, 11.00, 13.00 14.00, 15.00, 16.30 Uhr | |
| THADEUA | 5.30, 6.30, 8.10, 9.05, 11.25, 12.45, 13.40,16.00, 16.55 Uhr | |
| NONG TAENG | 6.10, 7.00, 8.00, 8.40, 9.30, 10.10, 11.00, 11.40, 12.30, 13.10, 14.10, 14.50, 15.50, 16.30, 17.30, 18.00 Uhr | |
| SITHANTAY | 6.00, 8.30, 10.00, 11.30, 13.00, 14.30, 16.00, 17.30 Uhr |
während der Busfahrt
Während der Busfahrt unterhalten sich die Menschen gern miteinander. Auf längeren Strecken wird Musik oder Radio gespielt.
Verpflegung gibt es im Bus nicht. Jedoch kann man sich auf langen Strecken während der Pausen Nahrungsmittel kaufen oder seine mitgebrachte Verpflegung verzehren.
Diebstahl ist im großen und ganzen kein Problem. Es wird jedoch empfohlen, Wertgegenstände bei sich zu tragen oder zu verstecken. Bei Problemen während der Busfahrt ist der Busfahrer der richtige Ansprechpartner.
In großen Städten wie Vientiane, Luang Prabang, Savannaket und Champassak Provinz gibt es Taxis mit Taxametern. Die Fahrt kostet mindestens 5.000 Kips pro Fahrt. Je nach gefahrenen Kilometern und Verhandlungsgeschick schwankt der Preis.
Vom Flughafen in die Innenstadt von Vientiane kostet eine Taxifahrt (12 km) 20.000 bis 30.000 Kips, abhängig vom Standard des Autos und vom Verhandlungsgeschick.
Mit Nutzung des Taxameters kostet der Einstiegspreis 8.000 Kips für die ersten 2 Kilometer. Vom 3. Kilometer bis zum 16. Kilometer zahlt man 4.000Kips/km und ab dem 17. km kostet jeder Kilometer 2.000 Kips.
Nur bis zu einer Entfernung von 50 Kilometern wird mit einem Taxameter gerechnet. Für weitere Strecken wird für die Berechnung der Preis für ein Mietauto zugrunde gelegt.
Für einen Mietwagen oder Minibus bezahlt man für Strecken innerhalb der Stadt 250.00 Kips pro Tag. Das entspricht etwa 30 US$ pro Tag. Wenn man weitere Strecken von mehr als 100 km in die Nachbarprovinzen zurücklegen möchte, muss man dafür 80 bis 90 US$ pro Tag bezahlen. Über den Preis zu verhandeln ist hier üblich.
Wer innerhalb der Stadt einen Minibus mit bis zu 30 Sitzplätzen mieten möchte, muss dafür 50 US$ pro Tag bezahlen, auf weiteren Strecken 150 bis 170 US$.
In den Städten kann man mit den sogenannten Touk Touk oder Jumbos fahren. Für eine Fahrt von 10 Kilometern (zum Beispiel vom Flughafen in das Stadtzentrum) bezahlt man ca. 15.000 Kips. Wenn man gemeinsam mit anderen Menschen fahren möchte, teilt man sich einfach in die Gesamtsumme.
Der Fluss Mekong fließt 1.856 Kilometer durch Laos. Auch wenn er nicht komplett schiffbar ist, so ist er doch ein wichtiger Transportweg auf weite Entfernungen. Auch viele Zuflüsse werden als Transportweg genutzt.
Die Bootfahrt von Vientiane Richtung Norden, besonders nach Luangprabang, ist noch immer in Betrieb. Durch den Ausbau der Route Nr. 13 wird aber der Landweg immer häufiger genutzt. In Richtung Süden bis Savannakhet Provinz gibt es keine Personenschiffahrt, nur Waren werden auf der Wasserstraße transportiert.
Alle Boote sind von einfachem Standard, mit Toilette, aber ohne Restaurant und Schlafplatz. Bei den Halten unterwegs können Nahrungsmittel gekauft werden. Es wird aber empfohlen, sich mit Vorräten auszustatten.
Alle Slow-Boote können maximal 60 Personen mit Reisegepäck transportieren. Personen sind an Bord versichert. Speed-Boote, die mit 80 bis 100 km/h vorankommen, können nur 8 Personen aufnehmen. Westen werden an Bord verteilt.
In der Regel fahren alle boote von Vientiane nur bis Paklay Station. Passagiere, die nach Luangprabang weiterfahren möchten, müssen hier umsteigen.
Es ist auch möglich, ein Boot von Kao Leo Station in Vientiane bis zur Luangprabang Station zu mieten. Das kostet etwa 1.800.000 Kips. Verhandeln ist üblich.
Während der Regenzeit kommt man aufgrund des gestiegenen Wasserspiegels schneller voran. Tankstellen finden sich fast in allen Dörfern entlang des Mekong.
Telefonnummern von Häfen in VientianeVientiane – KAOLEO PORT:
856-21-215924
856-21-215020
856-21-511633
Ausgewählte Abfahrtszeiten und Preise ab Vientiane – Slow-Boot
| Von | Nach | Abfahrt | Dauer | Preis Einheimische / Ausländer (Kips) |
| KAOLEO PORT | BAN VANG | 8.00 Uhr | 3:00 h | 30.000 / 60.000 |
| SANAKHAM | 8.00 Uhr | 4:00 h | 40.000 / 80.000 | |
| SAMNEUA | 8.00 Uhr | 6:00 h | 50.000 / 100.000 |
Ausgewählte Abfahrtszeiten und Preise ab Vientiane – Speed-Boot
| Von | Nach | Dauer | Preis Einheimische / Ausländer (Kips) |
| KAOLEO PORT | BAN VANG | 1:30 h | 50.000 |
| SANAKHAM | 2:00 h | 80.000 | |
| SAMNEUA | 3:00 h | 100.000 |
Innerhalb Laos ist das Fliegen die bequemste Art, zu reisen. Die laotische Fluggesellschaft LAO AVIATION verbindet in täglichen Flügen Vientiane mit Luangprabang, Savannakhe, Xiengkhoung, Pakse und Oudomsay. Darüber hinaus gibt es mehrmals wöchentlich Flüge nach Luangnamtha, Sayabouri, Houseisay, Samneua, Lakxa und Saravane Provinz.
International gibt es regelmäßige Verbindungen nach Bangkok, Chiang Mai und Nan in Thailand, Phnom Penh und Siem Reap in Kambodscha, Hanoi, Ho Chi Minh Stadt und Dien Bien Peu in Vietnam und Kunming in China.
Eine Liste wichtiger Fluggesellschaften und die Kontaktdaten folgen im nächsten Abschnitt.
Lao Aviation
02 Pangkham Street
Vientiane, Lao PDR
Tel.: 856-21-212050 / 212057 / 212016 / 213627 / 213727
Fax: 856-21-212065
E-Mail: laoaviation@lao-aviation.com
Flüge von Vientiane nach Bangkok und Gegenrichtung erfolgen täglich.
Vietnam Airlines
1st floor Lao Plaza Hotel
63 Samsenthai Rd.
Vientiane, Lo PDR
E-Mail: vietnamair@laonet.net
Flüge nach Hanoi und Gegenrichtung erfolgen täglich.
China Southern Airlines
Luang Prabang Rd.
Khouh Ta Viallage,
Vientiane, Lao PDR
Tel.: 856-21-212300
Fax: 856-21-212300
Mobil: 856-20-518506
Flüge nach Kunming und Gegenrichtung erfolgen jeden Donnerstag.
