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Networking Asia / Africa / Southeast Europe |
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Einreisemodalitäten, Transportsystem, Kommunikationssystem, Lebenshaltungskosten, Versorgung, Medizinische Versorgung, Diskriminierte Gruppen, Ausbildungssystem, Erwachsenen- und Weiterbildung
Bei der Ankunft in Thailand werden die Einreisende aufgefordert,
Hinweis
Reisende, die keine zollpflichtigen, eingeschränkte oder verbotene Güter haben, können ihre Zollerklärungs-Formulare beim Grünen Kanal (Green Channel) mit der Anzeigetafel "Nichts zu deklarieren (Nothing to declare)" vorlegen.
Reisende, die zollpflichtige, eingeschränkte oder verbotene Güter haben, oder unsicher sind, ob die Güter einer Zollzahlung unterliegen, können ihre Zollerklärungs-Formulare den Zollbeamten beim Roten Kanal (Red Channel) mit der Anzeigetafel "Güter zu deklarieren (Goods to declare)" vorlegen.
Reisende, die zollpflichtige, eingeschränkte oder verboten Güter durch den "Grünen Kanal (Green Channel)" geschmuggelt haben, werden mit dem vierfachen Güterwert bestraft zuzüglich Zoll. Die Güter werden zusätzlich beschlagnahmt.
Von Zollzahlungen befreite Güter
Für alkoholische Getränke, Zigaretten, Zigarren oder Tabak, die der Besitzer als persönliche Gegenstände bei sich trägt, kann der Generaldirektor des Zolls eine Beschränkung in geeigneter Höhe in Bezug auf die Befreiung von Zollzahlung bei beliebigen Abflughäfen auferlegen. Diese darf aber die Quantität der Menge von Zigaretten und von Alkohol nicht übersteigen, die oben angegeben wurden. (Anmerkung: Gemeint sind die Zigaretten, die zu persönlichen Gegenständen zählen, und nicht die bei der Reise erworbenen Tax-Free Zigaretten).
Haustiere wie Hund und Katze in Begleitung von den Reisenden sind weder als persönliche Gegenstände zu betrachten noch sind sie vom Zoll befreit.
Verbotene und eingeschränkte Einfuhrgüter
Verbotene Güter sind Güter, deren Import nicht erlaubt ist, wie:
Eingeschränkte Güter sind Güter, deren Import erlaubt ist, für welche aber vor Einfuhr eine schriftliche Genehmigung durch die entsprechende staatliche Vertretung eingeholt werden muss, wie:
Für weitere Informationen, kontaktieren Sie einen Zollbeamten oder ein Customs House (Zoll).
Persönliche Gegenstände und Haushaltswaren können zollfrei, jedoch nicht früher als einen Monat vor der Ankunft oder nicht später als sechs Monaten nach der Ankunft eingeführt werden. In Ausnahmefällen kann das Zollamt diesen Zeitraum in geeignetem Maße verändern.
benötigte Dokumente
Falls der Betrag 500.000 Baht überschreitet:
Das System Öffentlicher Verkehrsmittel ist in Thailand gut ausgebaut. Thailand besitzt ein relativ modernes Straßennetz. Nahezu jeder Ort ist erreichbar.
Stadtbus
Das Busnetz in Bangkok ist gut ausgebaut, jedoch gibt es keine Fahrpläne. Es gibt – wie auch bei den Überlandbussen – unterschiedliche Ausstattungen und Preise. Eine beliebige Strecke kostet je nach Stadt, Entfernung und Busausstattung zwischen 3,5 und 30 Baht. In Chiang Mai gibt es vier Routen, in Korat etwa 10, in Bangkok über 170. Vor allem in Bangkok gibt es klimatisierte Busse (6 bis 16 Baht) und Mikrobusse (20 Baht).