Um Tickets zu kaufen, kann man sich an die folgenden Tourismusgesellschaften wenden:
Lao Tourism Company
Tel.: 856-21-216671
Fax: 856-21-212013
E-Mail: laotour@laotel.com
Phoudoi Travel
Tel.: 856-21-413888
Fax: 856-21-413578
E-Mail: phoudoitravel@laonet.net
Diettheim Travel Laos
Tel.: 856-21-213833 / 215920
Fax: 856-21-216294 / 217151
E-Mail: ditralao@laotel.com
Raja Tour
Tel.: 856-21-213633-4
Fax: 856-21-213635
E-Mail: rajatour@laotel.com
Bokeo Travel
Tel.: 66-56-959139
Fax: 856-53-791347 / -218 / -242
Davi Travel Tour
Tel./Fax: 856-21-212329
Luangprabang Travel & Tour
Tel.: 856-71-212198 / 212379
Fax: 856-71-212728
E-Mail: lbtravel@laotel.com
Inter-Lao Tourisme
Tel.: 856-21-214232 / 214832
Fax: 856-21-214332 / 216306
E-Mail: inter-tour@laotel.com
Lao Travel Service
Tel.: 856-21-216603-4 / 411543
Fax: 856-21-216150
E-Mail: its@pan-laos.net.la
Thaluang Tour
Tel./Fax: 856-21-350160
E-Mail: thatour@laotel.com
Das staatliche Unternehmen "Enterprise des postes Lao" (EPL) ist zuständig für das Postwesen in Laos. Das Hauptsgebäude der EPL befindet sich Lanexang Avenue Ecke Khouvieng Road in Vientiane, gegenüber von Morning Market. Lokale Poststellen befinden sich in allen Provinzhauptstädten and vielen anderen Orten in ganz Laos.
Die EPL bietet Serviceleistungen rund um den Postdienst an. Schwerpunkt ist die schnelle, sichere und bequeme Postzustellung im ganzen Land durch Luftpostbeförderung.
Weiterin bietet die EPL folgende Serviceleistungen:
innerhalb Laos
Postkarte: 1.500 Kips
Brief: 1.500 Kips
Dokument: 6.500 Kips/kg
Paket: 8.000 Kips/kg
von Laos nach Europa
Postkarte: 3.000 Kips
Brief: 4.000 Kips
Dokument: 110.000 Kips/kg
Paket: 93.000 Kips/kg
Man empfängt Post in seiner eigenen Postbox in der Poststelle. Expresslieferungen durch DHL oder OCS werden direkt nach Hause oder ins Büro geschickt.
Der Empfang von Postkarten oder Briefsendungen ist ohne Gebühr. Für den Empfang von Dokumenten oder Päckchen aus dem In- und Ausland muss man eine Steuer bezahlen. Die Höhe richtet sich nach dem Empfangsgegenstand.
In der Regel wird ein Brief in die Postbox in der Poststelle empfangen. Adressiert wird ein Brief folgendermaßen:
An Herrn Vorname NACHNAME
123 Straße, Ort
P.O. Box 1234
Lao PDR
Lao Telecommunications baute bis zu diesem Jahr sein Telefonnetz weiter im Land in allen Provinzen aus. Damit ist der Zugang nun auch für private Nutzer möglich.
In großen Städten gibt es Telefonzellen. Die Telefone werden mit Telefonkarten bedient. Auf den Telefonkarten sind eine bestimmte Anzahl von Einheiten geladen, die nach und nach abtelefoniert werden. Erhältlich sind Telefonkarten in Phone shops.
Preise für Telefonkarten – "Magnetic card"
400 Einheiten: 28.000 Kips
600 Einheiten: 38.000 Kips
1.000 Einheiten: 59.000 Kips
Preise für Telefonkarten – "Chipcards"
350 Einheiten: 25.000 Kips
750 Einheiten: 46.000 Kips
1.050 Einheiten: 61.000 Kips
Alle Telefonnummern in Laos haben 6 Stellen. Die ersten beiden Stellen repräsentieren den "exchange code" – z. B. 21 2149
Die Provinzen in Laos verfügen über eine zweistellige Vorwahl, die vor die Telefonnummer gehängt wird. Beispiele für Vorwahlen sind:
Gespräche ins Ausland sind teuer. Zum Minutenpreis fällt eine zusätzliche Servicegebühr an.
Ein Gespräch nach Deutschland oder in die USA kostet 1,90 US$ pro Minute zuzüglich einer Servicegebühr in Höhe von 19.000 Kips.
190 Feuer
191 Polizei
195 gesundheitlicher Notdienst
Es gibt drei große Mobilfunkanbieter: Lao Telecommuniation (LT), Enterprise Telecommuniction Laos (ETL) und Asian Telecommunication Lao (ATL).
Der Mobilfunk-Zugang ist 020. Die Mobilfunknummer besteht aus 6 Stellen. Eine Mobilfunknummer in Laos sieht also wie folgt aus: 020 500 500
Der Zugang zum Internet wird beständig ausgebaut. Die Zahl privater Anschlüsse nimmt zu.
In alle großen Städten, aber auch in vielen kleinen Städten gibt es mehrere Internetcafes. Die Nutzung kostet etwa 200 Kips pro Minute. Für eine Stunde zahlt man rund 12.000 Kips, was etwas mehr als 1 US$ entspricht.
Man kann auch die Möglichkeit der internationalen Ferngespräche durch das Internet nutzen. Eine Minute kostet etwa 3.000 Kips. Das ist im Vergleich zum Telefon (mehr als 30.000 Kips pro Minute) sehr günstig.
Für den E-Mail-Service stehen verschiedene Anbieter zur Verfügung: laotel, laopdr, laonet, hotmail und yahoo.
Ausserdem gibt es verschiedene Internetprovider:
Planet Online Laos
209 Setthathirat Road
P.O. Box 7158
Vientiane, Laos
Tel.: 856-21-218972-4
Fax: 856-21-216387
E-Mail: planet@laodpr.com
Installationsgebühr: einmalig 15 US$
Zugangsgebühr Economy: monatlich 11 US$, 10 Freistunden, zusätzliche Nutzung 1,50 UD$ pro
Stunde
Zugangsgebühr Business: monatlich 22 US$, 20 Freistunden, zusätzliche Nutzung 1,30 US$ pro
Stunde
Zugangsgebühr First Class: 40 US$, 50 Freistunden, zusätzliche Nutzung 1 US$ pro Stunde
Lao Internet Service Center
Lao Telecom
Sylom, Vientiane
Lao PDR
Tel.: 856-21-219425-6
E-Mail: cs@laotel.com
www.laotel.com
Laonet Service Center
Lao Plaza Hotel, Mezzanines floor
63 Samsenthai Road
Vientiane, Lao PDR
Tel.: 856-21-218841-2
Fax: 856-21-313043
E-Mail: services@laonet.net
Die Kosten für Transportmittel sind in Laos sind etwas höher, wenn man sie mit den Nachbarländern Thailand und Vietnam vergleicht. Entsprechend musste auch ein höherer Prozentsatz für die Einfuhr von Transportmitteln bezahlt werden.
Ein Auto zu mieten, um damit innerhalb der Stadt zu fahren (mit Fahrer und Benzin) kostet etwa 25 bis 30 US$ pro Tag, ein Minibus für 8 bis 12 Personen 25 bis 30 US$ pro Tag und ein Großbus kostet 60 bis 100 US$ pro Tag. Wenn man sich ein Fahrzeug für die Fahrt von Provinz zu Provinz mietet, kostet das etwa 60 bis 100 US$ pro Tag, abhängig von der Qualität der Autos.
In den großen Städten gibt es Linienbusse und vor allem Drei- oder Vierradverkehr, was man in Laos Tuk Tuk und Jumbo nennt. Diese kostet etwa 1.000 Kip(1 Cent) pro Kilometer und Person. Von Ort zu Ort sowie von Stadt zum Dorf fahren auch die lokalen Busse. (Siehe Transport).
Viele Dörfer auf dem Land kann man nur mit dem Boot erreichen. So ist die Bootfahrten auch sehr wichtig. Die Ticket für die öffentlichen Boote für die vom Grenzübergang im Norden von Laos (Chiang Khong-Houeisai) nach Luang Prabang kostet 10 US$ pro Person. Wenn man ein ganzes Boot mietet, erhöht sich der Preis auf 150 bis 250 US$ pro Boot, abhängig von der Qualität und Kapazität der Boote.
In Laos unterscheiden sich die Hotels nach 3 Kategorien: Klasse A, B und C. Ein Zimmer im besten Hotel in Laos kostet 100 bis 150 US$ pro Nacht (mit Frühstück). Die Preise für Mittelklassehotels befinden sich zwischen 30 und 60 US$ pro Nacht und Zimmer (mit Frühstück).Und die billigste Unterkunft in Laos kostet 3 US$ pro Nacht und Zimmer (ohne Frühstück, Badezimmer liegt außerhalb des Schlafzimmers).
Reis ist in Laos sowie in jeden anderen Ländern in Südostasien Grundnahrungsmittel.
Auf dem Markt sind die Preise für Lebensmittel von Ort zu Ort verschieden. Es gibt einen großen Unterschied zwischen Stadt und Land und auch zwischen den großen Städten. Seit dem Aufschwung des Tourismus sind die Preise für Lebensmittel in Orten wie Luang Prabang, Vientiane und Pakse gestiegen. Die Preise sind in Laos handelbar.
| Reis | 1 kg | 2.500 bis 4.000 Kips |
| Hühnerfleisch | 1 kg | 10.000 bis 12.000 Kips |
| Rindfleisch | 1 kg | 18.000 bis 25.000 Kips |
| Schweinefleisch | 1 kg | 16.000 bis 20.000 Kips |
| Zuchtfisch | 1 kg | 12.000 bis 15.000 Kips |
| Mekong-Fisch | 1 kg | 30.000 bis 35.000 Kips |
| Nudelsuppe | 1 kg | 6.000 bis 8.000 Kips |
| Sandwich | 1 Stück | 5.000 Kips |
| Brot | 1 Stück | 2.000 Kips |
| Mineralwasser | 1 Flasche | 1.000 bis 2.000 Kips |
| Pepsi | 1 Flasche | 2.000 Kips |
| Orangensaft | 1 Glas | 2.000 bis 3.000 Kips |
| Kokosnussmilch | 1 Glas | 2.000 bis 4.000 Kips |
| Kaffee | 1 Tasse | 2.000 Kips |
Auf dem Markt sind die Preise für landwirtschaftliche Produkte sehr unterschiedlich. Hauptsächlich hängen sie von den Jahreszeiten ab, d. h. die Preise sind sehr saisonal verschieden. In der trockenen Zeit (Oktober bis April) ist das Klima am günstigsten für den Anbau von Reis, Getreide, Gemüse und Obst. Auf dem Markt ist das Angebote dann höher als die Nachfrage und die Preise entsprechend niedriger.
Laoten essen sehr gerne zu Hause, in der Regel 3 Mahlzeiten pro Tag: Frühstück, Mittag- und Abendessen. Bei allen Mahlzeiten gibt es Klebereis. Dazu kommen noch andere Gerichte, Gemüse und Obst.
In den Städten ißt man zum Frühstück gern Nudelsuppe (zur Zeit 5.000 bis 8.000 Kips), manchmal auch gefüllte Baket und dazu trinkt man Kaffee oder Tee. Eine Tasse Kaffee kostet zwischen 2.000 und 5.000 Kips. Während der Arbeitszeit kann man am Buffet einen Teller mit Reis und Gerichten für 5.000 bis 8.000 Kips essen. Das Abendessen wird in der Regel zwischen 19 und 20 Uhr gegessen. Im Prinzip wird in jeder Familie jeden Tag mindestens einmal gekocht.
Die Mietpreise für Privaträume und Gewerbe sind in den Orten und auch innerhalb einer Stadt sehr unterschiedlich. Es hängt davon ab, wo sich diese Räume befinden, beispielsweise an der Hauptstraße oder im Wirtschaftszentrum.
Die Miete für ein Haus in Vientiane beträgt zwischen 25 und 6.000 US$ pro Monat. In Laos arbeitende Ausländer bezahlen meist höhere Mieten. Für Wohnhäuser können sich Laoten selbst meist den Mietpreis von etwa 200 bis 500 US$ pro Jahr leisten. Auf dem Lande oder in anderen Städten sind die Mieten für die Häuser geringer.
Für die Geweberäume sind die Mietpreise mehrfach teurer. Außerdem braucht man öfter die Räume an der Hauptstraße und in der Innenstadt. Diese Preise bewegen sich etwa 50 und 1.000 US$ pro Monat.
Die monatlichen Ausgaben hängen von den Monaten ab. In Laos gibt es in jedem Monat einen Anlass zu feiern und bei jedem Fest auch immer Gründe, Geld auszugeben. Durchschnittlich gibt man ungefähr 50 US$ pro Monat aus.
Auf dem Land ernährt man sich vom Reise der eigenen Reisfelder, dazu kauft man ab und zu Fleisch in der Stadt, und vielleicht ein Mal im Jahr eine neue Kleidung. Hier gibt es noch keinen Strom und kein fließendes Wasser, wofür man bezahlen muss. Im Gegensatz dazu muss man in der Stadt sehr viel Geld auszugeben, für Wasser, Strom, Reis, Fleisch, Lebensmittel und öfter neue Kleidungen.
Wenn man als staatlicher Beamter in den Städten nur von dem Gehalt lebt, kann man sich den Kauf eines Autos oder Hauses nicht leisten. Die Auto- und Hausbesitzer sind entweder erbreiche Familien, Mitarbeiter einer (ausländischen) privaten Firma, oder auch die Selbständige mit einem eigenen Geschäft.
Ein Grundstück kostet in der Stadt 15 bis 100 US$ pro Quadratmeter. Wenn ein Haus 100 Quadratmeter hat, bezahlt wenigstens 1.500 US$ für das Grundstück. Für das Haus an sich muss man mit wenigstens 5.000 US$ rechnen. Wenn ein Lehrer in Laos also einen Gehalt von etwa 20 US$ pro Monat bekommt, muss er noch einen weiteren Job annehmen, um sich ein Haus leisten zu können.
Auf dem Land sind die Verhältnisse anders. Man erhält den Boden manchmal durch Erbschaft, ansonsten sind die Grundstücke sehr preiswert. Auch die Baumaterialien wie Holz und Strohgras für Dächer sind leichter und billiger zu erhalten.
Ein gebrauchtes, noch gut fahrbares Auto kostet etwa 5.000 bis 10.000 US$, was im Vergleich in Europa etwa 2.000 bis 5.000Euro kosten würde. Da Laos kein Auto produziert und die Steuer für den Import von Fahrzeugen sehr hoch ist, sind die Preise sehr hoch. Um ein gebrauchte Auto einzuführen bezahlt der Autohändler 180 % des gekauften Preises.