Tuk Tuk
Ein Tuk Tuk ist ein dreirädriger Motorroller (Vespa) mit überdachter Sitzbank. Der Fahrpreis muss vorher ausgehandelt werden und ist meist nur unwesentlich billiger als ein Taxi.
Motorrad-Taxi
Ein Motorrad-Taxi ist ein normales Motorrad oder Moped, bei dem der Passagier als Beifahrer mitgenommen wird. Der Fahrpreis muss vorher ausgehandelt werden.
Taxi
Taxis sind in der Regel klimatisierte Pkw, welche in Bangkok überwiegend mit Taxametern ausgestattet sind. Der Fahrpreis beträgt bei mit Taxametern ausgestatteten Taxis für die ersten beiden Kilometer 35 Baht. Bei älteren Taxis ohne Taxameter muss der Fahrpreis vorab ausgehandelt werden.
Skytrain
Der Skytrain ist ein seit Ende 1999 in Betrieb genommenes hochmodernes neues Verkehrsmittel, welches über den Straßen Bangkoks fährt. Die erste Ausbaustufe mit zwei Linien verbindet das Stadtzentrum am Siam Square mit dem Chatuchak-Wochenendmarkt an der Phaholyothin Road im Norden und den Eastern Bus Terminal an der Sukhumvit Road im Südosten (Endstation On-Nut) mit dem Sathorn-Viertel im Südwesten. Der Fahrpreis beträgt je nach Entfernung zwischen 10 und 40 Baht. Vielfahrtenkarten sind erhältlich. Das Netz des Skytrains soll in den nächsten Jahren weiter ausgebaut werden.
U-Bahn
Die U-Bahn befindet sich im Bau und wird weitere Stadtviertel in Bangkok erreichbar machen. Sie soll ab 2004 ihre Dienste aufnehmen. Der konkrete Zeitpunkt der Inbetriebnahme steht jedoch noch nicht fest.
Klongboote und Expressboote
Sie übernehmen speziell in Bangkok auf dem Menam Chao Phraya einen Teil des öffentlichen Nahverkehrs. Eine Fahrt kostet je nach Entfernung zwischen 5 und 25 Baht.
Grundsätzlich ist das Busfahren sicher und angenehm.
In Bangkok gibt es je nach Zielrichtung den entsprechenden Busbahnhof. Für den Osten (Pattaya, Chantaburi, Ko Chang usw.) der Eastern Bus Terminal (Ekkamai), für den Norden der North Bus Terminal (Mo Chit) ebenso wie für den Süden (Thonburi).
Reservierungen können nur telefonisch bei den jeweiligen Busbahnhöfen erfolgen.
Non-AC-Busse
Non-A/C-Busse sind normale, nicht klimatisierte Busse der Marke Thammada oder Standard 3 entsprechende Fahrzeuge. Zumeist rote Staatsbusse der Transport Co. und Busse privater Konzessionäre fahren zum Festpreis von ca.0,32 Baht pro Kilometer (kürzere Strecken bis 0,35 Baht pro Kilometer) nahezu jede Stadt des Landes an. Zu festen Zeiten fahren sie in unterschiedlicher Anzahl von den oben benannten Busterminals ab.
AC-Busse
AC-Buss sind vorwiegende blaufarbene, klimatisierte Busse mit etwa 48 Sitzen und Toilette der Marken Aircon oder Bus air, oder dem Standard 1B entsprechende Fahrzeuge. AC-Busse werden hauptsächlich auf längeren Strecken eingesetzt. Die Fahrt kostet etwa 0,60 Baht pro Kilometer, wobei die Preise aufgrund unterschiedlicher Serviceleistungen, Routen und der Konkurrenzsituation um 20 bis 30 % variieren können. AC-Busse fahren entweder von den Büros der privaten Busunternehmen oder den Busterminals ab.
Die orangefarbenen 2.-Klasse-AC-Busse ohne Toilette und Essen entsprechen dem Standard 2 und sind mit ca.0,44 Baht pro Kilometer billiger als die blauen Varianten. Sie besitzen mehr und engere Sitze und fahren nur auf wenigen Routen.