Für Lkw und Großbusse sind die Steuern etwas günstiger. Heute sind die Preise für Pkw und Lkw schon etwas billiger geworden als vor 4 oder 5 Jahren, und sie werden mit der Zeit noch billiger werden, da die Zahl der Autohändler, die Fahrzeuge importieren, steigt.
Wie in Asien nicht anders zu erwarten, ist der Reis auch in Laos das Grundnahrungsmittel. Allerdings bevorzugen Laoten den Klebreis, eine spezielle, sehr glutenreiche Reissorte, die nach mehrstündigem Quellen gedämpft wird.
Der Reisernte erfolgt traditionell ein Mal im Jahr, aber heute kann man schon auf einigen Reisfeldern, wo eine gute Wasserversorgung herrscht, zwei Mal im Jahr ernten, besonders am Ufer des Mekong.
Es kommt vor, dass Naturkatastrophen wie Überschwemmungen und Dürren die Ernte vernichten Die Überschwemmung kommen häufiger im flachen Süden des Landes vor. Dann wird Reis aus Japan, Thailand oder aus Vietnam importiert.
Neben dem Reisanbau ist auch werden auch Getreide wie Mais, Manniok, Süßkartoffeln sowie verschiedene Gemüse und Kräuter angebaut.
Von den gesamten Flächen in Laos (236.820 Quadratkilometer) sind etwa 779.600 Hektar Agrarfläche, und davon werden 690.000 Hektar für Reisanbau genutzt. Laut der Statistik von 2000 werden in ganzen Land ca. 2.230.000 Tonnen Reis pro Jahr geerntet.
| Produkte | 1990 | 1995 | 1999 | 2000 |
| Reis | 1.507.500 | 1.417.800 | 2.094.000 | 2.230.000 |
| Mais | 81.900 | 48.300 | 96.100 | 23.600 |
| Grüne Bohnen | 2.600 | 2.300 | 1.500 | 1.300 |
| Sojabohnen | 4.500 | 4.800 | 5.900 | 2.600 |
| Erdnüsse | 8.000 | 8.400 | 13.000 | 7.000 |
| Tabak | 58.400 | 26.600 | 23.400 | 39.800 |
| Baumwolle | 5.000 | 8.800 | 4.300 | 4.700 |
| Zuckerrohr | 111.900 | 61.300 | 173.600 | 173.600 |
| Kaffee | 5.300 | 8.600 | 17.500 | 17.500 |
| Tee | 1.600 | 800 | 400 | 400 |
Auf dem Land gehen die Menschen fast jeden Tag zum Markt und kaufen für tägliche Küche ein. Da nicht jeder einen Kühlschrank besitzt, ist das notwendig. Das Problem liegt beim Elektrizitätsmangel. Auf dem Land hat jeder seine Reisefelder und entsprechend einen Reisspeicher für das ganze Jahr. Alle anderen Lebensmittel muss man selbst finden bzw. einkaufen. Jede Familie hat eine Küchengarten, wo Gemüse und Kräuter angebaut werden und Haustiere gezüchtet werden.
Tiere werden auf dem Land in Farmen gezüchtet, z. B. Hühner-, Schweine-, Kuh- und Ziegenfarmen. Daneben züchten die Menschen Haustiere als Familienwirtschaft.
In den großen Städten gibt es Bäckereien sowie europäische, kontinentale und lokale Restaurants. Imbissbuden findet man überall in der Stadt. Dort kann man ein einfaches Essen wie Kuchen, Brot, Sandwich, Nudelsuppe etc. erwerben.
Zum Frühstück gibt es in den Städten Kuchen, Kaffee und Tee, Kakao, Brot sowie Butter, Käse, Marmelade und Wurst. Die Laoten trinken sehr gern Tee, auch als normales Trinkwasser. Daneben wird Trinkwasser in Flaschen zum Verkauf angeboten.
In Laos sind einige internationale Organisationen für Hungerhilfe tätig, z. B. FAO oder Action contre la faim.
Wie es bei Reisanbau erwähnt wurde, ist die Wasserversorgung problematisch. Eigentlich hat Laos sehr viele Wasserquellen, aber sie führen nur saisonal Wasser. Vor allem in der Trockenzeit (Oktober bis April) mangelt es in ländlichen Gebieten an Wasser. Die meisten Familien haben ihren eigenen Brunnen.
Zum Trinken muss man auf dem Land das Wasser erst kochen. In den großen Städten gibt es schon seit einigen Jahren viele Unternehmen, die sauberes Trinkwasser produzieren. Heutzutage gibt es überall Trinkwasser zu kaufen.
In ganzem Land gibt es sehr wenig Industrien und Fabriken. Deshalb sind die Flüsse noch in Ordnung. Das Wasser sind sauber und nicht gefährlich.
Es existieren seit einigen Jahren Entwicklungsprojekte, z. B. SIDA, JICA, DED, GTZ und andere von der EU. Sie arbeiten für die ländliche Entwicklung. Dazu gehört auch das Projekt für saubere Wasserquelle (Nam Sa Aat). In diesem Projekt werden Handpumpen in einzelnen Dörfern aufgebaut und Wasserleitungen von den Wasserquellen auf die Berge zu den Dörfern oder sogar zu einzelnen Familien verlegt. Statistisch steigt die Zahl der sauberen Wasserquellen im ganzen Land durch diese Projekte um 3 % pro Jahr. Das sind 55 % saubere Quellen im Jahr 2002 in ganz Laos.
Die durchschnittliche Wasserpreise von unterschiedlichen gebieten des Landes sind wie folgt:
Was die sanitären Einrichtungen betrifft, liegt Laos sehr im Rückstand. Man beginnt erst jetzt langsam die Kanäle für Abwasser in der Hauptstadt Vientiane zu bauen. Diese Arbeit wird auch durch die ausländische Entwicklungsprojekte unterstützt. Als gutes Beispiel dieser Hilfe haben die großen Städte Lkw (z. B. in Luang Prabang aus Deutschland) für Müllabfuhr bekommen.
Durch die Regierungsmaßnahmen werden Toiletten in Dörfern gebaut. In den Städten hat eigentlich jede Familie eine Toilette, auch am Marktplatz oder auf großen Plätzen in der Stadt gibt es öffentliche Toiletten.
In den großen Städten gibt es die Leuten, die Abfälle einkaufen, z. B. Flaschen, Plastik, Papier, Eisen. Ein Teil davon wird wiederverwendet (Recycle).
Promotion für Sauberkeit werden auch durch die Schulen, TV und Radio durchgeführt. In Erholungsgebieten sowie Regierungseinrichtungen werden Abfalleimern ausgegeben. Am Wochenende, z. B. am Sonnabend gibt es Schulgruppen, Jugendorganisationen oder Dorfbürger, die sich um die Sauberkeit in ihrem Verantwortungsbereich kümmern.
Laos ist eine multi-ethnische Nation. Jede der ethnischen Gruppen hat ihren eigenen Baustil für ihre Häuser. Die Lao-Tai(Lao Lum) ist die Mehrheit der Bevölkerung. Sie bauen ihre Häuser nach der Tradition auf Stelzen und die Häuser bestehen grundsätzlich aus 3 Teilen: Schlafraum für die Nacht, Sitz- oder Liegeplatz für den Tag und Küche. Solche Häuser kann man noch auf dem Land sehen. Die Dächer sind aus Strohgras (in neuerer Zeit aus Wellblech), die Wände aus Holz oder aus Blättern. Sie sind nicht fest. Während der kühlen Zeit muss man sich dicke Decke besorgen. In der heissen Zeit gibt es keine Klimaanlagen.
Etwas anders sind die Häuser der Hmong-Yao Gruppe. Sie bauen ihre Häuser ganz niedrig auf dem Boden (ohne Stelzen), meistens auf den Bergen.
Ganz anders sind die Häuser in der Stadt, sie sind fester, moderner, schöner und größer, aber sie sind meist nicht höher als 2 Stockwerke. Nach dem laotischen Gesetz darf kein Gebäude mehr als 6 Stockwerke haben. Die meisten Häuser sind aus Beton, die Architektur ist eine Mischung aus europäischen und asiatischen Einflüssen.
Etwa 30 % von den Häusern in den Städten sind meist im Schlafzimmer klimatisiert. Außerdem sind die meisten Bürogebäude klimatisiert. In der kühlen Zeit ist es im geschlossenen Raum gerade noch warm genug.
Die Nachfrage nach Strom im In- und Ausland, vor allem in Nachbarländern, wird immer stärker. 1993 wurde ein Abkommen zwischen Laos und Thailand über den Export der Elektrizität geschlossen. Bis 2000 sollte Laos 1.500 Megawatt Strom an Thailand liefern. 1996 steigt sich die Summe von der Exportkapazität auf 3.000 Megawatt und der Vertrag wurde bis 2006 verlängert.
Im September 1995 wurde das zweite Abkommen zwischen Laos und Vietnam unterschrieben, nach welchem Laos von 1998 bis 2006 1.500 bis 2.000 Megawatt Elektrizität nach Vietnam exportiert.
Laos hat sehr viele gute Quellen für Wasserkraftwerke, z. B. Nam Ngum-, Nam Theun Hinbun-, Xeset-, Houei Ho-Wasserkraftwerk. Ein neues Projekt ist das Nam Theun Hinbun 2.
Notwendigerweise muss Laos auch den Strom an weit entfernte Orte nahe der Grenzen zu Thailand importieren. Aber wegen schlechter Infrastruktur ist die Stromversorgung für mehr als die Hälfte des Landes mangelhaft. In entfernten Gebieten gibt es keine Energie aus Wasserkraftwerken. Die Menschen erhalten die Elektrizität von Generatoren und in manchen Gebieten aus Autobatterien. Die Familien schränken ihren Strombedarf so weit wie möglich ein.
| Jahr | Gesamt (Kwh) | Import (Kwh) | Export (Kwh) |
| 1990 | 844.000.000 | 26.000.000 | 607.000.000 |
| 1995 | 1.085.000.000 | 77.000.000 | 676.000.000 |
| 1999 | 967.000.000 | 142.000.000 | 405.000.000 |
| 2000 | 1.291.000.000 | 172.000.000 | 598.000.000 |
Die Stromtarife sind sehr unterschiedlich. Es gibt einen Tarif für die private und einen für die geschäftliche Nutzung. Für einen durchschnittlichen Haushalt bezahlt man etwa 10.000 bis 20.000 Kips pro Monat.
Laos verlangt keinen Nachweis irgendwelcher Schutzimpfungen. Dennoch ist es am besten, vor Reiseantritt einen Tropenmediziner zu konsultieren und sich dort nach dem aktuellen Stand der Dinge zu erkundigen.
| Jahr | Krankenhäuser | Krankenbetten | Ärzte |
| 1990 | 1.077 | 10.364 | 9.800 |
| 1995 | 669 | 6.676 | 9.900 |
| 1999 | 681 | 6.384 | 11.000 |
| 2000 | 670 | 6.412 | 11.400 |
In der Hauptstadt Vientiane und in den großen Städten wie Luang Prabang, Thakhaek, Savanakhet und Pakse ist Malaria kein Risiko. In diesen Städten wurde sehr viel gegen die Mücken bzw. gegen Malaria unternommen.
Auf dem Land und in gebirgigen Gebieten dagegen kann man sehr schnell an Malaria erkranken. Sicher feststellen kann man nur durch Blutprobe. Die Blutuntersuchung ist auch in Laos möglich. Hierfür bewähren sich, vor allem außerhalb der großen Städten, eigene sterile Einwegspritzen aus der Reiseapotheke. Der Malaria treten die laotischen Ärzte nach wie vor meist mit Chinin entgegen.
In den zurückliegenden Jahren kam es öfter zu Fällen von Dengue-Fieber. Das ist vor allem bei weniger gut ernährten Menschen mit wenig Abwehrkräften ein Problem.
Am häufigsten vorkommende Erkrankungen sind allen voran die Durchfallerkrankungen.
In der Hautstadt und den meist großen Städten erlangten inzwischen Verletzungen durch Verkehrsunfälle den traurigen Spitzenplatz in den Krankenhäusern.
Krankenhäuser existieren in jedem Kreis. Die Spitze des Gesundheitssystems stellen bei den zentralen Krankenhäuser Sethathilath, Mahosoth, das laotisch-sowjetische Freundschaftskrankenhaus (150 Betten) und das Lao-Luxemburg Freundschaftskrankenhaus dar.
In Vientiane gibt es eine internationale Klinik in unmittelbarer Nachbarschaft des Krankenhauses Mahosoth. Im Mahosoth selbst findet man auch immer einen deutsch sprechenden Arzt, da viele von ihnen in der DDR eine Ausbildung erhielten. Man kann sich auch an das neue Krankenhaus Sethathilath wenden. Es liegt aber etwas außerhalb, an der neuen Straße zur Freundschaftsbrücke. Weiterhin gibt es heute auch viele privaten Klinken.
Für erste Hilfe kann man die lokalen städtischen Krankenhäuser kontaktieren. Der Krankenwagen ist unter der Telefonnummer 195 erreichbar, jedoch nur in der Umgebung von großen Städten.
Oft haben die laotischen Gesundheitseinrichtungen Probleme mit der Medikamentenversorgung und der allgemeinen Hygiene. Bei schweren Erkrankungen oder gar bei Notwendigkeit einer Operation ist die Ausreise nach Thailand (Nong Khai, Udon Thani, Kone Kene oder Bangkok) ratsam.
In allen Städten gibt es Apotheken. Man kann auch ohne Rezept des Arztes Medikamente kaufen. Apotheker beraten über die Wirkweise der Medikamente und über die Einnahme. Sie sind Ärzte, sonst erhalten sie keine Erlaubnis zur Einrichtung einer Apotheke.
Es gibt seit vier Jahren eine Versicherungsgesellschaften (laotisch-französisch). Sie bieten sich auch verschiedenen Variante an, wie Lebensversicherung, Autoversicherung, Eigentumsversicherung und auch Krankenversicherung. Diesen Service können sich nur gut verdienende Laoten leisten in der Hauptstadt und anderen großen Städten leisten.
Die Behandlung der Kranken wird gegen Bezahlung durchgeführt. Der Staat übernimmt die Kosten für körperliche Behandlungen in staatlichen Krankenhäusern. Für die Medikamente und Operationen muss man selbst zahlen. Eine Operation kostet 500.000 bis 1.000.000 Kips. Ein privates Krankenzimmer kostet etwa 8.000 bis 90.000 Kips pro Nacht. Mehrbettzimmer werden vom Staat finanziert.
Vor allem UNICEF (Programme zum Schutz von Muttern und Kindern, Senkung der Säuglingssterblichkeit, Nationales Programm) und WHO sind in Laos aktiv. Hinzu kommt eine das Dutzend übersteigende Zahl privater und kirchlicher Hilfsorganisationen von den Quäkern bis zu Medicins sans Frontieres, die sich vor allem bei der medizinischen Basisversorgung in den Dörfern engagieren. Umfangreiche Kredite von der Weltbank und ADB (Asian Development Bank) sollen das Gesundheitswesen aufbauen.