VIP-Busse
VIP-Busse und VIP-40 der Firma Bus air entsprechen dem Standard 1B. Die vorwiegend blauen, neueren AC-Busse mit 40, manchmal 32 bequemen Sitzen sind etwa 20 % teurer als AC-Busse. Sie können bei den privaten Busgesellschaften und in den jeweiligen Busbahnhöfen gebucht werden und fahren zu festen Zeiten ab.
Die VIP-24 Busse (999-Busse, VIP-24, Standard 1A) mit 24 Sitzen (8 Reihen à 3 Sitze) fahren von Bangkok in ca. 38 Städte im Norden, Nordosten und Süden in 7 bis 16 Stunden, überwiegend nachts. Sie sind sehr bequem und mit 0,88 Baht pro ca. 50 % teurer als AC-Busse. Die Sitze haben ausreichend Platz für lange Beine und lassen sich weit zurückstellen.
Tickets kann man nur in den Büros an den Busterminals kaufen, frühestens jedoch drei Tage vor Abfahrt.
Minibusse
In verschiedenen Provinzhauptstädten haben Privatunternehmer einen Liniendienst mit klimatisierten, 16-sitzigen Minibussen (auch: Mikrobus) aufgebaut. Sie fahren alle ein bis zwei Stunden, zumeist zur vollen Stunde, von bestimmten Stellen in der Stadt zu benachbarten Provinzhauptstädten und anderen festen Zielen. Tickets gibt es an einem Tisch am Straßenrand. Die Tickets werden vor Ort verkauft. Sie werden bei Verlust nicht erstattet.
Minibusse sind nur wenig teurer als AC-Busse.
Die thailändische Eisenbahn ist ein zuverlässiges und sicheres Verkehrsmittel, das sich gerade auf längeren Strecken bewährt hat. Sämtliche Eisenbahnlinien gehen sternförmig von Bangkok aus in Richtung Norden, Nordosten, Osten, Süden und Westen bis in die äußersten Landesteile. Die Züge unterscheiden sich nach Komfort und Geschwindigkeit.
In allen Zügen besteht Rauchverbot.
Für 1.100 Baht (ohne Zuschläge) bzw. 2.000 Baht (inkl. Zuschläge) kann ein Thailand-Railpass erworben werden. Dieser lohnt sich allerdings nur, wenn man mindestens fünf Langstrecken befahren will.
Fahrpläne, Abfahrtszeiten und weitere Informationen gibt es auf der zweisprachigen Website der thailändischen Eisenbahnorganisation: www.srt.or.th.
Englischsprachige Fahrpläne für die wichtigsten Züge erhält man ebenfalls gratis an vielen Bahnhofsschaltern. Reservierungen können an jedem Bahnhof oder an dem Bangkok Advance Booking Office (Tel.: 02 225 03 00 ext 5200-3) vorgenommen werden.
Informationen sind auch unter der Hotlinenummer 1690 erhältlich.
Express Diesel Railcar (EXP. DRC., auch Sprinter)
Der Express Diesel Railcar ist teurer und schneller als alle anderen Züge. In den klimatisierten Großraumwaggons können die bequemen Sitze wie im Flugzeug zurückgeklappt werden.
Special Express Trains (EXP. SP.)
Der Zuschlag für diese Schnellzüge beträgt 80 Baht. Es gibt klimatisierte Abteile der 1. und 2. Klasse mit Schlafwagen.
Express Trains (EXP.)
Diese Schnellzüge kosten 60 Baht Zuschlag und haben Abteile der 1., 2. und 3. Klasse (in Richtung Süden nur 2. und 3. Klasse) und Schlafwagen mit Sitzen in den ersten beiden Klassen. Die Abteile der 1. Klasse sind klimatisiert.
Rapid Trains (RAP.)