Die Aktion gegen AIDS werden immer häufiger aktiv. Die Ärzte gehen zu einzelnen Dörfern, um Seminare mit den Menschen dort durchzuführen und zu erklären, wie man sich vor AIDS schützen kann und welche Verhütungsmöglichkeiten es gibt. Diese Beratung kann man auch in jedem großen Krankenhaus bekommen.
Das wichtigste Impfprogramm ist für Kinder gegen Poliokrankheit. Dabei übernimmt der Staat statt der Eltern die Kosten dafür.
Laut Verfassung sind in Laos Mann und Frau gleichberechtigt. Die Tradition bürdet jedoch den laotischen Frauen doppelte und dreifache Last auf. Vor allem die traditionelle Arbeitsteilung auf dem Land lädt der Frau den ganzen "Kleinkram" auf. Der Mann ist für die schweren Arbeiten verantwortlich. Er pflügt das Reisfeld, er sät den Reis, er hütet Wasserbüffel und Rinder. Pflanzen und Ernten ist Sache der gesamten Familie. Außerdem unterstehen dem Mann der Hausbau sowie Jagd und Fischfang. Im Handwerk kommt dem Mann das Flechten von Korb- und Bambussachen zu. So ziemlich alles andere ist die Sache der Frau. Die Frau kocht, und beschafft - oft über grosse Strecken - auch das Brennmaterial. Die Frau schleppt das Wasser heran, versorgt die Haustiere, spinnt, webt und näht für die ganze Familie.
Oft wird fortschrittlich betrachtet, das die Frau auch die Finanzen der Familie unter sich hat. Aber auch es hat seine Kehrseite. Es ist der Tatsache entstanden, dass es Aufgabe der Frau ist, die Produkte der Familie auf dem Markt zu verkaufen.
Nicht zu vergessen die Erziehung der Kinder. Da Kindersegen in Laos auch die einzige Form der Alterssicherung ist, wird mit häufigen Geburten nicht nur die Gesundheit der Frau beschädigt, oft sind die Frauen einfach überfordert und die Kinder sich selbst überlassen. Die älteren Mädchen kümmern sich dann um die kleineren Geschwister und wachsen so von frühesten Kindesbeinen an in die traditionelle Geschlechterrolle.
Nicht überraschen kann deshalb, dass Frauen in Führungspositionen unterrepräsentiert sind. Von den 85 Abgeordneten der National Versammlung sind nur acht weiblich. Das Politbüro der Partei, der höchste Führungskreis des Landes, ist eine reine Männerrunde. Auch unter den Ministern sucht man vergeblich nach Frauen.
Vom traditionellen Bildungssystem der Tempelschule waren Mädchen gänzlich ausgeschlossen. Sei der Weg zu Bildung ihnen offen steht, haben sie es dennoch schwer, sich in der Männergesellschaft durchzusetzen. Sie müssen auch mehr leisten als ihre männlichen Kollegen, um akzeptiert zu werden.
Sehr schlecht geht es geschiedenen oder einfach verlassenen Frauen, vor allem wenn sie Kinder haben. Die Männergesellschaft sieht die Schuld bei einer Trennung immer im Verhalten der Frau. Geschiedene Frauen werden als leichte Beute betrachtet, denen gegenüber anzügliche Bemerkungen und sexuelle Belästigungen an der Tagesordnung sind.
Aus all diesen Gründen ist das Wirken der Laotischen Frauenunion mehr als anerkennenswert. Vor allem über Bildung und Entwicklungsprojekte versucht die Organisation, die Rolle der Frau allmählich verändern und traditionelle Strukturen zu überwinden. Kleine technische Hilfsprojekte, wie die Einrichtung von Reismühlen und Nähstuben auf dem Lande, und die damit verbundene berufliche Ausbildung der Frauen soll ihnen Einkommen sichern und so ihre wirtschaftliche Unabhängigkeit in der Familie stärken.
In den großen Städten gibt es Krankenhäuser speziell für Frauen und Kinder. Für die Jugendlichen werden öfter Veranstaltungen in Sport und Musik organisiert. Es reicht aber noch nicht für überall aus. Leider hört man immer häufiger über Kriminalität und Drogen. Es passiert bedauerlicherweise auch in mancher Schule.
In Vientiane gibt es ein Krankenhaus für Behinderten, meistens sind die körperlich Behinderten dort untergebracht. Für die geistig Behinderten wird noch nicht so viel organisiert.
In Laos existiert kein Altersheim, aber nach der Tradition lebt man dort in der großen Familie. Großeltern, Eltern und Kinder bleiben alle unter einem Dach. Die Jungen sorgen für Älteren.
In Laos gibt es mehrere SOS-Kinderdörfer, sie befinden sich meist in den großen Städten wie Vientiane, Luang Prabang, Xieng Khuang oder Pakse. Außerdem wurden auch die Schulen für Kinder der Minderheiten in Norden aufgebaut. Sie wurden auch von ausländischen Entwicklungsprojekten unterstützt.
Von der Frauenunion und Jugendverband gehen die Experten zu den Orten, um die Menschen dort zu beraten, was Bildung, Gesundheit und anderen sozialen Rechten betrifft. Sie sind als Ansprechpartner für Rückkehrer aus benachteiligten Gruppen. Außerdem arbeiten auch andere Entwicklungsprojekte daran, wie das Rote Kreuz und UNICEF.
Laos hat ein staatliches Bildungswesen. Die Schule dauert 11 Jahre, bis die Schüler das Abitur abgelegt haben. Die Grundschule geht bis zur 5. Klasse, die Mittelschule bis zur 8. Klasse und Oberschule bis 11. Klasse. Davor gibt es in den Städten auch Kindergarten, in dem aber auch schon eifrig Lesen und Schreiben gelernt wird.
Ausstattung und Qualität der Schule sind dürftig. Schulbücher und selbst Schreibhefte sind, besonders auf dem Lande, ständiger Mangel. Als Ersatz für Schulbücher diktieren die Lehrer meist den Lehrstoff. Wenn auch die Hefte fehlen, wird vorgelesen, und die Kinder wiederholen im Chor Satz für Satz. Dabei fehlt es oft auch an den qualifizierten Lehrern. Wegen der schlechten Bezahlung und auch der damit zusammenhängenden geringen Attraktivität des Lehrberufs im Lande traten in den letzten Jahren rund 50 % der Absolventen der Lehrerbildungseinrichtungen gar nicht erst in ihrem Beruf an.
Während in Vientiane und anderen Städten Familien, in denen keine Großmutter auf die Kinder aufpassen kann, die Kinder schon mit drei Jahren in die Schule geben, kommen auf dem Land allenfalls in der Trockenzeit Schüler zusammen. Während der Reisbestellung und der Ernte wird auf dem Hof jede Hand gebraucht. So ist es kein Wunder, dass etwa 30 % der Person zwischen 15 und 45 Jahren Analphabeten sind.
Ein Problem ganz anderer Art wirft die ethnische Vielfalt des Landes auf. Bildung erfolgt in laotischer Sprache. Doch viele Angehörige der Bergvölker sind bis heute dieser Sprache nicht mächtig.
Die Volksrepublik war nach ihrer Gründung auf das neue Bildungswesen sehr stolz. Der Unterricht fand durchgängig in laotischer Sprache statt und stand allen Bevölkerungskreisen offen. Die Folge war zunächst eine Explosion der Schülerzahlen auf etwa das Zehnfache. Dem gegenüber ging die Kurve der Qualität der Bildung steil nach unten. Ein großer Teil der Lehrer hatte mit vielen Vertretern der alten Intelligenz die Flucht ergriffen.
Nunmehr ist selbst in der Verfassung das Recht auf private Bildung festgeschrieben. Fortan entstanden besonders in den Städten Privatschulen, in denen zwar im wesentlichen nach den staatlichen Lehrplänen unterrichtet wird, doch auf einem ganz anderen Niveau als in den meist schon äußerlich wenig anziehenden Staatschulen. Dabei sind selbst diese in ländlichen Gebieten schon eine große Errungenschaft.
Nach 1975nahm der Ostblock laotische Studenten auf. Allein die damaligen Sowjetunion vergab jährlich 500 Stipendien. In die DDR reisten jedes Jahr 100 Studienanfänger. Heute kann man sowohl den deutsch sprechenden Arzt als auch den Diplomingenieur für Drucktechnik als Reisebegleiter eines Tourismusunternehmens treffen. Eine Frage des Gehalts, denn sowohl Ärzte als auch Druckerspezialisten werden eigentlich in ihren Berufen gebraucht. Hinzu kommt, dass Hochschulabsolvent es vorzogen, in Vientiane etwas anderes zu tun, als in der abgelegenen Provinz im Beruf zu arbeiten.
Nach dem Zerfall des Ostblocks wandte sich die Jugend erneut dem Westen zu. Doch Länder wie Australien, Frankreich oder die Bundesrepublik Deutschland haben im Jahre jeweils nur ca.10 Vollzeitstipendien zu vergeben. Bildung, besonders höhere Bildung, ist damit wieder einer kleinen Elite vorbehalten.
Im Lande selbst besteht ein staatliches Berufsbildungssystem, dessen Unterstützung schon seit längerem eine Domäne der Deutschen ist. Die Bundesrepublik richtete eine Laotisch-Deutsche Technische Schule ein, die allerdings 18 Jahre verkam. Laos erhielt von der Alt-BRD keine Entwicklungshilfe. Die DDR wiederum suchte und fand andere Berufschulen, die unterstützt werden konnten. Ein Jahr nach der deutschen Vereinigung waren auch die Hilfsprojekte in der Berufsbildung vereint.
Die Hochschulen von Laos kann man an einer Hand abzählen: Medizinische Hochschule, Pädagogische Hochschule, Forsthochschule, Elektronikschule und Nationales Polytechnisches Institut. Durch die erwähnte explosionsartige Steigerung der Schülerzahlen und den traditionell schlechten Ruf, den körperlichen Arbeit bei den Laoten genießt, wuchs den Andrang in den Abiturklassen ständig. Das nunmehr stark geschrumpfte Angebot an Studienplätzen steht in keinem Verhältnis zur Zahl der Abiturienten – ca. 10.000 im Jahr.
| Kindergarten | 723 Plätze |
| Klassen | 1.400 Zimmer |
| Lehrer | 2.200 |
| Kinder | 38.400 |
| Totalsumme der Schulen | 10.696 |
| Davon Grundschulen | 9.737 |
| Davon Mittelschulen | 760 |
| Davon Oberschulen | 197 |
| Totalsumme der Klassen | 29.700 |
| Davon Grundschulen | 26.400 |
| Davon Mittelschulen | 5.000 |
| Davon Oberschulen | 1.400 |
| Totalsumme der Lehrer | 36.300 |
| Die für Grundschulen | 25.700 |
| Die für Mittelschulen | 7.700 |
| Die für Oberschulen | 2.900 |
| Totalsumme der Schüler | 966.500 |
| Grundschüler | 786.300 |
| Mittelschüler | 133.900 |
| Oberschüler | 46.300 |
| Universität | 1 |
| Lehrkräfte | 400 |
| Studenten | 8.800 |
| Hochschulen | 5 |
| Lehrkräfte | 500 |
| Studenten | 5.000 |
| Fachschulen | 35 |
| Lehrkräfte | 600 |
| Studenten | 8.300 |
| Berufsschulen | 14 |
| Lehrkräfte | 200 |
| Studenten | 2.600 |
Neben den staatlichen Schulen gibt es viele private Bildungseinrichtungen. Sie befinden sich besonders in größeren Städten. Heutzutage können staatliche Schulen nicht der erhöhten Schülerzahl gerecht werden. Für alle Kinder in Laos besteht Schulpflicht. Deshalb sind private Schulen notwendig. Seite 1990 verbreiten sie sich Jahr zu Jahr.
Im Jahr 2002 entstand die Lao Private school association. Sie ist ein integrierter Bestandteil des nationalen Ausbildungssystems. Ausgebildete sowohl von Privat- als auch von staatlichen Schule haben das gleiche Recht auf einen Arbeitsplatz. Das Ausbildungsniveau zwischen den staatlichen und privaten Einrichtungen ist nicht sehr verschieden.
| Schulart | Anzahl | Lehrer | Schüler |
| Kindergarten | 89 | 375 | 6.317 |
| Grundschule | 76 | 593 | 1.7292 |
| Mittelschule | 17 | 122 | 2.707 |
| Berufsschule | 39 | 61 | 9.370 |
| Fachschule | 4 | 38 | 839 |
| Hochschule | 8 | 230 | 5.391 |
| Total | 233 | 1.419 | 41.916 |
| Kindergarten | 30.000 bis 40.000 Kips/Monat |
| Grundschule | 25.000 bis 40.000 Kips/Monat |
| Mittel- u. Oberschule | 35.000 bis 45.000 Kips/Monat |
| Berufsschule | 200.000 bis 1.000.000 Kips/Lehrgang |
| Fachschule | 500.000 bis 1.500.000 Kips/Jahr |
| Hochschule | 800.000 bis 1.800.000 Kips/Jahr |
Im laotischen Ministerium für Ausbildung gibt es ein Department of Non-Formal Education und ein Department of Private Education. Die beide Abteilungen sind für Beseitigung des Analphabetismus zuständig und kümmern sich und die Qualifizierung von Zielgruppen, die keine Gelegenheit oder Chance für eine Ausbildung gehabt haben. Diese Menschen leben meisten in entfernen Gebieten. Um diese Zielstellung zu erreichen, wird Non-Formal Education organisiert.
Die Zentrale Volksbildungsstätte wurde 1990 in Luang Namtha Provinz als 1. Untersuchungszentrum für Erwachsenenbildung errichtet. Diese Einrichtung hat seine Aufgabe in der Beseitigung des Analphabetismus sowie der Qualifizierung und Durchführung von Berufslehrgängen. Viele Aktivitäten wie beispielsweise Alphabetisierung, Weberei, Schneiderei oder Pflanzenzucht werden von der Zentralen Volksbildungsstätte organisiert.
Im Jahr 1992 initiierte die UNESCO ein Untersuchungsprojekt für Volksbildung im asiatisch-pazifischen Raum. Laos erhielt finanzielle Unterstützung für Volksbildungsaufgaben in zwei Dörfern. Im Jahre 1999 wurde ein Fernstudium unter der Kooperation zwischen der Regierung Laos und der UNESCO Frankreich eingerichtet. Später gab Norwegen Laos finanzielle Unterstützung, um das Fernstudium durchzuführen. Dabei spielt die Ecole sans Frontier eine große Rolle. Es werden Zeitungen, Radiosendungen, Tonbänder (Kassettenrecorder –UNESCO/LAO/ 12), Filme, Broschüre und Handbücher für bestimmten Berufen produziert.