Die Rapid Trains sind Eilzüge älterer Bauart Abteilen der 2. und 3. Klasse. Sie fahren mehrmals täglich in alle Landesteile. Mit Ausnahme der Züge in den Nordosten haben sie in der 2. Klasse Schlafwagen. Für eine Fahrt mit dem RAP zahlt man 40 Baht Zuschlag.
Ordinary Trains (ORD.)
Diese "Bummelzüge" halten an jeder Haltestelle. Sie haben nur Abteile der 3. Klasse mit Holzbänken und sind zur Hauptverkehrszeit meist überfüllt. Verspätungen sind häufig der Fall.
Die Anschaffungskosten für ein Auto sind vergleichsweise höher als in Europa. Die gängigen Automarken in Thailand sind von japanische Herstellern, wie Toyota, Honda, Mitsubishi, Nissan. Ein Mittelklassewagen kostet um 1 Million Baht. Es gibt eine Haftpflichtversicherung fürPersonenschäden, die ca. 1.000 Baht im Jahr kostet.
Preise für Benzin
Die Preise für Benzin und Dieselöl variieren.
Thailands Post ist zuverlässig und pünktlich. Postämter gibt es in jeder größeren Stadt. In Bangkok befindet sich das Central Post Office (G.P.O.) an der New Road. Öffnungszeiten sind werktags in der Regel 8 bis 18 Uhr, Sonnabend und Sonntag nur vormittags.
Lokale Postsendungen sind sehr preisgünstig. Ein Standardbrief kostet 2 Baht. Auslandssendungen kosten 22 Baht.
Erheblich teurer sind Paketsendungen. Das Kilo kostet 500 Baht. Maximal können 20 Kilo verschickt werden.
Das Telefonnetz ist ebenso gut ausgebaut. Zur Zeit haben 6 Millionen Haushalte einen Telefon-Festnetzanschluss. Die Festnetzanbieter sind TOT, TT&T und TA.
Öffentliche Telefonmöglichkeiten finden sich überall in den Städten. Allerdings hat jeder Telefonanbieter mitunter seine eigenen Telefonzellen, so dass die passende Telefonkarte (gibt es in jedem 7 Eleven Geschäft)zuvor erworben werden muss.
Die Telefongebühren für Inlandsgespräche sind preiswert (3 Baht). Im Gegensatz dazu sind Auslandsgespräche erheblich teurer. Telefonieren nach Deutschland kostet die Minute ungefähr 45 Baht (Vorwahl: 00149).
Mobiltelefone sind zumindest in Bangkok sehr verbreitet. Die Produktpalette ist ähnlich wie in Europa. Man kann zwischen Vertrag und Prepaid-Card wählen. Anbieter sind AIS, DTAC und TA Orange, die jeweils verschiedene Preise und Pakete anbieten.
Internetcafes und -shops sind in Bangkok und anderen touristischen Zentren sehr verbreitet. In der Regel kosten 10 Minuten 20 Baht. Die Stunde wird meist mit 60 Baht in Rechnung gestellt.
Im letzen Jahr nutzen über 3,5 Millionen Thailands das Internet, überwiegend als Informationsquelle und als Kommunikationsmittel (E-mail). Der Hauptteil der Nutzer ist zwischen 20 und 29 Jahren alt. Privaten Internetzugang haben etwa 700.000 Thailänder, wobei die Mehrheit in Bangkok lebt.
Es gibt insgesamt 18 kommerzielle Internetprovider. Die Preise der einzelnen Anbieter sind sehr unterschiedlich. Es werden sehr günstige Pakete angeboten (Flatrate usw.). Die Preise sind mit denen Deutschlands vergleichbar. Zur Zeit laufen mehr als 8.500 Domainname unter .th.
Weitere Informationen zum Thema Internet in Thailand findet man unter www.nectec.or.th.
Kosten für Transportmittel siehe Punkt Transport.
Unterkünfte sind in allen Kategorien verfügbar, in qualitativer wie auch in preislicher Hinsicht.
Die Kosten für Hotels sind je nach Region sehr unterschiedlich. Das Preisniveau bei den oberen Kategorien, vor allem in Bangkok und den touristischen Gebieten, liegt nur geringfügig unterhalb des internationalen Durchschnitts. Außerhalb dieser Gebiete liegen die Preise jedoch weit darunter, was sich in der Regel aber weder im Service, noch in der Qualität der Unterkunft bemerkbar macht.
In Bangkok und Phuket muss man für ein Doppelzimmer in einem 5-Sterne-Hotel etwa 100 bis 150 € zahlen. 4-Sterne-Hotels rangieren zwischen 50 und 150 €, 3-Sterne-Hotels zwischen 25 und 60 €. Daneben gibt es viele kleine private Hotels und Gasthäuser, die wesentlich billiger sind.
Pattaya hingegen bietet aufgrund des immensen Angebotes an Unterkünften für den gleichen Standard teilweise erheblich billigere Preise an. Auf vielen Inseln und im Landesinneren gibt es zudem einfache Bungalows schon ab 5 €.
Einheimische Lebensmittel sind preiswert. Auf den verschiedenen Straßenmärkten können thailändische Produkte billig erworben werden. Importierte westliche Waren dagegen sind teilweise teurer als in ihren Ursprungsländern.
Die Ausstattung und die Lage bestimmen hauptsächlich die Mietpreise. Generell wird eine Kaution von zwei Monaten verlangt und die Miete ist stets im Voraus zu bezahlen. Die Mietpreise in den CBD (Central Business Districts) sind generell höher als in den Außenbezirken.
Wohnungen sind in der Regel möbliert mit Fernseher, Kühlschrank und Klimaanlage. Nasszellen sind unterschiedlich ausgestattet. Die weiter unten genannten Preise gelten für durchschnittliche Appartements. Die Mietdauer ist ebenfalls unterschiedlich. Die Mindestvertragslaufzeit liegt in der Regel zwischen vier Monaten und einem Jahr. Die Kosten für Strom und Wasser sind häufig versteckte Kostentreiber.
Einen guten Überblick geben die Anzeigen in den beiden englischsprachigen Tageszeitungen "Bangkok Post" und "The Nation" wieder. Sinnvoll ist es auch, die Straßen in dem gewünschten Stadtbereich zu durchstreifen und nachzufragen.
Preisübersicht (Stand Oktober 2002)
Die größeren Appartementhäuser verfügen zumeist über Swimmingpool, Fitnessraum und Sauna. Größere und exklusivere Wohnungen oder Villen sind in der Preisskala nach oben hin offen (60.000 bis 150.000 Baht).
"Serviced Appartments" (tägliche Reinigung, Auswechseln der Handtücher und Laken) sind in der Regel etwas teurer und eignen sich eher für einen kurzen Aufenthalt.
Die Lebensmittel- und Wasserversorgung ist im ganzen Lande gesichert.
In Bangkok, Chiang Mai, Pattaya, Phuket und anderen Städten haben in den letzten Jahren neben den vielen kleinen Einzelhändler die großen Supermarktketten (Tops, Foodland) und Discount-Kaufhausketten das Land erobert. TescoLotus, Big C, Carrefour und Makro bieten zu dauerhaft günstigen Preisen nahezu alles an. Makro allerdings ist ausschließlich für Gewerbetreibende vorgesehen (ähnlich Metro in Deutschland).
Hinzu kommen die traditionellen Kaufhausketten Robinson und The Mall. Rund um die Uhr geöffnete Kleinsupermärkte wie SevenEleven und Family Mart sind zahlreich und buchstäblich an jeder Ecke.
Darüber hinaus gibt es diverse Märkte für Kleidung, Früchte und Gemüse, Blumen wie z. B. den Chatuchak, Pratunam oder Silom Nachtmarkt in Bangkok.