Gegenwärtig gibt es 4 Provinzen (Luang Prabang, Bolikhamxay Khammouane und Savannakhet) mit 150 Dörfer, die Ziel- und Untersuchungsgebiet sind. Buddhistische Tempel, Rasthäuser sowie Büros in Dörfern werden als Ausbildungsstätte verwendet. Ziel der Erwachsenenbildung ist die Erhöhung des Lebensniveaus sowie des Wissens der Bevölkerung, beispielsweise über den Schutz vor Malaria, über Methoden des Reisanbau, über Aids, Drogenabhängigkeit sowie über Umweltschutz usw. In den genannten Stätten werden kurze oder lange Lehrgänge (1 bis 10 Tage) durchgeführt. Teilnehmer an den Lehrgängen bezahlen nur für Antragsgebühr von ungefähr 10.000 bis 50.000 Kips (1 bis 5 US$). Die Höhe der Gebührt hängt von Lehrgangsart und -zeitraum ab. Lehrer sind zuständige Beamte, eingeladene Fachleute oder freiwillige Lehrer mit Erfahrungen in den Dörfern.
Bis heute gibt es in ganzem Land 4 Non-Formal Education Centers, die sich in Vientiane, Luang Prabang und Champassak befinden. Sie gehören zum Ministerium für Ausbildung und Ministerium für Arbeit. Diese Organisationen sind Voraussetzung für Erwachsenen- und Weiterbildung.
Adressen
Es werden folgende Kurse anbeboten: house or building electrician, audio repair, auto engine repair, motor cycle repair, driving, computing and typing, foreign language, accounting, business management, sewing, weaving, cooking, fruit and vegetable carving. Die Teilnehmern müssen mindestens einen Grundschulabschluss vorweisen. Die Ausbildung an den Non-Formal Education Centres muss selbst bezahlt werden.
Man kann Informationen über regionale Einrichtungen der Erwachsenenbildung beim Department of Non-Formal Education erhalten:
Neben den Non-Formal Education Centres entstehen viele private Schulen (Kindergärten, Grundschulen, Mittelschulen, Berufsschulen und Fachschulen (colleges)). Nach Statistik von 2002 gibt es insgesamt 169 private Bildungseinrichtungen, davon sind 66 Kindergärten, 51 Grundschulen, 13 Mittelschulen, 32 Berufsschulen und professionelle Training Centers und 7 Fachschulen (Colleges). Sie spielen eine große Rolle und bezeichnen sich als einen Bestandteil des nationalen Ausbildungssystems. Sie verbreiten sich in ganzem Land.
Die privaten Schulen haben ein großes Angebot an Abendschulen. Vor allem Fremdsprachen (Englisch, Französisch, Deutsch, Japanisch und Chinesisch), accounting, business management, secretary werden gelehrt. Sie sind die Möglichkeit für Weiterbildung für Erwachsene.
Comcenter College
Khouvieng Road, Sisattanak District
Vientiane, Lao PDR
P.O Box 2224
Tel.: (856-21) 216532
Fax: (856-21) 213548
E-Mail: laoeduca@laotel.com
Angebote:
Rattana Business Administration College
Saphanthongkang Village, Sisattanak District
Vientiane, Lao PDR
P.O Box: 977
Tel.: (856-21) 413871, 214165
Fax: (856-21) 413280
Website: http://www.rbac.info
The faculty of Business Administration:
The faculty of Liberal Arts:
In addition, the College has also conducted a one-year-course for the basic Business administration, 2-year-course for the middle level and 3-year-course tertiary Higher Diploma.
There is also short term training courses ranging from 2 months to 1 year in the following subjects.
Europe – Asia Business College
233/17 Phonaphanao Village, Ruote No. 13 South, Xaysettha
Districts
Vientiane, Lao PDR
Tel.: (856-21) 412469
Setha Business School
Km 13 South Road, Chommany Village, Xaysetha District
Vientiane, Lao PDR
Tel: (856-21) 415541, 710936
Angebote:
Sengsavanh Education Group
124 Dongmieng Road, Sisavath neua Village
Vientiane Lao PDR
Tel.: (856-21) 223822
Mobile: (856-20) 516682, 612320
Angebote:
The Lao – American College
Phonekeng Village, Xaysetha District
Vientiane, Lao PDR
Tel.: (856-21) 900454
Fax: (856-21) 900453
E-Mail: lac@laotel.net
Website: http://www.lac-collage.net
Angebote:
Keophathanakone Language Center
275/Phonethong Road, Phosavang Village, Chanthaboury
District
Vientiane, Lao PDR
Tel.: (856-21) 415292
Mobile: (856-20) 520062
E-Mail: keovilay@laopdr.com
Angebote:
Boudnashin Computer Training
Km 13 South Road, Phonephanao Village, Xaysetha District
Vientiane, Lao PDR
Tel.: (856-212) 415501, 770860
Mobile: (856-21) 507350
Angebote:
Vientiane Professional Development School
014 /Thongtoum Rd, Thongtoum Village, Changthaboury
District
Vientiane, Lao PDR
Tel/Fax: (856- 21) 213745
Mobile: (856-20) 612725, 901924, 513718
Angebote:
Laocharoen Vocational and Language Center
40/3 Thadeua Road, Phanmanh, Sisattanak
Vientiane, Lao PDR
P.O. Box 6108
Tel.: (856-21) 312204
Angebote:
Die Ausbildungsangebote haben unterschiedliches Niveaus und erstrecken sich über unterschiedliche Zeiträume. Davon ist sind die Kosten abhängig.
Die delegierten staatlichen Angestellten erhalten von manchen staatlichen und internationalen Einrichtungen von 50 bis 80 % Nachlass vom Angebotspreis. Aber die Anzahl von Teilnehmern ist begrenzt.
Centre de Langue Francaise
Lane Xang Avenue, Ban Hasady Chanthaboury District
Vientiane, Lao PDR
Tel.: (856-21) 215764
Fax: (856-21)215766
Website:
http://www.ambafrance-laos.org/centre
Vocational Information Point
(Lao – German Cooperation)
Lao – Thai Road
Vientiane, Lao PDR
Tel.: (856-21) 350497
Fax: (856-21) 312421
Die beide Einrichtungen haben ein allgemeines Ausbildungsangebot zu folgenden Kosten:
| Program | Duration (hours) | Costs (Kips) |
| Cooking | 300 | 450.000 – 500.000 |
| Fruit and vegetable carving | 120 | 350.000 – 420.000 |
| Building electricity | 320 | 420.000 - 450.000 |
| Air conditioning repair | 120 | 420.000 – 450.000 |
| Televistion and radio repair | 120 | 420.000 – 450.000 |
| Motorcycle repair | 120 | 450.000 – 500.000 |
| Audio repair | 120 | 420.000 – 480.000 |
| Auto engine repair | 120 | 450.000 – 500.000 |
| Sewing | 320 | 450.000 – 500.000 |
| Computing | 120 | 200.000 – 220.000 |
| Accounting | 120 | 350.000 – 400.000 |
| Secretary | 120 | 350.000 – 400.000 |
| English and French | 48 (per month) | 50.000 (Lao teachers) 600.000 (Native teachers) |
Die Menschen, die gute Leistungen bei der Arbeit zeigen, erhalten eine finanzielle Unterstützung zur Weiterbildung von Ministerien oder Betrieben. Die meistens von ihnen haben die Möglichkeit, an Angeboten von Abendschulen teilzunehmen. Diese Teilnehmer erhalten von den Betrieben für die privaten Einrichtungen einen Nachlass von 100 % oder 50 %. Dafür müssen sie sich verpflichten, für die Gesellschaft weiter zu arbeiten. Die Weiterbildung findet meist im Bereich der Fremdsprachen, Buchführung, Business Management und Computer statt.
Heutzutage nehmen nicht nur Angestellten, sondern auch Privatleute an den Abendschulen teil.
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