Die Wasserversorgung ist ebenfalls landesweit gedeckt. Das Wasser ist allerdings nicht trinkbar. Aufgrund des Chlorgehaltes ist es auch zum Kochen nicht unbedingt zu empfehlen. Trinkwasser (in Plastikflaschen) und Eiswürfel bekommt man in jedem Supermarkt.
220 Volt, Wechselstrom 50 Hertz. Flachstecker sind üblich, jedoch sind die meisten Steckdosen auch für Rundstecker vorgesehen, so dass die Anschaffung eines Adapters nicht unbedingt erforderlich ist.
Das Gesundheitswesen in Bangkok ist auf westlichem Niveau. Die übrigen Regionen mit Ausnahme der touristischen Zentren Phuket und Pattaya erreichen diesen Standard allerdings nicht.
Die modernste medizinische Versorgung erhält man in privaten Krankenhäusern, die in der Regel über große und gut besetzte Notaufnahmestationen (Emergency Rooms) für ambulante Patienten verfügen, die man rund um die Uhr aufsuchen kann. Die Ärzte sind Angestellte des Krankenhauses, und die Kosten einer Behandlung werden nach festen Regelsätzen kalkuliert.
Die Arzthonorare sind nicht reguliert und liegen im Ermessen des Krankenhauses. Für eine Konsultation und Kleinbehandlung bei einem praktischen Arzt oder in einer Notaufnahmestation eines privaten Krankenhauses in Bangkok wird um die 150 Baht verlangt. Bei Spezialisten kostet die Untersuchung zwischen 500 und 1500 Baht. Nach einer Behandlung erhält man in den Kliniken sofort die verordnete Medizin und begleicht danach Honorar und Kosten.
Apotheken führen im übrigen alle gängigen Medikamente und verkaufen diese ohne Rezept. Jedoch darf man nicht das umfangreiche Sortiment an Medikamenten erwarten, die beispielsweise in Deutschland erhältlich sind.
HIV / Aids ist im Lande ein großes Problem und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches lebensgefährliches Risiko bergen.
Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amts empfiehlt als sinnvollen Impfschutz:
Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über drei Monate auch
Hepatitis B. Bei besonderer Exposition (Landaufenthalt, Jagd, Jogging u. a.) kann Impfschutz gegen Tollwut,
Typhus und Japanischer Enzephalitis sehr sinnvoll sein.
Durch hygienisches Essen und Trinken (grundsätzlich nur abgefüllte Wasserflaschen) und konsequenten Mückenschutz (Repellentien, Mückennetz, bedeckende Kleidung, Verhalten) können die meisten zum Teil auch gefährlichen Durchfälle und viele Infektionserkrankungen ganz vermieden werden. Dazu zählen auch das Denguefieber und die Malaria. Das Vorkommen dieser Erkrankungen in Thailand ist regional sehr unterschiedlich.
Neben der staatlichen social welfare gibt es eine Reihe von thailändischen und ausländischen NGOs (non-governmental organization), die sich um die Belange von benachteiligten Gruppen kümmern. Die social welfare und die NGOs kooperieren häufig miteinander.
Eine wichtige Funktion übernehmen die National Councils, die die Arbeit der NGO mit den staatlichen Behörden vermitteln und koordinieren. Es gibt das National Council for Child and Youth Development, National Council of Woman of Thailand und die National Council on Social Welfare of Thailand.
National Council for Child and Youth Development
618/1 Nikhom Makkasan Road, Ratchathewi
Bangkok 10400
Tel.: 02 255 99 22
Fax: 02 254 72 19
National Council of Woman of Thailand
514 Ban Manangkhasila, Lan Luang Road, Dusit
Bangkok 10300
Tel.: 02 281 00 81
Fax: 02 281 21 89
National Council on Social Welfare of Thailand
257 Mahidol Building, Ratchawithi Road, Phayathai
Bangkok 10400
Tel.: 02 246 14 57
Fax: 02 247 62 73
Die meisten dieser Einrichtungen haben ihre Zentrale in Bangkok, operieren jedoch vor allem im Norden und Nordosten des Landes.
Eine vollständige Liste dieser NGOs kann vom Thai Development Support Committee bezogen werden
409 3rd. Fl. TVS Building, Soi Rohitsuk
Pracharat-Bamphen Road, Huay Khwang
Bangkok 10320
Tel.: 02 691 04 08-9
Fax: 02 691 04 09
E-Mail: tdscthai@infonews.co.th
Eine Auswahl der wichtigsten Nichtregierungsorganisationen finden Sie unter dem Punkt Projekte von Organisationen vom Land
Das Erziehungssystem Thailands gliedert sich in 4 Stufen:
Primarstufe und Sekundarstufe I sind verpflichtend, d. h. Schulpflicht besteht bis zum 16. Lebensjahr.
In der Sekundarstufe II gibt es zwei Bildungszweige: Die Schüler, die die Sekundarstufe I abgeschlossen haben, können entweder die allgemeinbildende Sekundärstufe II besuchen und nach drei Jahren mit dem "University entrance examination" abschließen oder sie wählen eine berufsbildenden Schule (Vocational Education) im Bereich der Sekundarstufe.
Studenten der allgemeinbildenden Sekundarstufe II absolvieren 30 Einheiten an Pflichtfächern und mindestens 45 Einheiten an Wahlfächern. Hinzu kommen außerschulische Aktivitäten. Eine Lerneinheit umfasst dabei je zwei Unterrichtstunden á 50 Minuten pro Semester.
Die erste Universität Thailands, Chulalongkorn, wurde 1917 gegründet. Die Universitäten in den Provinzen (Chiang Mai Univeristät im Norden, Khon Kaen Universität im Nordosten und Prince-of-Songkhla-Universität in Pattani im Süden) entsprechen im Ausbildungsstandard den Bangkoker Universitäten.
In der Hochschulausbildung, die von staatlichen Universitäten und 26 privaten Hochschulen organisiert wird, sind drei Abschlüsse möglich: Undergraduate (Bachelor), Postgraduate (Master) und Doktorstudium.
An den Universitäten sind Bachelor-Abschlüsse in einer Vielzahl von Fächern wie Archäologie, Architektur, Kunst, Landwirtschaft, Maschinenbau, Medizin, Pädagogik, Volks- und Betriebswirtschaftslehre, Wissenschaft und Statistik möglich.
Die Vorlesungssprache ist Thai mit Ausnahme der auf englisch gehaltenen Wirtschaftsvorlesungen an der Thammasat-Universität. Für ausländische Studierende werden Kurse auf englisch angeboten.
Stipendien von staatlichen und privaten Instituten stehen herausragenden und bedürftigen Studenten zur Verfügung.
Neben den konventionellen gibt es auch zwei offene Universitäten (Fernuniversitäten) für Berufstätige und Absolventen der Sekundarstufe I. Eine dieser Bildungseinrichtungen, die Ramkhamhaeng Universität, bietet Campus-Vorlesungen in Gesellschaftskunde unterstützt durch TV und Radio. Hingegen werden die Kurse an der Sukhothai Thammatirat Open University via Fernsehen und Radio sowie Fernunterrricht durchgeführt. Sie gilt als eine der modernsten und am besten ausgestatteten Fernuniversitäten Thailands.
Andere weiterführende Institute können nur einen Bachelor-Abschluss vergeben.
Es gibt spezialisierte Hochschulen wie Schwesternschulen, Kadettenschulen und Buddhistische Universitäten (Maha Chulalongkorn University).
Die formale Berufsbildung gliedert sich in zwei Stufen
Absolventen der "Secondary Vocational School&" erhalten ein Zertifikat, welches ihnen ermöglichen soll, einen angemessenen Arbeitsplatz zu finden. Eine andere Option ist eine weitere zweijährige Ausbildung, die dann mit einem "Diploma" abschließt und die Möglichkeit eröffnet, nach weiteren zwei Jahren Studium einen "Bachelor's Degree" zu erlangen. Dieses Studium wird von sogenannten "Technical Colleges" oder "Instructor Training Colleges" angeboten.
Berufliche Bildung wird in Thailand von mehreren Ministerien angeboten. Die wichtigsten sind das Erziehungsministerium durch das Department of Vocational Education (DOVE) und Department of Non-formal Education (DNFE) sowie das Arbeits- und Sozialministerium durch das Department of Skill Development (DSD). Die anderen Ministerien bilden überwiegend Beamte für den eigenen Bedarf aus.
Das DOVE bietet neben der formalen Berufsbildung auch non-formale Trainingskurse in "Polytechnics" oder in sogenannten "Industrial and Community Education Colleges" an.
Das DNFE offeriert non-formale Programme in den Bereichen "basic vocational skills, skill upgrading and incomegeneration".
Im DSD laufen folgende Programme im non-formalen Bereich: Ausbildung für arbeitlose Jugendliche, die erstmals in den Arbeitsmarkt eintreten (Pre-employment training). Darüber hinaus finden Maßnahmen der Weiterbildung für beschäftigte Arbeiter (Skill upgrading training for employed persons) und Instructor training Programme statt.
Die berufliche Weiterbildung wird von staatlichen und privaten Institutionen und Organisationen durchgeführt. In den letzten Jahren ist das Angebot und die Vielfalt an Kursen, Seminaren und Workshops beträchtlich angestiegen.
Department of Industrial Promotion (Ministry of Industry)
Unterstützung der kleinen und mittleren Betriebe, hauptsächlich im produzierenden Gewerbe. Das Department of Industrial Promotion bietet eine Reihe von Weiterbildungskursen an, die sehr beliebt bei Unternehmern sind.
Die Kurse umfassen Themen wie Management Training, Personalführung, Informationen über ISO 9000, Marktchancen. Des weiteren werden technische Trainingskurse angeboten, die das Herstellen und Vermarkten von Produkten zum Gegenstand haben.
Sehr interessant ist die Dienstleistung des Consultings. Hier wird man individuell und branchenspezifisch beraten.
Die angebotenen Kurse sind meist kostenlos. Ein Großteil der Kurse wird in Bangkok gehalten.
Unter dem Dach des Department of Industrial Enterprises arbeitet das Bureau of Industrial Enterprises Development. Diese ist besonders für potenzielle Unternehmer im produzierenden Gewerbe hilfreich. Die angebotenen Workshops dauern 3 Wochen und beinhalten Rollenspiele, Vorlesungen, Diskussionen sowie Betriebsbesichtigungen. Die Workshops behandeln Fragen des Marketing, der Finanzierung, der Buchhaltung, der rechtlichen Rahmenbedingungen, des Managements usw.
Ministery of Labour and Social Welfare
Das Arbeitsministerium bietet insbesondere für Existenzgründer und Personen, die arbeitslos sind oder sich beruflich verändern möchten, Informationen durch Broschüren und Veranstaltungen an. Das Department of Employment Service ("Arbeitsamt") bietet Hilfestellung durch Seminare, die speziell auf Existenzgründer zugeschnitten sind. Die kostenlosen Kurse sind von unterschiedlicher Dauer und Thematik.
Das Department of Skill Development bietet Umschulungskurse an und wendet sich an Berufstätige und Berufssuchende.
Ein sehr gutes Handbuch für Personen, die den Schritt in die Selbständigkeit wagen, ist beim Department of Employment Service erhältlich.
| website sponsored by: Bundesamt für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge (BAFl) through European Refugee Fund (ERF), and Zentralstelle für Arbeitsvermittlung (ZAV) through Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) |
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